Maximilian Horn ist Volontär an der Electronic Media School in Potsdam Babelsberg. Die Journalistenschule wird von RBB und MABB getragen. (Bild: Electronic Media School)
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Medienkritik beim Reportereinsatz - "Ich bin nicht 'die Medien'. Ich bin ein Mensch."

Eigentlich ein Reportereinsatz wie jeder andere: Lesung mit anschließender Diskussion. Doch dann wird Maximilian Horn als Vertreter der Medien selbst zum Diskussionsgegenstand – und ergreift das Wort, auch vor dem Hintergrund der Übergriffe auf Journalisten in Cottbus. Ein Erfahrungsbericht.

Im Brandenburgischen Landesmuseum für Moderne Kunst in Frankfurt (Oder) wurde am Montagabend ein neuer Raum für Museumspädagogik eröffnet. Auf der sogenannten "Plattform" versammelten sich ungefähr vierzig Menschen für "Literatur und Debatte". Eine Reihe, die am Museumsstandort Cottbus schon gut läuft und jetzt nach Frankfurt exportiert wurde. Ich war als Reporter für Antenne Brandenburg vor Ort.

Gelesen wurde aus Sinclair Lewis‘ Roman "Das ist bei uns nicht möglich". Dort geht es um einen skrupellosen Populisten, der zum Präsidenten der USA aufsteigt und sich in dieser Position zum blutigen Diktator entwickelt. Nein, das Buch ist kein Konkurrenzprodukt zu Michael Wolffs "Fire and Fury". Der amerikanische Nobelpreisträger Lewis ist nämlich seit 1951 tot – das Buch hat er 1935 geschrieben.

Debatte wird zur Abrechnung - auch mit den Medien

Nach der vorzüglich von Schauspieler Harald Schröpfer inszenierten Lesung folgte die Debatte. Ich hatte erwartet, dass vor allem über das Buch gesprochen werden würde. Aber schnell geriet das Gespräch, an dem sich viele der Zuhörer beteiligten, zu einer Art Abrechnung mit den Missständen unserer Zeit: Da wurde die Bundesregierung für die Glyphosat-Entscheidung kritisiert, im Allgemeinen habe die Demokratie ihre Strahlkraft verloren und andere Themen.

Vor allem aber wurden "die Medien" kritisiert. Ein Mann sagte, dass Antenne Brandenburg in den Nachrichten zu viel über Flüchtlinge berichte. Eine Frau erklärte, dass sie sich in den Medien weniger Kommentierung und mehr sachliche Information wünsche. Denn sie könne sich schon selbst eine Meinung bilden. Es gab aber auch Lob: Die Berichterstattung sei ausgewogen, sagten einige. Ein Anwesender forderte allerdings, dass man das auch mit einem niedrigeren Rundfunkbeitrag erreichen könne. Und schließlich gab es auch Leute, die vermuteten, dass bei den öffentlich-rechtlichen Medien vieles von oben, von der Regierung, gesteuert werde.

Neue Reihe "Literatur und Debatte" in Frankfurt (Quelle: rbb/Maximilian Horn)
"Literatur und Debatte" in Frankfurt (Oder) | Bild: rbb/Maximilian Horn

Ich wurde noch nie zensiert

Und ich? Als Reporter saß ich da im Stuhlkreis mit den Teilnehmern und kam mir immer komischer vor mit meinem gelben Antenne-Brandenburg-Mikrofon. Ich war als Beobachter hierhergekommen. Aber offensichtlich wurde der Journalismus, und damit ich selbst, mehr und mehr zum Gegenstand der Debatte. Sollte ich nun mitreden? Dann wäre die Distanz futsch. Andererseits: Wie soll man denn da distanziert berichten? Geht das?

