Auftakt gegen VfB Auerbach - Union Fürstenwalde startet Zuhause in neue Regionalliga-Saison

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Audio: Antenne Brandenburg | 23.07.2021 | Robert Schwaß | Bild: Andreas Gora

NOFV-Verbandspräsident Hermann Winkler nennt sie die "Kleine Champions League des Ostens". Am Samstag startet die Regionalliga Nordost mit vielen Traditions-Clubs wie Lok & Chemie Leipzig. Auch Union Fürstenwalde mischt hier wieder mit.

Fußball-Herzen schlagen wieder höher: Am Samstag startet die Regionalliga Nordost in die neue Saison und das nach fast neun Monaten Corona-bedingter Spielpause. Auch bei Union Fürstenwalde werden die Fußballschuhe wieder geschnürt. Am ersten Spieltag vor heimischer Kulisse erwartet der FSV den VfB Auerbach aus dem Vogtland. Anstoß ist um 13 Uhr. Mit Registrierung können auch Fans die Partie wieder beobachten.

Standards noch einmal einstudiert

In der letzten Trainingseinheit vor der Partie gegen Auerbach standen am Freitag Ecken und Freistöße auf dem Programm. Der neue Trainer Andreas Langer ging noch mal einige Spielzüge durch. Er schwört die Jungs vom FSV Union Fürstenwalde auf den Saisonauftakt ein. Nach langer Corona-bedingter Pflichtspielpause und intensiver Vorbereitung freut sich Angreifer Johan Martynets, dass es am Samstag endlich losgeht: "Wir als Mannschaft haben uns vorgenommen, auf jeden Fall erst einmal drei Punkte zu holen, sicher hinten zu stehen, und mutig zu spielen." Der FSV habe sich sechs Wochen im Training für den Saisonauftakt gequält. "Die Jungs sind deshalb heiß", betonte Martynets.

Hoffnung auf ruhige Saison

Wie gut das Team zusammenspielt, wird sich am Samstag zeigen. 15 Neuzugänge holte der FSV Union Fürstenwalde - meist junge Spieler. Die Mannschaft ist im Umbruch. Routinier Ingo Wunderlich will das Team anführen. Der 35-jährige Verteidiger fehlt aber gegen Auerbach noch wegen eines Muskelfaserrisses.

Für die Saison hat der Kapitän klare Ziele formuliert: "Wir wollen großen Teamgeist entwickeln, bestmöglich Fußballspielen. Es sollen nicht nur gekämpft werde und lange Bälle kommen, sondern wir wollen auch ordentlichen Fußball spielen. Ziel ist es, eine erfolgreiche, ruhige Saison zu bestreiten, dass wir mit dem Abstieg am Ende hoffentlich nichts zu tun haben werden", erklärte Wunderlich. Gleichwohl denkt der Kapitän, dass auf sein Team eine schwere Saison zu kommen wird.

Finanziell begrenzte Mittel

Denn: Mit den großen Klubs der Liga wie Energie Cottbus, Jena und der Chemnitzer FC kann Union Fürstenwalde finanziell nicht konkurrieren. Zwar seien einige Sponsoren, die wegen Corona zunächst abgesprungen waren, wieder zurückgekehrt. Das ändere an der Ausgangslage aber nichts, betonte Sportvorstand Frank Bellach.

Er freut sich, dass zum Heimspiel in der Bonava Arena am Samstag 1.000 Zuschauer zugelassen sind. "Die Fans sind glücklich, dass sie wieder ins Stadion können. Die sind gespannt auf das neue Team. Ich denke, dass der eine oder andere Neugierige mehr kommen wird", so Bellach.

Sendung: Antenne Brandenburg, Antenne - Der Nachmittag, 23.07.2021, 16:10 Uhr

Mit Material von Robert Schwaß

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