Covid-19 - Nachfrage im Frankfurter Impfzentrum nach Terminen lässt nach

In Belrin und Brandenburg ist die Impfpriorisierung aufgehoben worden. (Bild: rbb)
Audio: Antenne Brandenburg | 28.06.2021 | Sara Franke | Bild: rbb

Die Nachfrage nach Corona-Impfungen im Impfzentrum Frankfurt (Oder) lässt immer mehr nach. Die Verantwortlichen dort verzeichnen einen deutlichen Rückgang vor allem bei den Erstimpfungen gegen Covid-19, sagt Sara Franke, Leiterin des Impfzentrums. Diese Entwicklung in Frankfurt bereite ihr Sorge.

"Die aktuelle Impfquote liegt bei knapp 50 Prozent. Wenn wir so weiter impfen könnten, könnten wir im Herbst 80 Prozent erreicht haben und hätten Herdenimmunität. Jetzt kommt kaum einer mehr zum Impfen, was sehr schade ist. Dementsprechend glaube ich, dass Corona im Herbst erbarmungslos zuschlagen wird", erklärt Franke. Gleichzeitig sagt sie, dass die Chancen auf einen Wunschtermin für die Corona-Impfung im Impfzentrum Frankfurt (Oder) derzeit sehr gutstünden. Impfwillige sollten deshalb nicht lange zögern und sich umgehend melden.

Bis zur Aufgabe der Priorisierung wurden in Frankfurt (Oder) täglich bis zu 1.000 Impfungen vorgenommen werden, so Franke. Derzeit sind es nur noch 500. Darunter sind sehr viele Zweitimpfungen. Menschen, die die erste Spritze bekämen, würden immer weniger. "Vielleicht denken viele, dass sich ihr Hausarzt bei ihnen meldet. Das kann aber noch sehr lange dauern, da diese auch im Urlaub sind. Im Impfzentrum könnte man aber sofort geimpft werden", fügt Franke hinzu.

Sendung: Antenne Brandenburg, Regionalnachrichten, 28.06.2021, 08:30 Uhr

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