Als noch einmal vermutet wurde, dass die Medien "von oben" gesteuert würden, sagte ich dann doch etwas. Ich habe beim Südkurier, bei der Berliner Morgenpost und beim Südwestrundfunk gearbeitet. Vom rbb werde ich derzeit zum Rundfunkjournalisten ausgebildet. Ich wurde noch nie zensiert. Mir wurde niemals ein Maulkorb auferlegt oder eine Lüge aufgezwungen, schon gar nicht von einem Politiker. Das ist meine persönliche Erfahrung, es mag andere Erfahrungen geben. Aber der Vorwurf der "Lügenpresse" ist ein so schwerer, dass er nicht spekulativ geäußert werden sollte. Darum weise ich ihn scharf zurück.

Schauspieler Harald Schröpfer zu Gast bei "Literatur und Debatte"(Quelle: rbb/Maximilian Horn)
Harald Schröpfer liest "Das ist bei uns nicht möglich" | Bild: rbb/Maximilian Horn

Ich bin nicht "die Medien". Ich habe einen Namen.

Ich sagte auch: "Ich bin nicht 'die Medien'. Ich bin ein Mensch. Ich habe einen Namen: Maximilian Horn. Man kann mit mir sprechen." Ich würde mir wünschen, dass die Zuhörer, Zuschauer und Leser wahrnehmen, dass in "den Medien" echte Menschen arbeiten. Wenn ich sehe, wie da am Wochenende in Cottbus Journalistenkollegen beschimpft oder sogar körperlich angegangen wurden, dann habe ich das Gefühl, dass manche Leute das vollständig ausblenden.

"Die Medien", auch die öffentlich-rechtlichen, sind tatsächlich ein großer Haufen sehr unterschiedlich denkender, sehr streitbarer und manchmal auch sehr stolzer Menschen. Ich habe oft erlebt, wie in Redaktionen aufs Heftigste über die Themensetzung, über den grundsätzlichen Umgang mit Themen und auch über die Wahrheit gestritten wird. Und oftmals wird auch einfach über ganz persönliche Dinge gestritten – weil Journalisten Menschen sind.

Weil wir Menschen sind, machen wir Fehler. Ich mache Fehler. Aber ich versuche, das zu vermeiden, weil ich meinen Job sehr ernst nehme. Wenn ich eine Nachricht für Antenne Brandenburg schreibe, kontrolliere ich sie zigmal – denn wenn ich etwas falsch mache, werden zehntausende Menschen falsch informiert. Ich würde mir wünschen, dass das auch von den Zuhörern anerkannt wird.

Gegenseitiges Vertrauen schaffen

Am Montagabend wurde das übrigens anerkannt. Nach der Veranstaltung kamen einige Teilnehmer zu mir und sagten, dass sie meinen Gesprächsbeitrag gut fanden. Und auch ich habe einiges von der Veranstaltung mitgenommen. Denn genau so, wie es nicht "die Medien" gibt, gibt es auch nicht "die Medienkritiker". Ich habe an mir selbst festgestellt, dass ich schnell den Verschwörungstheoretiker wittere, sobald mir jemand mit Medienkritik kommt. Aber nicht jeder, der "die Medien" kritisiert, spricht zugleich auch von "Lügenpresse". Man muss genau zuhören.

Bei der Debatte habe ich viele sehr differenzierte Beiträge gehört. Beiträge, die nicht "die Medien" und auch nicht den öffentlich-rechtlichen Rundfunk im Rundumschlag aburteilen, sondern vernünftige Verbesserungsvorschläge, die man sehr ernst nehmen muss. Diese guten Argumente in das tägliche Handeln aufzunehmen, wird vielleicht durch den Stolz des Journalisten manchmal verhindert. Dieser Stolz ist fehl am Platz.

Es gibt ein großes Misstrauen gegenüber Journalisten. Ich hoffe, dass durch Gespräche wie das in der Rathaushalle in Frankfurt am Montagabend Vertrauen gewonnen werden kann. Vertrauen in unsere Arbeit – auch in uns als Menschen. Mein eigenes Vertrauen als Journalist in die Zuhörer, Zuschauer und Leser wurde jedenfalls gestärkt.

