Brandenburgs Sozialministerin Susanna Karawanskij spricht in Cottbus über die neuen Arbeitsplätze, die bei der Knappschaft Bahn-See entstehen.
Bild: rbb/Iris Wußmann

Knappschaft Bahn-See - 140 neue Arbeitsplätze für EU-Fördergelder in Cottbus

In Cottbus sollen künftig EU-Gelder in Milliardenhöhe für ganz Deutschland verwaltet und vergeben werden. Diese Aufgaben für den Europäischen Sozialfond übernehmen Fachkräfte der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft Bahn-See.

Für diese Tätigkeiten werden 140 Mitarbeiter geschult und eingearbeitet. Sie wurden am Montag von Brandenburgs Arbeitsministerin Susanna Karawanskij (Die Linke) begrüßt.

Ersatzarbeitsplätze für geplanten Kohleausstieg

Die Lausitz soll für den Wegfall gut bezahlter Arbeitsplätze in der Kohle und Energiewirtschaft durch neue Behörden und Einrichtungen entschädigt werden. So sehen es die Pläne der Bundesregierung vor.

Die Schaffung der neuen Arbeitsplätze bei der Knappschaft Bahn-See ist ein erster Schritt davon. 140 Mitarbeiter sollen künftig die Verwaltung der deutschen Milliardengelder aus dem Europäischen Sozialfonds übernehmen.

Bisher sind bei der Regionaldirektion Knappschaft Bahn-See in Cottbus 1.200 Mitarbeiter beschäftigt.

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.10.2019, 15:10 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Hallo,
    verstehe ich das richtig? Diese 140 Mitarbeiter existieren schon und werden derzeit geschult. Also sind es die ehemaligen Mitarbeiter aus der Verwaltung der LEAG? Außenstehende Interessenten haben keine Chance auf einen guten Job bei der Knappschaft? Ihr könnt mich gern korrigieren, wenn ich den Artikel hier falsch verstanden habe. Vielen Dank. ;)

  2. 1.

    Alles schön und gut, aber was ist mit den versprochenen Industriearbeitsplätzen?Inzwischen ist der zweite Block von Jänschwalde abgeschaltet worden; es können ja nicht alle in der Verwaltung arbeiten und die Wertschöpfung soll ja auch ersetzt werden. Langsam sollte es mal voran gehen, wenn die Bundes- und Landespolitik die Region nicht endgültig der AfD überlassen wollen.

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