Rund 10.000 Puten getötet - Neunter Fall von Geflügelpest in Brandenburg

Eine Landwirtin begleitet ihre Freilandgänse in einen Folienstall auf einem Geflügelhof (Quelle: dpa/Christian Charisius)
Bild: dpa-Symbolbild/Christian Charisius

In Brandenburg hat es den neunten Ausbruch von Vogelgrippe innerhalb weniger Wochen gegeben. Wie das Verbraucherschutzministerium am Montag mitteilte, mussten in einem gewerblichen Nutzgeflügelbetrieb im Kreis Märkisch-Oderland rund 10.000 Puten getötet werden. In dem Putenbestand habe es eine erhöhte Zahl toter Tiere gegeben.

Schutzmaßnahmen wurden getroffen

Zuletzt war die Geflügelpest bei einem Betrieb in der Prignitz festgestellt worden. Rund 18.000 Puten wurden deshalb in der vergangenen Woche getötet. Bei einem Fall von Geflügelpest gelten bestimmte Schutzvorkehrungen. So werden ein Sperrkreis und ein Beobachtungsgebiet eingerichtet. Seit Mitte Dezember gilt in Risikogebieten eine Stallpflicht für die Tiere.

Die Geflügelpest, umgangssprachlich auch Vogelgrippe genannt, ist eine für Geflügel und andere Vögel hoch ansteckende Viruserkrankung. Für Menschen gilt das Vogelgrippevirus H5N8 als ungefährlich.

 

Sendung: Antenne Brandenburg, 08.03.2021, 16:20 Uhr

 

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