Maximilian Horn ist Volontär an der Electronic Media School in Potsdam Babelsberg. Die Journalistenschule wird von rbb und der Medienanstalt Berlin-Brandenburg getragen.

Sendung: Antenne am Nachmittag, 23.01.2018, 15:10 Uhr

Beitrag von Maximilian Horn

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Antwort auf [Meista] vom 27.01.2018 um 15:54
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24 Kommentare

  1. 24.

    Hallo "P. Bert". Ich habe mal unseren Recherche-Service zu den vermeintlich unbearbeiteten Themen bemüht, die Sie angesprochen haben. Bei uns ist zum Beispiel gelaufen: "Jung, fremd und allein: „Minderjährige Flüchtlinge in Brandenburg“" (23.05.2014, Rohowski, Tina), „Gewalt gegen Flüchtlingsfrauen in Sammelunterkünften“ (13.12.2015, Malter, Bettina), „Gewalt an Frauen in Flüchtlingsunterkünften“ (14.12.2015, Malter, Bettina), „Minderjährige Flüchtlinge“ (19.10.2015, Woller, Markus), „Vermisste unbegleitete Flüchtlingskinder“ (03.02.2016, Taegener, Agnes), „Flüchtlinge – Kinderehen“ (30.08.2016, Probst, Gabi). Und das sind allesamt Beiträge allein von Brandenburg aktuell bzw. rbb aktuell. Da sind andere Formate noch nicht mit drin. Freundliche Grüße, Maximilian Horn

  2. 23.

    Natürlich nur P-Bert ist der einzige der die ganze Wahrheit kennt und alle anderen sind zu doof.
    Und klar natürlich sind Opfer total egal nur der Täter zählt, besserer quatsch Populismus, den sie eigentlich den Medien vorwerfen...

  3. 21.

    Genau und wenn was richtig ist dann von diesen alternativen Medien, oh wait wieso sollten die richtiger sein, als die anderen Medien.
    Aber gut man muss nur immer fest an Verschwörungen glauben...

  4. 20.

    Sehr geehrter Herr Horn, auf der Webseite "Ständige Publikumskonferenz der öffentlich-rechtlichen Medien" des gleichnamigen Vereins werden Programmbeschwerden gesammelt und wie ARD, ZDF & Co. damit umgehen. Sicherlich als Einstieg zu den Themen "Weg- und Unterlassung, tendenzielle Berichterstattung .... " ganz interessant: https://publikumskonferenz.de/forum/viewforum.php?f=44 Mit freundlichem Gruß.

  5. 19.

    Also ich hatte jedenfalls geantwortet. Viell. kommt der Post noch.
    Falls nicht, werden Sie über solche Themen, die da ansatzweise drinn stehen, auch nicht schreiben können. VG

  6. 18.

    Hallo, danke für die Antwort. Sie müssen mir nicht Ihre Arbeit nachweisen, ich habe nur im Net nichts gefunden, daher der Post unten. Ich möchte das Wort Lügenpresse nicht benutzen, weil das von einem bestimmten Lager benutzt wird, aber Lückenpresse trifft es, s. Köln 2015 usw. Da ich lange mit Opfern gearbeitet habe, vermisse ich z. B. in der Presse allgmein Artikel dazu, dass hier die Frauenrechte den "Bach runter gehen", egal, was im Gesetz steht. Es geht immer wieder um Täterschutz vor Opferschutz, finde gar keine Kritik dazu in der Presse. Hier sind Minderjährige in Einrichtungen gefährdet, weil sie mit erwachsenen Flüchtlingen zusammen untergebracht werden, was gesetzlich natürlich wg. Gefahr sex. Missbrauch, Drogen usw. verboten ist usw. Also wenn Sie meinen, dass Sie über alles ganz offen schreiben können, haben Sie ein großes unbeackertes Themenfeld mit "heißen Kartoffeln" vor sich. Ich könnte immer weiter ähnliche Sachen auflisten, sind nur ein Beispiele. VG

  7. 17.

