Interview | First Ownerin Antje Wodniok - "Für mich als Tesla-Fan ist es eine interessante und coole Geschichte"

Do 21.04.22 | 11:53 Uhr
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Archivbild: <<Tesla Delivery Day>> zur Eroeffnung und offiziellem Produktionsstart der Tesla Fabrik in Gruenheide Brandenburg. (Quelle: dpa/J. Krick)
Bild: dpa/J. Krick

Sie war eine der Ersten, die einen Model Y "made in Germany" erhielt: Antje Wodniok spricht über ihre Eindrücke vom Delivery Day in Grünheide, Vorurteilen gegenüber Tesla-Fahrern und ihr Verständnis für die Kritik der Anwohner.

rbb|24: Frau, Wodniok. Sie haben als eine der ersten Menschen in Deutschland einen Tesla "made in Germany" erhalten. Wieso haben Sie sich dafür entschieden?

Antje Wodniok: Das ist eigentlich eine etwas längere Geschichte. Bei einem Urlaub 2013 in Kalifornien haben mein Mann und ich zum ersten Mal mehrere Teslas gesehen und waren ganz fasziniert. Daraufhin haben wir ein bisschen recherchiert und die ganze Weiterentwicklung dann verfolgt. Zurück in Deutschland haben wir daraufhin 2014 uns über ein Wochenende einen Tesla ausgeliehen. Wir waren davon sehr begeistert und haben das Auto dann auch 2016 bestellt. Es war ein Model 3, den wir dann auch als einer der ersten im März 2019 bekommen haben.

Archivbild: First-Tesla-Ownerin. Antje Wodniok aus Köpenick hat einen der ersten Tesla Model Y aus dem Werk in Grünheide erhalten. (Quelle: Antje Wodniok)
Bild: Antje Wodniok

Hinzu kommt, dass wir von der Elektromobilität überzeugt sind. Wir haben uns sicherlich die Entscheidung nicht leicht gemacht, aber das Antriebskonzept hat uns wirklich überzeugt, da es unbestreitbar effizienter als ein Verbrenner ist. Und es passt einfach auch zu meinem Bewegungsprofil. Ich fahre viele Kurzstrecke, was bekanntlich Gift für einen Verbrennungsmotor ist. Und ein Elektroauto ist ja auch viel preiswerter im Unterhalt, da es sehr wartungsarm ist und auch die Stromkosten geringer sind. Das hat aktuell noch eine ganz andere Dimension. Man muss dazu sagen, dass wir eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach haben und auch einen relativ großen Speicher dazu. Und dass das natürlich in Kombination mit dem Elektroautor eigentlich so fast zum Idealfall gehört, da wir auch einen Anbieter gewählt haben, der Ökostrom liefert. Das ist eigentlich das ausschlaggebende, was uns dazu gebracht hat, auf die E-Mobilität zu setzen.

Und wie kam es, dass Sie eines der ersten Fahrzeuge aus Grünheide erhalten haben? Haben Sie sich dafür besonders bewerben müssen?

Also an dem 22. März, also dem Delivery Day in Grünheide, wurden wir des Öfteren darauf angesprochen, wie wir zu dieser Ehre kamen. Ich war selbst überrascht. 14 Tage vorher hatte ich einen Anruf bekommen. Da fragte man uns, ob wir unser bestelltes Modell Y auch früher haben möchten. Ich hatte mir eigentlich eine andere Farbe ausgesucht. Dann wurde ich gefragt, ob ich jetzt auf schwarz umswitchen möchte, weil am Anfang nur die schwarzen in Grünheide gefertigt werden. Da habe ich natürlich ganz spontan ja gesagt. Ich meine, wann bekommt man schon mal die Möglichkeit, in Verbindung mit einer Werksbesichtigung so ein Auto in diesem Rahmen überreicht zu bekommen?

Wie haben Sie den Delivery Day in Grünheide dann erlebt?

