Werksschließung in Lauchhammer - Weitere 40 Vestas-Mitarbeiter gehen in Transfergesellschaft über

Mo 02.05.22 | 11:29 Uhr
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Vestas-Werk (Bild: dpa)
Audio: Antenne Brandenburg | 02.05.2022 | Ralf Jussen | Bild: dpa-Zentralbild

Die Schließung des Vestas-Werkes in Lauchhammer (Landkreis Oberspreewald-Lausitz) liegt nach Angaben des dänischen Windkraftanlagen-Herstellers weiter im Zeitplan. Mit Monatsbeginn seien wie geplant, 40 weitere Mitarbeiter in die sogenannte Transfergesellschaft übergegangen. Sie gehörten bislang zum Logistik-Bereich des Unternehmens. Das teilte Vestas dem rbb auf Nachfrage mit.

In der Transfergesellschaft werden die Mitarbeiter weiterhin bezahlt und erhalten die Möglichkeit, sich bis zum Februar des nächsten Jahres für mögliche künftige Arbeitsverhältnisse weiterzubilden.

Zwei Interessenten für Werk

Laut Vestas hätten die letzten drei Rotorblätter am Freitagabend das Werk in Lauchhammer verlassen. Nun sollen Maschinen und Formen demontiert und die Fertigungshallen endgültig ausgeräumt werden. Die Mitarbeiter, die dafür noch benötigt werden, sollen zum Monatsende ebenfalls in die Transfergesellschaft übergehen.

Unterdessen gibt es weiterhin zwei Interessenten für den Standort in Lauchhammer. Diese planen die Übernahme des gesamten Geländes. Es ist allerdings weiterhin unklar, welche Unternehmen Interesse am Werk in Lauchhammer haben und aus welchen Branchen sie kommen. Wärend der laufenden Verhandlungen sei Stillschweigen vereinbart worden, erklärte das Brandenburger Wirtschaftsministerium auf rbb-Nachfrage.

Sendung: Antenne Brandenburg, 02.05.2022, 8:30 Uhr

1 Kommentar

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  1. 1.

    Spannende Sache! Ist das eigentlich üblich, dass das Wirtschaftsministerium nicht die Informationen über die Interessenten herausgibt oder liegt das daran, das da scheinbar größere Firmen nicht genannt werden wollen?

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