    Hallo "P.Bert", ich bedanke mich für Ihren Kommentar. Sie haben Recht, wenn Sie in mir einen noch vergleichsweise unerfahrenen Journalisten sehen. Ich werde vom RBB derzeit ausgebildet, das habe ich im Artikel auch deutlich gemacht. Ich arbeite seit anderthalb Jahren im Journalismus. Ich denke der Text hat trotzdem seine Berechtigung: Denn den Menschen, die "Lügenpresse" oder "Scheiß RBB" rufen, scheint es egal zu sein, wen sie vor sich haben. Erfahrung im Politik- und Gesellschaftsjournalismus durfte ich trotzdem schon sammeln, ich habe nicht nur über "Bienchen und Zahnpasta" geschrieben. Ich schicke Ihnen gern eine ausführlichere Auflistung per Mail, wenn Sie möchten. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir dann auch schrieben, welchen Beruf Sie ausüben und wo Sie konkrete Probleme sehen. Sollten Sie zu Verschwiegenheit verpflichtet sein, kann das auch anonym erfolgen. Schreiben Sie mir! (maximilian.horn@rbb-online.de) Freundliche Grüße, Maximilian Horn

  8. 16.

    Jaja. die "sachlichen" Kommentare. Manche leben derart in ihrer Filterblase, Gerüchtekammer und sind voll des Stammtischgefasels, daß ihn ihre Beleidigungen, Unsachlichkeit, vorurteilsbehaftete Engstirnigkeit und Volksverhetzung us. und so fort als "sachlich" und normal vorkommt.
    Datt hier is aber keen Stammtisch, sondern ein öffentliches Forum.
    Die "sachlichen" Beiträge kann man ja Gott sei Dank täglich auf FB, Twitter und ähnlichen unmoderierten Plattformen lesen. Eigentlich kann man nur darüber lachen, aber angesichts der Wortwahl in den "sachlichen" Beiträgen, bleibt einem meist das Lachen im Halse stecken.
    So- jetzt hab ich auch mal was unsachliches abgegeben ...

  9. 15.

    Können Sie bitte etwas konkreter werden? Bei welchem Medium arbeiten Sie? Warum gibt Ihr Chefredakteur erst Texte in Auftrag, wenn er sie danach "auf Nimmerwiedersehen" verschwinden lässt?

  10. 14.

    Aber wenn er das eh nicht tut, frage ich mich, warum er hier etwas anderes erzählt, also sich fiktiv rechtfertigt. Ob er mal irgendwas über Zahnpasta oder Bienchen geschrieben hat, interessiert wenig. PC betrifft immer Politik und Gesellschaft.

  11. 13.

    Gedruckt wird nur das, was der Chefredakteur durchlässt. Der Rest verschwindet auf Nimmerwiedersehen. So geht freie Meinungsmache in Absurdistan!

  12. 12.

    Vielleicht hat Herr Horn zu diesem Thema (noch) nichts geschrieben und ich gehe stark davon aus, dass Journalisten frei entscheiden können, wozu sie etwas schreiben. Sonst wäre wir ja wieder weit zurück in der Zeit oder gar in einem anderen Land...

  13. 11.

    Da Maximilian Horn behauptet, dass er über alles schreiben kann, habe ich den RBB gefragt, wo er denn u. a. mal über die wachsende Unzufriedenheit der Leute mit der gegenwärtigen dt. Politik geschrieben hat, Thema "rosa Elefant im Wohnzimmer".

  14. 10.

    Frank, was genau meinen Sie? Der rbb berichtet ausgesprochen kritisch über Vorgänge im Sendegebiet. Er fässt beispielsweise die Berliner Landesregierung nicht gerade mit Samthandschuhen an. Für Brandenburg kann ich das nicht so beurteilen. Es ging sogar mal so weit, dass der damalige Regierende Bürgermeister Wowereit der Abendschau monatelang keine Interviews gegeben hat, weil er sich über die zu kritische Berichterstattung geärgert hat.