Wir waren natürlich sehr aufgeregt und wurden von Anfang an wirklich sehr, sehr gut von dem Tesla-Team betreut. Man hatte uns erklärt, wie der Ablauf von statten geht und alle Fragen beantwortet. An dem Tag selbst, kamen wir dort bei wunderschönem Wetter an. Dann kam die Werksbesichtigung und die war wirklich sehr beeindruckend. Zunächst ging es mit dem Bus an dieser großen Fabrik entlang. Und auch in der Halle selbst war alles sehr groß und automatisiert mit Roboterarmen, die die Aluteile hin und herbewegten. An einer anderen Stelle haben dann aber auch wieder Mitarbeiter die Sitze zusammengebaut. Das war dann wie traditionelles Handwerk.

Es war alles sehr sauber und man hat gesehen, dass viele Flächen noch frei waren, es also noch viel Luft nach oben gibt. Die Besichtigung ging dann ungefähr eine Stunde. Dann sind wir in den Bereich gekommen, wo schon die Autos aufgereiht waren – dieser Lichttunnel. Dort standen dann auch viele Mitarbeiter, die mit uns sofort ins Gespräch gekommen sind. Da hatte ich das Gefühl gehabt, dass sie auch Stolz darauf waren, diese Autos zu produzieren. Ein richtiger Teamspirit war zu spüren. Sie hatten uns dann erklärt, für was sie an den Autos zuständig sind. Es war also wirklich ein rundum schöner Tag.

Und wie war es dann, Ihr Auto von Elon Musk persönlich zu erhalten?

Also ich sollte das zweite Auto bekommen mit dem Nummernschild "Giga 002". Dafür hatte ich mir extra von Louis Amstrong "What a Wonderful World" gewünscht. Ich hatte mir vorher schon überlegt, was ich Elon Musk gerne sagen möchte. Ich wollte einfach mal Danke sagen, für seine Leistung und die des gesamten Tesla-Teams. Ich wollte halt seinen Pioniergeist irgendwie würdigen.

Das Gespräch selbst war dann schon besonders. Er ist auch sehr groß; größer als ich dachte. Und er beugte sich dann immer zu mir runter und lächelte ermutigend. Dann habe ich auch schon meine Keycard bekommen und wir haben uns noch kurz die Hand geschüttelt. Der Moment war dann auch unheimlich schnell vorbei. Im Nachhinein fragt man sich, ob es wirklich real war.

Es gab bereits Berichte, dass die ersten Teslas einige Qualitätsmängel aufweisen. Sind Sie denn mit Ihrem Auto zufrieden?

Ich bin sehr zufrieden. Ich kann auch nicht sagen, dass irgendetwas nicht gut ist. Nur ist mir aufgefallen, dass viele Leute auch wegen Vorurteilen, Ablehnung oder Uninformiertheit teilweise kritisch mich oder mein Auto betrachten. Da kommt dann mal so ein Spruch, ob ich schon ein Loch im Garten für die Batterie gegraben habe. Da hat man das Gefühl, dass man als Tesla-Fahrer doch so ein bisschen im Fokus steht. Andererseits fragen mich auch einige, wie ist das Auto denn so oder können wir mal reingucken. Dazu bin ich dann auch gerne bereit. Das macht mir auch unheimlich Spaß, ein wenig Aufklärungsarbeit zu leisten.

Haben Sie denn Verständnis für diese Kritik?

Oftmals habe ich den Eindruck, dass negative Schlagzeilen über Tesla nur wiedergegeben werden, ohne weiter darüber nachzudenken oder mal selbst zu recherchieren. Wenn man jetzt Tesla-Fan ist, so wie ich, ist es eher eine interessante und coole Geschichte. Vor allem, weil ich ja nun auch nur 25 Minuten von dem Tesla-Werk entfernt wohne.

Aber ich muss auch sagen, ich habe Verständnis für die Anwohner, die sich über die Ansiedlung ärgern. Ich lebe in Köpenick, in der Einflugschneise des BER. Ich kann mich auch noch an die Tage erinnern, wo wir dagegen gekämpft haben. Die Entscheidung, den BER dort zu bauen, hatte auch bei uns Unverständnis, Ohnmacht und Sorge verursacht. Und daher möchte ich auch die Ängste und Sorgen der Bewohner in der Umgebung von Tesla keineswegs kleinreden. Industrieansiedlungen in dieser Größenordnung, egal ob es nun den BER oder halt auch Tesla betrifft, bedeuten vor allem für die Anwohner auch immer Einschränkungen.

