Seelower Schüler beim Jugendmedientag im rbb-Studio in Frankfurt (Oder)
Seelower Schüler beim Jugendmedientag im rbb-Studio in Frankfurt (Oder) | Bild: Jana Reimann-Grohs/rbb

ARD-Bildungswoche - ARD-Jugendmedientag im rbb-Studio

Die Klasse 10c vom Gymnasium „Auf den Seelower Höhen“ war anlässlich des ARD-Jugendmedientages einen ganzen Tag lang im rbb-Studio Frankfurt (Oder) zu Gast. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg hatte zum 11. November Jugendliche aus Berlin und Brandenburg eingeladen, live dabei zu sein, wenn die Radio- und Fernsehsendungen produziert werden.

Wie enststeht eine Radio- oder Fernsehsendung? Die Klasse 10c vom Gymnasium „Auf den Seelower Höhen“ wollte das ganz genau wissen. Deshalb war sie anlässlich des ARD-Jugendmedientages einen ganzen Tag lang im rbb-Studio Frankfurt (Oder) zu Gast. Der Rundfunk Berlin-Brandenburg rbb hatte zum 11. November Jugendliche aus Berlin und Brandenburg eingeladen, live dabei zu sein, wenn die Radio- und Fernsehsendungen produziert werden.

Anna-Juline Martin und Gina-Marie Horstmann haben der Frankfurter Redaktion ab 9 Uhr morgens über die Schulter geschaut und ihre Klassenkameraden bei der Planung und Umsetzung eigener Beiträge begleitet. Hier ihr Bericht über diesen spannenden Tag.

Am Anfang steht die Redaktionskonferenz

Wir sind Anna und Gina aus der 10 c und haben schon erwartet, dass es heute spannend wird, weil wir endlich mal selbst filmen und Fragen stellen durften. Aber wenn man die Bilder im Fernsehen sieht, ist es immer noch etwas anderes, als wirklich hinter die Kulissen zu schauen und alles aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Als wir mit der Klasse im Studio ankamen, ging es erst einmal in die Vorstellungsrunde. Punkt 10 Uhr war Redaktionskonferenz mit dem Programmdirektor Jan Schulte-Kellinghaus.

Von Berlin aus wurde zu allen Schülergruppen in die Redaktionsräume des gesamten rbb in Berlin und Brandenburg geschaltet.

Themenvorschläge selbst erarbeiten

Im Anschluss haben wir den Verantwortlichen des Frankfurter Studios unsere Erwartungen geschildert und auch gleich mögliche Themen für die Radiosendung Antenne Brandenburg am Nachmittag vorgeschlagen.

Übrigens, so riesengroß hätten wir uns die Redaktionsräume gar nicht vorgestellt. Auch, dass so viele verschiedene Menschen an einer einzelnen Sendung arbeiten, ist schon erstaunlich. Daran sieht man mal, wieviel Arbeit hinter so einer Produktion steckt.

Verschiedene Teams führen Straßeninterviews

Nach einem ersten Kennenlernen der Studiotechnik ging es auch gleich los. Unsere Klasse darf eine Stunde Radiozeit füllen und alles selbst machen. Mit unserer Klassenlehrerin Petra Dräger hatten wir schon ein paar Fragen vorbereitet, die uns selbst im Alltag begegnen und persönlich wichtig sind. Die wollen wir natürlich auch stellen.

In Miniredaktionssitzungen hat sich unsere Klasse aufgeteilt und mit erfahrenen Redakteuren und Redakteurinnen besprochen. Bevor es auf die Straße geht, muss schließlich klar sein, wie die Fragen gestellt werden. Von insgesamt 19 Schülern zog also wenig später ein Großteil von uns mit Mikrofon und Aufnahmegerät los, um die Umfragen zu machen. Wir wollten zum Beispiel wissen, wie tolerant die Menschen gegenüber gleichgeschlechtlichen Paaren sind, die sich in der Öffentlichkeit küssen. Interessant war auch, zu erfahren, welchen Eindruck Hasskommentare auf Facebook oder Instagram hinterlassen.

Es ist schon komisch, wenn viele Leute einfach an uns vorbeigehen oder nichts ins Mikrofon sagen möchten. Das kann für Jungreporter sehr frustrierend sein. Trotzdem haben wir am Ende sehr viele verwertbare Antworten bekommen.

Wichtiges zur Sprache bringen

Nun ging es schnell daran, Texte für die Sendung zu schreiben und das aufgenommene Audiomaterial für einen richtigen Radiobeitrag zusammenzuschneiden. Philippa Gier und Pascal Franke  durften ihre eigenen Moderationen schreiben und für die Sendung im Studio sprechen.

Celina Reimann und Helene Moritz waren sogar bei Frankfurts Oberbürgermeister René Wilke zum Interview und haben sich mit ihm über das erste Bürgerbudget für die Stadt Frankfurt Oder und auch über den aktuellen Hauptausschuss am Montagabend unterhalten. Die Ergebnisse sind dann in den regionalen Nachrichten zu hören. Denn bei den Kommunalpolitikern steht am Abend das Thema Jugendgewalt zur Diskussion. Das ist auch für uns ein wichtiges Thema.

Junge Fernseh- und Radioreporter erstellen eigene Beiträge

Unsere ersten Erfahrungen als Fernseh- und Radioreporter haben auf jeden Fall einen großen Eindruck hinterlassen. Unsere Klasse konnte sich heute als Reporter, Kamerafrauen, Moderatoren und Nachrichtenredakteure beweisen.

Damit, dass wir selbst die Technik bedienen durften, hätten wir gar nicht gerechnet. Umso schöner war es, die Handy-Kamera mit Mini-Stativ halten zu dürfen und mit dem Mikrofon Aufsager für ein Online-Video zu machen.

Nach unseren Dreharbeiten bekommt das Filmmaterial von Techniker Martin Skibba im Schnitt den letzten Feinschliff. Und dann geht’s auch schon für unsere Mitschüler bei Antenne am Nachmittag auf Sendung. Da wollen wir natürlich mit dabei sein.Zu hören ist der Mitschnitt übrigens hier auf der Seite im Antenne Kompakt.

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