Außenansicht der Knappschaft Bahn See in Cottbus
Audio: Antenne Brandenburg | 31.07.2019 | Anke Blumenthal | Bild: rbb/Th. Krüger

Strukturwandel in der Lausitz - Knappschaft in Cottbus verwaltet künftig Milliarden der EU

Die Knappschaft Bahn-See in Cottbus soll in Zukunft Fördergelder des Bundes und der Europäischen Union verwalten. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch beschlossen, dass künftig nicht mehr das Bundesverwaltungsamt in Köln diese Aufgabe übernimmt, sondern die Knappschaft.

Innerhalb der nächsten zwei Jahre werden in Cottbus dadurch 140 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zwischenzeitlich werden die Mitarbeiter beim Bundesverwaltungsamt in Köln geschult.

Die Cottbuser Knappschaftsdirektorin Bettina am Orde ist sich sicher, dass ihre Einrichtung diese neue Aufgabe bewältigen werde. In einem Gespräch mit rbb|24 erinnert sie daran, dass die Knappschaft beispielsweise 2003 die Minijob-Zentrale an einem Standort im Ruhrgebiet und in Cottbus aufgestellt hat.

Außerdem habe man vor kurzer Zeit die Fachstelle für Barrierefreiheit in Berlin aufgebaut und übernommen.

Der Standort Cottbus ist der zweitgrößte der Knappschaft in Deutschland. 1.200 Mitarbeiter arbeiten in der Sozial-, Kranken- und Pflegeversicherung, in der Minijob-Zentrale mit ihrem Servicecenter und im Sozialmedizinischen Dienst.

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2 Kommentare

  1. 2.

    Und??? Wen juckt das? Bei riesigem Fachkräftemangel in allen Branchen 99,5% der Brandenburger jedenfalls nicht.
    Wer pfiffig ist sucht sich jetzt etwas anderes , bis 2030 laufen die Kohlebuden garantiert nicht mehr.
    Können Sie hier nachlesen:
    https://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2019-07/47324609-studie-sieht-braunkohle-tief-in-der-verlustzone-015.htm

  2. 1.

    "Strukturwandel"?

    Haben Sie es nicht etwas kleiner?

    Wenn LEAG dicht macht sind 8000 Arbeitsplätze in der Region verschwunden.

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