Fahnen mit BASF Logo vor dem Firmengelaende in Ludwigshafen
Audio: Antenne Brandenburg | 04.07.19 | Sebastian Schiller | Bild: imago stock&people

Weltweite Stellenstreichungen - Schwarzheide drohen keine Entlassungen

Der Standort von BASF in Schwarzheide (Oberspreewald-Lausitz) ist nicht vom Abbau von weltweit 6.000 Stellen des Chemiekonzerns betroffen. Das sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH, Jürgen Fuchs, dem rbb am Mittwoch.

Stattdessen werde am Standort weiter investiert. Bis Ende 2020 soll über den Bau von vier weiteren Großanlagen in Schwarzheide entschieden werden. Damit kämen weitere Arbeitsplätze in der Chemieindustrie in die Region.

BASF will in Schwarzheide wachsen

So sollen die Pläne zur Produktion von Batteriegrundstoffen am Standort weiter vorangetrieben werden. Der Konzern will bis spätestens Ende des Jahres entscheiden, ob die bereits fertigen Pläne der Unternehmensleitung in der Lausitz umgesetzt werden. Nach rbb-Informationen will ein japanischer Elektronikkonzern die BASF-Komponenten ebenfalls in der Lausitz für eine eigene Batterieproduktion nutzen.

Die Entscheidung der Bundesregierung eine Batterieforschungsfabrik im nordrhein-westfälischen Münster anzusiedeln habe hingegen keinen EInfluss auf die Vorhaben von BASF in Südbrandenburg, so das Unternehmen gegenüber dem rbb.

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