Ein Mahnfeuer von Landwirten im Senftenberger Ortsteil Lindchen in der Abenddämmerung.
Bild: Martin Schultze

Lausitz - Bauern entzünden Mahnfeuer gegen Agrarpolitik

Lausitzer Bauern haben am Dienstag in der Abenddämmerung Mahnfeuer entzündet. Sie protestieren damit gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung.   

Mahnfeuer wurden unter anderem entlang der Bundesstrasse 169 in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz bei Drebkau, Lindchen und Allmosen entfacht.

Die Bundesregierung will unter anderem den Tier- und Umweltschutz verschärfen. Die Landwirte sollen mehr Rücksicht auf Insekten nehmen und weniger Gülle auf ihren Feldern ausbringen. Viele Landwirte sehen sich dadurch in ihrer Existenz bedroht.

Vor zwei Wochen hatte es bereits eine große Demo in Berlin gegeben. Landwirte aus ganz Deutschland waren mit ihren Traktoren in die Hauptstadt gefahren, um gegen die Agrarpolitik der Regierung zu protestieren.

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.12.2019, 17:30 Uhr

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18 Kommentare

  1. 18.

    Lieber Herr Preuße,

    ich habe nichts gegen Nutella, würde mir nur wünschen, wenn dort eben heimisches Rapsöl verwendet würde und die Verbraucher sagen würden, es ist mit egal, ob es 10 Cent teurer ist oder nicht. Globalisierung schön und gut aber muss alles um die halbe Welt gekarrt werden?

    Friedliche Weihnachten wünscht Martin Schultze

  2. 17.

    Erneut ein albernes Ablegungsmanöver. Mit Nutella und Palmöl fingen sie an. Sie unterstellen Nutella umweltschädliches Verhalten. Was eben vollkommen falsch ist.

    Zur Erinnerung sie schrieben:
    "Schauen Sie bitte Mal auf die Zutatenliste auf Ihrem Nutella-Glas! Dann wissen Sie, wo überall Palmöl drin ist..."

    auf dies:
    "Palmöl wird zu dem vielfach für Biodiesel verwendet. Für die Folgen dürfen wir uns bei den Ökos bedanken. "

  3. 16.

    Sehr geehrter Preuße, zeigen Sie mir bitte Ölpalmen, die in Brandenburg wachsen, dann akzeptiere ich Ihren Vorwurf der Unsachlichkeit.
    Sie haben sich über das was Ihnen wichtig ist Gedanken gemacht und mehr wollte ich mit meinen Kommentaren auch gar nicht anregen. Jeder kann essen was er möchte, nur drüber nachdenken wäre schön...

  4. 13.

    Sie sollten sich besser ersten selber mit der Herkunft der Lebensmitteln befassen bevor Sie anderen was Unterstellen. Seit 2013 wird Nutella zu 100 Prozent mit als nachhaltig zertifiziertem Palmöl produziert.

  5. 12.

    Albernes Ablegungsmanöver von Biodiesel auf Nutella. Aber es mag ja einige stören, dass der Biodiesel nicht das ist als was die Ökos diesen darstellen.

  6. 11.

    https://www.orangutan.de/news/eu-entscheidung-palmoel-im-biodiesel-ist-nicht-nachhaltig-darf-aber-weiter-genutzt-werden

    Palmöl in Biodiesel soll bis 2030 abgeschafft werden.
    Hier ist die EU Mal auf einem richtigen Weg, eben nur zu langsam. Mit dem Nutella-Glas wollte ich darauf aufmerksam machen, dass wir alle uns besser mit unseren Nahrungsmitteln beschäftigen müssen. Weiß man noch, was in der Tiefkühlpizza drin ist und was nicht? Wie viele Kilometer sind die billigen Zutaten transportiert worden?

  7. 9.

    Schauen Sie bitte Mal auf die Zutatenliste auf Ihrem Nutella-Glas! Dann wissen Sie, wo überall Palmöl drin ist...

  8. 8.

