Mehr als 800 neue Lehrverträge - Handwerksberufe in Ostbrandenburg sind offenbar begehrt

Archivbild: Eine Auszubildende schraubt an einem Modell-Motorrad. (Quelle: imago images/L. Bahnmüller)
Audio: Antenne Brandenburg | 07.09.2021 | O-Ton: Michaela Schmidt | Bild: imago images/L. Bahnmüller

Handwerksberufe sind in Ostbrandenburg offenbar wieder begehrt. Die Frankfurter Handwerkskammer verzeichnete zum Start des neuen Ausbildungsjahres mehr als 800 neue Lehrverträge. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Anstieg von mehr als sechs Prozent. Aktuell gibt es in der Handwerkskammer-Lehrstellenbörse noch 200 freie Ausbildungsstellen.

Auftragslage in vielen Betrieben trotz Pandemie sehr gut

Zu Beginn der Pandemie habe man Sorge darüber gehabt, wie sich der Lehrstellenmarkt entwickeln wird, sagte Michaela Schmidt, Abteilungsleiterin Berufsberatung der Frankfurter Handwerkskammer: "Wir waren dann aber sehr schnell davon überzeugt, dass im Handwerk die Arbeit weitergehen kann." Die Auftragslage sei in den meisten Betrieben hervorragend geblieben, sodass diese ihre freien Lehrstellen anbieten konnten.

Nicht nur die eigentliche Berufsausbildung sei inzwischen bei Jugendlichen gefragt, sondern auch die Perspektive weiterer Qualifizierungen, betont Schmidt. "Man kann auch mit einer handwerklichen Ausbildung ein Studium machen, man kann einen Meister absolvieren oder auch den Betriebswirt bei uns absolvieren."

In Ostbrandenburg wird in rund 130 Handwerksberufen ausgebildet. Lehrverträge können noch bis Ende Oktober abgeschlossen werden.

 

Sendung: Antenne Brandenburg, 07.09.2021, 10:30 Uhr

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