Abriss eines Sicherheitstors am Oder-Havel-Kanal.
Audio: Antenne Brandenburg | 06.01.2021 | OT Edgar Enderlein | Bild: rbb / Max Horn

Ausbau der Oder-Havel-Wasserstraße - Sicherheitstor in Eberswalde abgerissen

Im Zuge des Ausbaus der Oder-Havel-Wasserstraße wird seit Mittwoch ein Sicherheitstor nördlich von Eberswalde (Barnim) abgerissen. Teile des Tors wurden mit Kränen ans Ufer gehoben. Sie werden an Land zerlegt und dann abtransportiert. Das inzwischen defekte Tor sollte früher Schutz bei Dammbrüchen bieten. Die sechzig Jahre alte Anlage war schon länger defekt. Nun müsse es dem Kanalausbau weichen, erklärte Edgar Enderlein vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Oder-Havel.

Entlastung der Autobahn

Der Kanal soll an dieser Stelle rund zwanzig Meter breiter werden. Ziel ist es, die Wasserstraße für größere Binnenschiffe befahrbar zu machen. Die Kräne, die heute zum Einsatz kommen, sind auf je 500 Tonnen ausgelegt. Nach der Bergung werden die Überreste des Tors an Land zerlegt. Am Donnerstag sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. Der Kanal verbindet Berlin und die Seehäfen Stettin und Swinemünde auf über hundert Kilometern. Durch Transporte per Schiff sollen die Autobahn A 11 und die Bundesstraße 167 entlastet werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 06.01.2021, 16:30

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