Atomwaffenverbotsvertrag - Mayors for Peace hissen Flagge

Fahne der internationalen Friedensorganisation Mayors for Peace (Quelle: imago-images/Deutzmann)
Audio: Antenne Brandenburg | 22.02.2020 | Bärbel Kiele | Bild: imago-images/Deutzmann

Die Mayors for Peace, Bürgermeister für den Frieden, hissen am Freitag auch in Ostbrandenburg eine Friedensflagge. Der Grund: Der Atomwaffenverbotsvertrag der Vereinten Nationen in Kraft. In Ostbrandenburg gehören dem Friendenbündnis insgesamt sieben Städte und ein Landkreis an. Neben Prenzlau, Eberswalde und Eisenhüttenstadt ist auch der Landkreis Oder-Spree vertreten.

Zeichen für weltweiten Frieden

Als Zeichen der Zustimmung zum Inkrafttreten des Atomwaffenverbotsvertrages weht vor dem Seelower Rathaus die Mayors-for-Peace-Flagge. Auch Frankfurt (Oder) beteiligt sich als Bündnismitglied an der Aktion. Oberbürgermeister René Wilke sagte, dass die Debatte über nukleare Abrüstung und Rüstungskontrolle konsequent fortgeführt werden müsse.

Die Organisation Mayors for Peace wurde 1982 auf Initiative des damaligen Bürgermeisters von Hiroshima, Takeshi Araki, gegründet. Das weltweite Netzwerk setzt sich vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. Mehr als 7.900 Städte gehören dem Netzwerk an, darunter mehr als 680 Städte in Deutschland.

3 Kommentare

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  1. 3.

    An der von Ihnen für nötig gehaltenen Abschreckung sterben seit Beginn der Nutzung von Uran und Co. ständig und bus heute Tausende (ich bin mal vorsichtig mit der Zahl) von Menschen - dort, wo das Zeug abgebaut, verarbeitet, gelagert, getestet und abgeworfen wird /wurde. Eigene Militärangehörige und den "Versuchen" ausgesetzte, in der Verarbeitung usw. Das geht eben nicht einfach wieder weg - über Halbwertzeiten können Sie sich selber informieren. Ich erinnere an Tschernobyl - man soll eigentlich jetzt noch keine Pilze essen. Und an die Verseuchung der aktuellen Kriegsgebiete mit DU-Munition (abgereichertem Uran). Übrigens gibt es in den USA bis heute kein Endlager für nuklearen Müll. Gesucht wird danach - raten Sie wo? In Reservaten der First Nations.

  2. 2.

    Solange Atomwaffen existieren, wird das nukleare Abschreckungspotential die einzig praktikable Sicherheit bleiben.
    Der Rest bleibt ihr rosaroter Wunschtraum.

  3. 1.

    Deutschland muss diesem Verbotsvertag endlich
    beitreten! Wer immer noch an der nuklearen
    Abschreckung festhält -wie die Bundesregierung-
    befindet sich immer noch im letzten Jahrhundert! Um die Pandemie zu bekämpfen,
    sind internationale Kooperation gefragt.
    Voraussetzung ist dafür eine internationale
    Sicherheitspolitik, die auf Entspannung und
    Ausgleich beruht.
    Das Festhalten an Atomwaffen ist nicht nur
    obsolet und auch anachronistisch!

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