    Glauben Sie mir: Es gibt nicht die Einflussnahme "von oben". Das würde total nach hinten losgehen. Redaktionen entscheiden unabhängig, und das sind auch keine einsamen Entscheidungen, sondern sie erfolgen im Team. Wenn Sie sich natürlich ein Programm wünschen, in welchem intensiv über jeden einzelnen Flüchtling berichtet wird, der mal bei Rot über die Ampel gelaufen ist, dann muss ich sie enttäuschen: Das wird nicht passieren.

  15. 9.

    So ist das. Was ich interessant finde, ist, dass bei mir in Foren allgemein oft Posts zensiert werden, die fachlich genau meinen Berufszweig betreffen. Das ist einfach zu konkret und damit unerwünscht.
    Wenn solche Post durchkommen, sind das aber gerade die, auf die oft ein Echo erfolgt.
    Ich frage mich, ob z. B. Lehrer aus Problemschulen oder Polizisten mit ihren Alltagsbeschreibungen auch nicht leicht durch die Moderation kommen. Es wäre gut, mehr Interviews mit solchen Berufsgruppen zu bringen.

  16. 8.

    Ja wo hat er denn über die u. g. Themen geschrieben? Haben Sie RBB-Links?
    (Können auch andere sein.)

  17. 7.

    Solange man die offiziellen Pressemitteilungen verliest, wird man auch nicht zensiert...
    Erst wenn man berechtigte Kritik äußert!

  18. 6.

    Ähm, ich weiß ja nicht wo Sie etwas "posten" und vor allem Was? Allerdings sind öffentliche Postings von den meisten Menschen so formuliert, dass die Wortwahl einfach nicht "rechtend" ist. Bitte auch hier mal scharf nachdenken und Spiele mit Scheren einfach mal lassen. Kann unglücklich enden; das möchte keiner sehen.

    Was zudem ein Parteibuch in Ihrem Kommentar zu suchen hat, leuchtet mir absolut nicht ein. Mich würde in der Tat interessieren, welche Farben Ihnen hier durch den Kopf schwirren.

    Und, zu guter Letzt: wenn Ihnen die Berichterstattung zu "Meinungen der Leute" so sehr fehlt, vielleicht finden Sie einen Radio- oder Fernsehsender, eine Zeitschrift oder was auch immer, wo entsprechende Leute darüber schreiben "dürfen", was angeblich (es klingt nach) 80% aller Menschen in Deutschland und Österreich über diese Politik denken.

  19. 5.

    Das Problem bei der ganzen Angelegenheit: Man kann diesen "besorgten" oder gar "Wut"-Bürgern nicht helfen. Die haben ihre feste Meinung, sie wittern überall Verrat, Lug und Betrug. Dass das meiste davon nur in ihren Köpfen existiert, werden sie nicht begreifen. Und jeder Versuch, sie vom Gegenteil zu überzeugen, wird als "Umerziehung" oder "Betreutes Denken" abgewehrt.

    Wir sind es in unserer Gesellschaft gewohnt, immer alles auszudiskutieren und Leute mit Argumenten zu überzeugen. Das ist ja auch ganz wunderbar. Bei einem gewissen Teil der Bevölkerung funktioniert das aber nicht mehr. Eine Lösung habe ich da auch nicht. Wenn man jetzt zum Beispiel mal eine große Diskussionsveranstaltung machen würde, wo Medienschaffende mit "besorgten Bürgern" diskutieren, dann werden die entweder nicht erscheinen, weil sie nicht "umerzogen" werden wollen, oder aber sie erscheinen nur, um alle anderen niederzubrüllen.

    Ich hätte nie gedacht, dass ein solcher Riss durch unsere Gesellschaft geht.

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