Tesla hat in seinen Fahrzeugen auch viele Kameras installiert, die unter anderem Sie als Fahrerin oder auch die Umwelt filmen. Machen Sie sich denn Sorgen hinsichtlich des Datenschutzes?

Ich habe da eigentlich kein Problem mit, bin aber auch nicht wirklich so die Fachfrau, was das betrifft. Ich verstehe aber, dass es Bedenken gibt – vor allem beim Wächtermodus (Umstrittene Funktion, die Aktivitäten rund um das Fahrzeug wahrnehmen, teilweise aufnehmen und sogar via Mobiltelefon aus der Ferne empfangen werden können, Anm. d. Red.). Andererseits kann es - wie in den Medien berichtet wurde - auch hilfreich sein, wenn jemand das Auto demoliert und die Täter dann auch zur Verantwortung gezogen werden können. Das ist immer so ein zweischneidiges Schwert. Man möchte auch nicht, dass das Eigentum aus mutwilligen Gründen zerstört oder demontiert wird.

Frau Wodniok, vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview für rbb|24 führte Martin Krauß. Ein Ausschnitt davon können Sie in unserem rbb|24-Podcast: "Giga Grünheide - Tesla in Brandenburg" (Folge 20) hören.

 

23 Kommentare

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  1. 23.

    Herr Neumann ich kenne den Kreisbrandmeister nicht. Wenn sie dessen Äußerungen weiterverbreiten, gehe ich davon aus, dass sie wissen, dass er die Wahrheit gesagt hat. Also bitte raus mit der Sprache, wo kann die Feuerwehr, meinetwegen auch 5 Feuerwehren ihr Wasser fassen. Ich verrate es ihnen, es gibt die Zapfstellen nicht. Sie Herr Neumann stellen die reinste Falschmeldungsschleuder dar. Schlimm, dass man sie auf die rbb24 Kommentarplattform lässt. Übrigens vor das Schleuder kann man auch ein anderes Substantiv setzen. Hätte ich das verwendet, dann hätte die Nettiquette meinen Kommentar garantiert nicht passieren lassen.

  2. 22.

    Ein Kreisbrandmeister ist halt n Sachen Brandschutz kompetenter als Sie. Fragen Sie auch mal Herrn Klink. Der hat Ihre Lüge zu den Löschwasserbecken ebenfalls entlarvt und festgestellt, dass das Löschwasserrückhaltebecken sind.

  3. 21.

    Herr Neumann, sie sind dran. Wo befinden sich die 5 Feuerwehren? Wo kann ich sie suchen? Für die Feuerwehrstation wurde noch nicht einmal begonnen, die Baugrube auszuheben. Wo sind sie versteckt? Ostern ist vorbei.
    Die Schote mit der Löschwasserpumpe ist einfach nur lachhaft. Ich nehme an bei Tesla gibt es eine Spezialpumpe. Die wird eingesetzt, wenn im Notfall ein Wasserfleck gebraucht wird. Herr Neumann sie haben Recht das LfU bestätigt Tesla die Wasserflecken. Die Beamten geraten nur in Schwierigkeiten, wenn das was sie bestätigen müssen vor Widersprüchen strotzt.
    Unfassbar ist, dass das LfU immer noch nicht weiß, was wirklich wann passiert ist. Sie wissen noch nicht einmal, welche Stoffe am Störfall beteiligt sind. Den Vorfall aufzunehmen, zu protokollieren, zu untersuchen und zu dokumentieren das ist den Leuten fremd (alle Beteiligte befragen, Vorgangsbeschreibung, bildliche, grafische Darstellung, Probenahme (Wasser, Boden, ausgetretene Stoffe) Auswertung.
    Vom LfU kommt nix.

