Mobilfunkantenne auf einem Hausdach.
Bild: imago images / Future Image

Highspeed-Datenübertragung - Lausitz wird Modellregion für 5G

Die Lausitz wird zu einer von sechs Modellregionen für den neuen Mobilfunkstandard 5G. Der Haushaltsausschuss des Bundestages hat dafür am Mittwochabend 44 Millionen Euro freigegeben. In den sechs Regionen soll 5G demnach besonders gefördert werden.

Die Fördergelder des Bundes sollen dem Beschluss zufolge dazu dienen, dass "die Potenziale von 5G anschaulich und praxisnah entwickelt, erprobt und demonstriert werden". Neben der Lausitz sollen auch Hamburg, Aachen, Kaiserslautern, die Region um Braunschweig und Wolfsburg, sowie die nordbayerische Region Amberg-Weiden gefördert werden.

Der Mobilfunkstandard 5G (5. Generation) ermöglicht eine etwa 100 mal schnellere Übertragungsrate als der aktuelle Standard 4G, auch LTE genannt.

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3 Kommentare

  1. 3.

    Soll soll soll... MACHEN! Andere Staaten selbst in Afrika haben das erledigt.

  2. 2.

    Ich kenne Leute auf dem Land, die sind nur über das Festnetztelefon erreichbar, weil es einfach keinen Handy-Empfang gibt und das Internet ist so langsam, dass man selbst bei niedrigster Pixel-Matsch-Qualität nur stockend und mit Ladezeiten z.B. Brandenburg Aktuell abrufen kann. Mal sehen, wann 5G tatsächlich nutzbar ist und ob auch wirklich Kleinkleckersdorf versorgt wird.

  3. 1.

    Ich finde es lächerlich, was unsere Regierung da beschließt. Wozu bitte G5, wenn es alle Anbieter nicht schaffen in GANZ Deutschland minimal LTE bereit zu stellen?

    Es gibt bis heute Funklöcher überall im Land. Hier müsste erst mal was passieren, denn autonom fahrende Autos sind so sinnlos, wenn man sie nur in der Stadt fahren kann. So wird das nischt mit dem digitalen Hochland Deutschland.

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