Stromleitungen und Windkraftanlagen im Külner Umland (Bild: picture alliance / Geisler-Fotopress)
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Strukturwandel in der Lausitz - Bundesnetzagentur will Außenstelle in Cottbus einrichten

Die Bundesnetzagentur plant, in Cottbus eine zentrale Außenstelle aufzubauen. Das hat eine Behördensprecherin am Mittwoch dem rbb mitgeteilt, und damit einen Bericht der "Lausitzer Rundschau" bestätigt.

Die Zentrale soll so schnell wie möglich an den Start gehen. Für den Standort werden dutzende Fachleute gebraucht, so die Sprecherin.

Schnelles Internet für Deutschland

Insgesamt sollen 100 Mitarbeiter eingestellt werden, um unter anderem Genehmigungsverfahren für neue Stromleitungen durchzuführen, die für die Energiewende gebraucht werden. Außerdem sollen in Cottbus alle Aufgaben gebündelt werden, die sich um eine bessere Grundversorgung in Deutschland mit schnellem Internet drehen.

Die ersten Stellenausschreibungen sollen noch im ersten Halbjahr 2021 veröffentlicht werden, heißt es auf eine Anfrage von rbb|24. "Für die neuen Stellen in Cottbus suchen wir nach derzeitigen Planungen unter anderem Juristen, Techniker und Verwaltungsfachleute."

Wo genau die Zentrale entstehen soll, ist noch unklar. Im Moment werde nach einer geeigneten Immobilie gesucht, sagte eine Behördensprecherin dem rbb. Ziel sei es, noch in diesem Jahr den Standort zu eröffnen.

Die Bundesnetzagentur betreibt in Cottbus bisher bereits eine kleinere Außenstelle im Stadtteil Schmellwitz mit 15 Mitarbeiter*innen. Sie sollen an den neuen Standort umziehen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.01.2021, 9.30 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Na hoffentlich bewegt sich wirklich mal was in Neuland. Ich bin zuversichtlich - schließlich hängen die WLAN-Kabel schon an den Masten.

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