  4. 20.

    Herr Neumann, sie sind dran etwas zu beweisen. Ich habe etwa 80 – 90 Drohnen-Videos mir zu Gemüte geführt. Ich weiß, es gibt noch mehr, die im Internet kursieren, geschätzt ca. 300 bis 400 St. Auch mein Zeitfond ist begrenzt, so dass ich mir nicht alle ansehen kann. Das letzte im Internet kursierende Drohnen-Video stammt vom 10.04.2022. Zu diesem Zeitpunkt ist auf dem gesamten Tesla-Gelände kein wassergefülltes Becken vorhanden, aus dem die Feuerwehr Wasser entnehmen kann, um Brände zu löschen. Da bin ich mir sicher. Erkundigen sie sich bei ihrem Brandmeister, wo der Feuerlöschteich sich befindet. Ich erwarte von ihnen entsprechende Koordinaten-Angaben und natürlich Videoadresse,, Aufnahmetag, Video-Eigentümer und Zeitsequenz, damit ich mich auch an dem Anblick des Teiches erfreuen kann. Wenn sie dazu nicht in der Lage sind dann halten sie sich mit ihren Kommentaren zurück. So, bitte nun sind sie an der Reihe, aber bitte nicht wieder mit ihren üblichen billigen Ausflüchten.

  5. 19.

    Ich amüsiere mich immer wieder über Ihre lustigen Vergleiche. Haben Sie überhaupt schon einmal einen Braunkohletagebau mit eigenen Augen gesehen? Welche geplante Großindustrieansiedlung meinen Sie? Wissen Sie mehr über weitere Industriegebiete, die in Grünheide ausgewiesen werden sollen? Ein Model Y ist ähnlich groß wie ein VW Passat. oder Tiguan. Die SED war früher wie Sie der Meinung, dass ein Trabbi ausreicht.

  6. 18.

    Jetzt überführen Sie sich sogar selber der Lüge: "zu den 2 Löschwasserteichen oder anders ausgedrückt Löschwasserrückhalte- und Regenwasserrückhaltebecken".

  7. 17.

    Sie können gerne weiter singend um das Feuer tanzen. Der Kreisbrandmeister hat Sie in der MOZ vom 20.04.22 in Bezug auf den Brandschutz ebenso Lügen gestraft wie Drohenvideos der regelmäßig übende Werksfeuerwehr, die mit fünf Fahrzeugen ausgestattet ist.
    „Das sind keine Löschteiche, sondern Regenwassersammelbecken“, sagt [Kreisbrandmeister] Klaus-Peter Schulz. „Es ist eine der Vorgaben, dass das Regenwasser gesammelt und vorgeklärt werden muss“, sagt er. Dort erfährt man auch, dass Tesla die Werksfeuerwehr mit fünf Fahrzeugen aufgestellt hat.

    Via dpa in diversen Medien:
    "Von der Behörde hieß es dazu am Mittwoch, der Flüssigkeitsfleck im Video werde von Tesla auf einen täglich mit Frischwasser durchgeführten Funktionstest einer Löschwasserpumpe zurückgeführt.
    ...
    Weitere gesichtete Drohnenvideos hätten das Geschehen mindestens seit Anfang März dokumentiert und die Aussagen von Tesla bestätigt, so das Landesumweltamt."

  8. 16.

    Herr Neumann sie haben recht, wie das LfU und sie die Leute für dumm verkauft, das kann einen schon auf die Palme bringen. Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, deutlich auf die zu verdammenden Missstände der Industrieansiedlung in Freienbrink hinzuweisen. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, nachdem die Lausitz durch den Braunkohlebergbau so zugerichtet wurde, dass Politikern noch einmal gestattet wird, andere Gegenden in Brandenburg ebenfalls so zu verwüsten. Die geplante Großindustrieansiedlung ist völlig, aber wirklich völlig fehl am Platz in Freienbrink.
    Im Übrigen bin ich kein Hasser von E-Autos genauso wenig wie von auf C-Basis betriebenen Fahrzeugen. Ich bin aber gegen zu viele und überdimensionierte Autos auf Deutschlands Straßen. Teslas Boliden braucht weder Deutschland noch die Welt. Damit kann der Typ meinetwegen auf dem Mars rumkurven. Die forcierte E-Mobilitätsentwicklung hat nichts mit E-Wende oder Verkehrswende gemein. Profitquellenwende trifft eher zu.

