Auf dem Naturlehrpfad in Hoppegarten
Audio: Antenne Brandenburg | 07.08.2018 | Monika Kophal | Bild: rbb/Monika Kophal

Serie | Wandern quer durch Ostbrandenburg - Teil 9: Auf dem Naturlehrpfad im Erpetal

Sechs Wochen lang wandern Antenne-Reporter durchs Sendegebiet. Bei ihren Touren testen sie unter anderem die Landschaft, Wegbeschaffenheit und Sehenswürdigkeiten. Diesmal den Naturlehrpfad im Erpetal in Hoppegarten. Von Monika Kophal

Die rbb-Wanderserie führt die Reporter sechs Wochen lang quer durch Ostbrandenburg. Immer auf der Suche nach schönen Wanderrouten. Der neunte Teil der Serie führt über den rund 3,5 Kilometer langen Naturlehrpfad im Erpetal in Hoppegarten.

Der Rundkurs kann in Ravenstein, Heidemühle oder auch "An der Trainierbahn" begonnen werden. Von der Heidemühle aus führt der Weg zunächst entlang einer weiten, naturbelassenen Wiese, auf der Kräuter und Gräser in den verschiedensten Farben wachsen, hindurch fließt die Erpe.

Weiter verläuft der Naturlehrpfad durch einen artenreichen Mischwald, in dem sich zum Beispiel die Roteiche und der Spitzahorn bestaunen lassen.

Nach etwa der Hälfte des Weges können Besucher ein naturnahes Kleingewässer mit breitem Schilfgürtel entdecken. Auch Graureiher, Graugänse, Teichhühner und Teichrohrsänger sind zu beobachten. Und sogar der Eisvogel wurde dort bereits gesehen.

Auf dem Naturlehrpfad in Hoppegarten
Bild: rbb/Monika Kophal

Die zwölf Stationen des Naturlehrpfads

Während der etwa 80-minütigen Tour erfahren Wanderer einiges über die heimische Tier- und Pflanzenwelt. Zwölf Stationen gibt es: Hier lassen sich zum Beispiel Informationen über den Lebensraum Erpewiese, die Entwicklung der Erpe, über Streuobstwiesen und über die Bedeutung von Alleen finden.

Die dritte Station, ein absolutes Highlight, ist ein Erlebnisbereich zum Mitmachen. Hier können Wanderer auf einem riesigen Feld Mühle spielen, über den Barfußpfad laufen oder am Waldxylofon Naturklängen lauschen.

Anreise mit der Bahn

Von Frankfurt aus lässt sich das Erpetal mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichen. Und zwar mit dem Regionalexpress Nummer 1 (bis zum Ostkreuz in Berlin), mit der S-Bahn Nummer 5 (bis Lichtenberg) und mit dem Bus Nummer 108.

Autofahrer können an der Erpestraße kostenlos parken.

Auf dem Naturlehrpfad in Hoppegarten
Bild: rbb/Monika Kophal

Wegbeschaffenheit

Barrierefrei ist dieser Weg nicht. Enge und sandige Wege machen es Rollstuhlfahrern schwer. Rollstuhlfahrer Sven Hiller beispielsweise sagt, dass dieser Weg ohne fremde Hilfe kaum zu schaffen sei. Er plädiert für Gummimatten, die an schwierigen Abschnitten ausgelegt werden sollten.

An einigen Stellen sind lange Hosen zu empfehlen, weil stachlige Pflanzen bis auf den Weg wachsen.

Streckenweise verläuft der Weg durch den Wald, in dem Bäume den nötigen Schatten spenden. Teilweise gibt es jedoch überhaupt keinen Sonnenschutz.

Einkehrmöglichkeiten

Direkt auf dem Weg gibt es keine Gastronomie. Nicht weit vom Pfad gelegen, befinden sich allerdings die Waldschänke in der Köpenicker Allee 18, die Lindenschänke in der Köpenicker Allee 118 und das Café Bauer in der Waldstraße 10.

Bademöglichkeiten

Zwar gibt es keinen See in der unmittelbaren Nähe, dafür die Erpe. Der Bach erstreckt sich über die gesamte Wanderstrecke und bietet Hunden - und Menschenfüßen - eine kühle Erfrischung.

Fazit

Auf diesem Weg gibt es etwas für das Auge und für den Kopf. Auf 3,5 Kilometern können Besucher meterhohe und farbenfrohe Pflanzen bestaunen und dabei einiges über die Umgebung erfahren. Ein Besuch lohnt also allemal.

Beitrag von Monika Kophal

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Bitte beachten Sie unsereNetiquette zum Kommentieren von Beiträgen sowie unsere Richtlinien zum Datenschutz.

Das könnte Sie auch interessieren