8. Landesgartenschau 2026 - Märkisch-Oderland sucht Projektbüro für Bewerbungsphase

Flugplatz Neuhradenberg
Audio: Antenne Brandenburg | 14.07.2021 | O-Ton: Kreissprecher Thomas Berendt | Bild: rbb

Der Landkeis Märkisch-Oderland ist in der zweiten Bewerbungsrunde für die Austragung der Landesgartenschau 2026. Jetzt wird ein Projektbüro gesucht. Bis März 2022 muss die finale Bewerbung eingereicht werden.

Der Landkreis Märkisch-Oderland bewirbt sich um die Austragung der 8. Brandenburgischen Landesgartenschau (LAGA) und sucht jetzt für die Begleitung der Bewerbungsphase nach einem Projektbüro. Der Landkreis hatte nach einer Interessenbekundung beim Land die erste Phase des zweistufigen Verfahrens geschafft.

Bis zum 11. März 2022 muss das finale Konzept beim brandenburgischen Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz eingereicht werden. Um die Austragung der LAGA 2026 bewerben sich auch die Städte Spremberg/Grodk (Spree-Neiße) und Wittenberge (Prignitz).

Die beste Idee wird umgesetzt

Bislang sei der Aufruf für die Ausschreibung nur an Büros geschickt worden, die man laut Landkreissprecher Thomas Berendt bei der Internetrecherche gefunden habe und die sich schon "Sporen bei anderen Landesgartenschauen verdient haben". Wer bislang keine Bewerbungsunterlagen zugeschickt bekommen hat, könne sich aber selbst direkt beim Landkreis melden.

"Wir wollen ja einen Ideen-Wettbewerb haben. Wer die besten Ideen hat, die mit unserem Konzept zusammenhängen und diese darstellen kann, der wird dann natürlich auch den Zuschlag bekommen für die Begleitung unserer Bewerbung", so Berendt weiter. Projektbüros können bis zum 06. August beim Landkreis bewerben.

"Wir wollen ein Bürgerfest für alle"

Die LAGA 2026 soll nach den Plänen des Landkreises dezentral, an fünf verschiedenen Orten, stattfinden. Mit dabei sind vier Landschaftsparks (Trebnitz, Altranft, Kunersdorf, Bad Freienwalde) und der Flugplatz Neuhardenberg.

Das Hauptaugenmerk der Veranstaltung liege auf der Darstellung des Gartenhandwerks, so Kreissprecher Berendt. "Aber wir wollten speziell in unserem Ansatz auch auf kulturelle Bildung, auf Umweltbildung setzen und eine neue Ebene einer Landesgartenschau einziehen, die beispielsweise auch bürgerschaftliche Beteiligung beinhaltet. Die Landschaftsparks werden vielfach von bürgerschaftlichem Engagement getragen und das wollen wir nicht mit einer Landesgartenschau abwürgen, sondern das Gegenteil: Wir wollen ein Bürgerfest für alle."

Sendung: Antenne Brandenburg, 14.07.2021, 07:30 Uhr

 

Nächster Artikel