  9. 15.

    Von Fern Ihr technisches Wissen nicht aus der Zeit des Trabbies stammt, haben Sie in der Tat wieder mal maßlos übertrieben. Die von Ihnen aufgelisteten Bauteile sind heutzutage in modernen PKW schon länger üblich und teils sogar gesetzlich vorgeschrieben. Auch ist z.B. VW stolz darauf, dass eine Vielzahl neuerer PKW beginnend mit dem MQB-Baukasten ständig nach Hause telefonieren und will das monetarisieren. Deren Assistenten für teilautonomes Fahren sollen mittlerweile sogar besser sein als die von Tesla. Versicherungsprämien, die vom Fahrverhalten abhängen sind auch keine Erfindung von Tesla. Telematik-Tarife gibt es seit Jahren.

    Kritik kommt vor allem wegen der Speicherung der Daten und Aufnahmen der Kameras. Nur sei in diesem Zusammenhang an das BGH-Urteil zur Dash-Cams erinnert. Hier bewegen sich viele in Grauzone. Ab dem 6. Juli greift zudem die ISA-Verordnung der EU. Demnach müssen PKW mit einer "Black Box" ausgestattet sein.

  10. 14.

    Wenn sogar der Kreisbrandmeister Sie der Lüge überführt, sollte Ihnen das zu denken geben.

    Dabei haben Sie bei den Drohnenvideos bewusst nicht richtig hingeschaut. Vor der Lackiererei übt die Werksfeuerwehr regelmässig. Mehr dazu von dpa auf dieser Nachrichtenseiten.

  11. 13.

    Es ist schrecklich, als ob ich nichts Besseres zu tun habe als auf Herrn Neumanns verleumderische Kommentare zu reagieren. Zu den 2 Löschwasserteichen oder anders ausgedrückt Löschwasserrückhalte- und Regenwasserrückhaltebecken:
    Beim Ersteren war am Eröffnungstag der Boden wasserbedeckt und das andere trocken. Am 10.04.2022 betrug die Füllhöhe des Ersten 1/5 bis 1/6, das Zweite war immer noch leer. Das heißt bis dahin funktionierte die Wasserversorgung der Feuerwehr nicht. Somit war sie nicht einsatzfähig. Wie heute der Stand ist, das ist mir nicht bekannt.
    Ob mehr als 2 Feuerwehrattrappen sich auf dem Tesla-Gelände weiß der Himmel. Ein Feuerwehrgebäude gibt es bis heute nicht. Die Besatzungen der beiden auf dem Bild zu sehenden roten Fahrzeuge waren anscheinend nicht in der Lage die laut LfU wenigen Liter Farbe aufzunehmen. Das spricht für deren Qualität. Sie waren einfach überfordert und mussten Hilfe rufen. Feuerwehr bedeutet eben mehr als nur Staubeseitigung für Teslaboliden.

  12. 12.

    Herr Neumann sie haben natürlich recht, wie man hier vom LfU für dumm verkauft wird, das kann einen schon zum Hasser werden lassen. Dagegen wehre ich mich noch. Trotzdem lasse ich es mir nicht nehmen, deutlich auf die zu verdammenden Missstände der Industrieansiedlung in Freienbrink hinzuweisen. Ich konnte mir vorher nicht vorstellen, nachdem die Lausitz durch den Braunkohlebergbau so verwüstet wurde, dass Politiker noch einmal gestattet wird andere Gegenden in Brandenburg ebenfalls so umzugestalten. Die geplante Großindustrieansiedlung ist völlig, aber wirklich völlig fehl in Freienbrink
    Im Übrigen bin ich kein Hasser von E-Autos genauso wenig wie von auf C-Basis betriebenen Fahrzeugen. Ich bin aber gegen zu viele und überdimensionierte Autos, was in Deutschland der Fall und was Teslas Boliden sind. Die forcierte E-Mobilitätsentwicklung hat nichts mit E-Wende oder erstrebenswerte Verkehrswende gemein. Den eingeschlagenen Weg kann man höchstens als Profitquellenwende bezeichnen.

