Märkisch-Oderland - Irakerin gebiert kurz nach Schleusung Baby in Müncheberg

Archivbild: Bundespolzisten im Einsatz. (Quelle: Philipp von Ditfurth/dpa)
Philipp von Ditfurth/dpa
Audio: Antene Brandenburg | 13.10.2021 | Klaus Lampe | Bild: Philipp von Ditfurth/dpa

Eine Migrantin aus dem Irak hat nach ihrer Schleusung in Müncheberg (Märkisch-Oderland) ein Baby geboren. Sie war nach Angaben von Bundes- und Landespolizei vom Mittwoch zuvor aus Polen nach Ostbrandenburg eingeschleust worden.

Eine Zeugin hatte am Dienstag in der Hochstraße in Müncheberg beobachtet, wie neun Personen aus zwei offensichtlich aus Polen stammenden Taxis stiegen. Plötzlich setzten bei einer 30-jährigen Frau Geburtswehen ein.

Sie brachte noch vor Ort mit den zuvor alarmierten Rettungskräften einen Jungen zur Welt. Anschließend wurde sie mit dem Neugeborenen mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus ausgeflogen.

Alle Personen, darunter auch vier weitere Kinder, stammten aus dem Irak. Die Bundespolizei brachte sie in die Erstaufnahme nach Eisenhüttenstadt (Oder-Spree). Die Suche nach den mutmaßlichen Schleusern verlief ergebnislos.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.10.2021, 16:30 Uhr

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