Symbolbild: Friseure dürfen ihren Betrieb nach coronabedingter wochenlanger Schließung unter strengen Hygieneauflagen wieder aufnehmen. (Quelle: dpa/Ronny Hartmann)
Bild: dpa/Ronny Hartmann

Ostbrandenburg - Konjunktur bricht im Handwerk ein

Die Corona-Pandemie hat die Handwerksbetriebe in Ostbrandenburg unterschiedlich hart getroffen. Das zeigt der vierteljährliche Bericht der Handwerkskammer Frankfurt (Oder), der heute vorgestellt wurde. Demnach sind aktuell rund 77 Prozent der Betriebe mit ihrer Geschäftslage zufrieden - ein Abfall von rund 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Mehr als ein Drittel haben außerdem weniger Umsätze.

Friseure, Kosmetiker und andere litten besonders

Am deutlichsten habe sich die Beurteilung der Geschäftslage bei den personenbezogenen Dienstleistungen wie Friseure, Kosmetiker und im KfZ-Bereich verschlechtert, sagt Astrid Köbsch von der Handwerkskammer Frankfurt (Oder). "Wir haben gerade im Bereich der Baubetriebe eine recht stabile Situation vorzufinden. Gerade in den von Corona gebeutelten Gewerken ist es sehr augenfällig, dass die Belegschaft weitestgehend stabil gehalten wurde", sagt Köbsch.

Natürlich seien einige Mitarbeiter auch in Kurzarbeit geschickt worden. "Gerade bei Betrieben, die von Schließungen betroffen waren, hatten die Inhaber gar keine andere Möglichkeit", so Köbsch weiter. Für die Zukunft erwartet die Handwerkskammer eine positive Entwicklung - da beispielsweise Friseure inzwischen ja wieder öffnen durften.

Sendung: Antenne Brandenburg, 20.04.2021, 10:30 Uhr

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