    Danke für die richtigen Gedanken! Wir Landwirte demonstrieren nicht gegen irgendwelche Agrarpolitik oder gegen Insektenschutz und auch nicht für mehr Nitrat im Grundwasser.
    Wir demonstrieren für einen Dialog mit der Gesellschaft, die nachhaltig produzierte Lebensmittel zu schätzen weiß.

  9. 7.

    Warum sagen sie es denen nicht welche immer gegen die deutsche Landwirtschaft sind. Kommt eben alles aus dem Ausland wo die Standards viel geringer sind. Palmöl übrigens kommt nicht aus Brandenburg. Sie schreiben da etwas uneindeutig. Palmöl wird zu dem vielfach für Biodiesel verwendet. Für die Folgen dürfen wir uns bei den Ökos bedanken.

  10. 6.

    Den deutschen Bauern geht es nicht gut, aber anstatt dass sie sich dafür einsetzen, dass zum Beispiel nichts mehr zollfrei aus Ländern importiert wird, in denen Raubbau an der Natur betrieben (Palmöl zum Beispiel!)und das Tierwohl egal ist, protestieren sie dagegen, dass sie selbst ein weniger Raubbau betreiben sollen. Das ist doch verrückt.

  11. 5.

    Bei einer Landwirtschaft, die durch Ackerbau und Viehzucht für rund sieben Prozent des Treibhausgas-Ausstoßes verantwortlich, wie z.B. Lachgas (298-fach klimaschädlicher Ist als CO2), oder Methan (25-fach schädlicher als CO2), müssen auch die Landwirte erkennen, dass ein Umdenken in der Agrarwirtschaft überfällig ist.

  12. 4.

    Nun bitte den Ball mal etwas flach halten mit der CO2 Keule! Ich hatte eigentlich schon dieses Jahr drauf gewartet aber vielleicht nächstes Jahr kann es dann weiter gehen oder wollen sie auch nächstes Jahr alle Osterfeuer und das Feuer zur Walpurgisnacht verbieten? Ich bin kein Bauer ich bin nur Lokführer aber viele Menschen erzählen den lieben Langen Tag sie würden mehr fürs Fleisch und die Milch bezahlen wenn sie Wüsten das alles sauber und grün abläuft! Die Kameras sind aus und auf zu Lidl Aldi und co und das halbe Kilo Hack für 2€ in den Korb usw. Die Bauern sind die letzten in der Kette die den Einfluss haben große Sprünge zu machen! Wir alle stehen am anderen Ende der Kette und können was ändern durch unser handeln. Auch unsere offener Handel in der gepriesenen EU macht den Bauern das Leben schwer wenn das Fleisch aus Rumänien für 0,40€ das Kilo tiefgekühlt mit dem dieselstinker durch die EU gekarrt wird wie soll der Bauer da fair drauf reagieren oder fair Handel betreiben? Sie haben nur eine Chance leider Automation und Masse statt Klasse leider ist das gesamte System zu hinterfragen! Es ist einfach das nächste Ende für eine Berufsgruppen erreicht und die wehren sich wenigstens super Sache!

  13. 3.

    Das zeigt deutlich, dass den Landwirten unsere Umwelt völlig egal ist. Erst die Insekten töten, unser Grundwasser mit Nitrat verseuchen, ihr Vieh mit Antibiotika vollpumpen und jetzt auch noch ordentlich CO2 in die Atmosphäre. Wer gebietet diesem Wahnsinn endlich Einhalt? Mit Einsicht bei den Landwirten ist wohl nicht zu rechnen.

  14. 2.

    Und.... Insekten und Kleinlebewesen werden gleich mit verbrannt. Gehts noch?
    Wer genehmigt diesen Unsinn?
    Der Irrsinn mit der Subventionierung nach Fläche muss aufhören, damit Ökolandwirtschaft den Bauern eine gesicherte Existenz ermöglicht wird.

  15. 1.

    Damit zeigen, vor allem die Jungbauern, dass sie den Sinn des Umweltschutzes nicht verstanden haben und ihnen Profit wichtiger ist.

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