Das futuristische zehnstöckige Informations-, Kommunikations- und Medienzentrum (IKMZ) auf dem Campus der BTU Cottbus-Senftenberg (Quelle: imago/Rainer Weisflog)
Video: Brandenburg aktuell | 08.07.2019 | Rico Herkner | Bild: imago/Rainer Weisflog

Vereinbarung mit Land unterzeichnet - Cottbuser Uni will saubere Flugzeugtriebwerke entwickeln

An der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) sollen zukünftig leisere und klimafreundlichere Flugzeugtriebwerke entwickelt werden. Die Universität unterzeichnete dazu am Montag in Cottbus eine Vereinbarung mit dem Triebwerkhersteller Rolls Royce und dem Land Brandenburg.

Schwerpunkt der Forschung soll das sogenannte hybridelektrische Fliegen sein, eine Mischung aus elektrischem und konventionellem Antrieb.

Woidke zufrieden mit Vereinbarung

Rolls Royce ist bereits seit 2006 Partner der BTU. Der Triebwerkhersteller finanziert einen eigenen Lehrstuhl an der Universität. Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke zeigte sich am Montag zufrieden mit der gemeinsamen Erklärung. Nun könne in der Lausitz weiter an der Klimaneutralität und der Lautstärkereduzierung von Flugzeugantrieben geforscht werden, so Woidke.

Flugzeugstarts sollen laut Woidke zukünftig zunehmend elektrisch erfolgen. Der Forschungsstandort in Cottbus könnte damit Bedeutung für den Flugverkehr weltweit haben. Der Flugzeugbauer Airbus hat bereits angekündigt, zukünftige Baureihen nur noch mit alternativen Antrieben auf den Markt bringen zu wollen.

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