Afrikanische Schweinepest - Oder-Spree richtet dritte Kernzone ein

Archivbild: Zaunbaumaßnahmen gegen die Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest ASP in Brandenburg. (Quelle: imago images/T. Trutschel)
Bild: imago images/T. Trutschel

Auch der Landkreis Oder-Spree erweitert nach weiteren Funden von infizierten Wildschweinen seine Kernzone. Die dritte Kernzone grenzt nun unmittelbar an das Frankfurter Stadtgebiet, wie der Kreis heute mitteilt. Die aktuellen Fundstellen mit positivem Virusnachnweis sind in Brieskow-Finkenheerd, Wiesenau, Ziltendorf und Vogelsang.

Die Stadt Frankfurt (Oder) hatte bereits am Freitag bekannt gegeben, dass das Kerngebiet zur Eindämmung der Afrikanischen Schweinepest im Süden der Stadt ausgeweitet und mit der Kernzone im Landkreis Oder-Spree verbunden wird. Die Kernzone verläuft nun östlich der B112 bis nach Brieskow-Finkenheerd. Bisher endete das Kerngebiet in Lossow.

Notwendig wurde die Erweiterung, da in den letzten Tagen in diesem Gebiet 21 weitere infizierte Wildschweine bestätigt wurden. Vermehrt seien diese im Süden des Ortsteils Lossow sowie im Bereich der Stadtgrenze gefunden worden, teilte die Stadt mit. Insgesamt hat das Friedrich-Loeffler-Institut nun 80 positiv getestete Tiere im Frankfurter Stadtgebiet bestätigt.

Die Verwaltungen weisen darauf hin, dass das Kerngebiet nicht betreten werden darf. Auch Wildcamping ist in diesem Bereich verboten. Die Nutzung der land- und forstwirtschaftlichen Flächen im Stadtgebiet ist nur nach vorheriger Absuche durch das Veterinäramt erlaubt. Die Nutzung in den Kerngebieten ist vorläufig verboten.

Sendung: Antenne Brandenburg, 21.06.2021, 17:30 Uhr

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