Archivbild vom 14.01.2017: Ein Lego-Modell, das an der "First Lego League" teilnimmt. (Quelle: imago-images/Pixsell)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.11.2019 | Angelika Fey | Bild: rbb/Angelika Fey

Regionalwettbewerb "First Lego League" - Mit jungen Tüftlern spielend zu Innovationen

Am Montag hat in Eisenhüttenstadt wieder der Regionalwettbewerb "First Lego League" stattgefunden. Schülerinnen und Schüler aus Ost-Brandenburg forschen und tüfteln an zukunftsfähigen Technik-Lösungen - mit Hilfe von Lego-Robotern. Von Angelika Fey

Insgesamt sind bei dem Wettbewerb neun Teams gegeneinander angetreten. Darunter sowohl Abiturienten und sogar Grundschüler. Beispielsweise haben Felix und Emil von der GOS Müllrose einen Fahrstuhl für barrierefreie Schulen gebaut, der es für jeden ermögliche soll, sich in der Schule zu bewegen. 

Früh in Berührung mit Programmierung

Auch der kleine Roboter vom Team der Gesamtschule Eisenhüttenstadt war im Wettbewerb vertreten. Der musste einen Parcours abfahren und dabei Aufgaben erfüllen, wie etwa eine Platte auf dem Boden hochklappen oder eine Schaukel auslösen.

Die circa 30 Zentimeter hohe Maschine zu bauen ist Team-Trainerin Anna-Lena Maschinski zufolge nicht so schwer gewesen. Dem Roboter beizubringen, sich auf dem Spielfeld zentimetergenau zu bewegen, habe es aber in sich gehabt. So dauere es länger, die jeweiligen Aufgaben, die der Roboter ausführen soll, zu programmieren, als die Maschine zu bauen. Dies sei Präzisionsarbeit, da schon kleine Fehler Auswirkungen auf die weiteren Abläufe haben könnten.

Tüfteln für die Zukunft

Die "First Lego League“ ist bereits zum zweiten Mal Gast in Eisenhüttenstadt, direkt neben dem Stahlwerk von ArcelorMittal. Dort leitet Peter Wendt das Team Automatisierung. Beim Wettbewerb hat er vorbeigeschaut, um nach Nachwuchstalenten zu suchen. Er gehe davon aus, dass im Erfinderreichtum, gerade auch junger Forscher, die Zukunft liegt, sagt Wendt. Diese werde viel mit Maschinen und Sensoren zu tun haben.

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