  13. 11.

    Keine Ahnung, ob ich übertreibe? Vergleichsweise ist mein Wissen über die Ausrüstung der Tesla -Fahrzeuge eher bescheiden. Doch die Messtechnik, die die Tesla-Vehikel an Bord haben sollen, kann einem Angst einflößen.

    - 8 Kameras, die innen und außen rundherum alles aufnehmen
    - 1 Zeitmesser
    - 1 GPS-Gerät bzw. bzw. Signalgeber zur genauen Ortsbestimmung
    - Temperaturmesser
    - Datensender und Datenempfänger
    - Entfernungs- Abstands- und Richtungssensoren
    - Software für autonomes Fahren, Bildauswertung
    wahrscheinlich noch:
    - Schwingungs- und Geräuschsensoren, (Mikrofone)?
    - Analysesoftware (Geschwindigkeit, Gesichts- und Fahrzeugerkennung), Auswertung eigenen und fremden Fehlverhaltens im Straßenverkehr

    Jeder Tesla hat die Möglichkeit allerorts ständig alles rund um die Uhr mit genauer Zeit- und Ortsangabe aufzunehmen und irgendwo hin zu senden. Bei 1 Mio. Tesla gibt es für Tesla bald kein Geheimnis mehr in Deutschland. Ich gebe zu schrecklich solch Vision.

  14. 10.

    Als Fanatiker für die Deindustrialisierung Brandenburgs sollten Sie sich mal Gedanken über ihre Worte machen.

  15. 9.

    Selbstverständlich, Tesla verwendet die Zertifikate genauso wie sie von der EU gedacht sind.
    Die Hersteller von Verbrennern müssen an E-Autohersteller einen Ablass zahlen. Das fördert die E-Autohersteller. Ausserdem ist verlorener Profit das einzige Argument, das CEOs begreifen.

  16. 8.

    Der gute Mann nimmt uns hier alle doch hoch. Mit seinen maßlosen Übertreibungen und gespielten Wutausbrüchen vera. er sowohl die Gegner wie Befürworter der Fabrik. Dabei mißbraucht er auch den Namen eines Mitgliedes der Bürgerinitiative Grünheide. Ich nehme den deshalb schon lange nicht mehr für voll. Der RBB braucht aber Klicks. Die Netiquette ist nicht so wichtig.

  17. 7.

    Ihr Hass auf die von Ihnen sogenannten "E-Monster" grenzt in der Tat an Fanatismus. Erst gestern haben Sie deshalb ja wieder mal wilde Märchen erfunden - diesmal in Bezug auf die angeblich leeren Löschwasserteiche, die in der Realität Wasserrückhaltebecken sind und die Ausstattung der Werksfeuerwehr, die zum einem weder vorgeschrieben ist noch in der Realität aus fünf anstelle der von Ihnen erfundenen zwei Fahrzeuge besteht. Schade, dass Sie nicht die Zeitung aus der Region lesen, aus der Sie angeblich kommen. Die MOZ hätte Sie mit deren Bericht vor einer erneuten Entlarvung schützen können.

  18. 6.

    Die Zeiten, wo Tesla sich eine goldenen Nase an den Kleinwagen von Fiat verdient hatte sind längst vorbei. Die Einnahmen aus dem Geschäft sind massiv gesunken. Nicht nur die wollen aber jetzt an der THG-Quote verdienen.

  19. 5.

    Der gute Mann will halt einfach nicht auf seine Mutter hören.

  20. 4.

    „Die Tesla-Fahrzeuge bergen ein riesiges Potential, die Menschen zu überwachen, ohne dass der Staatsschutz einschreitet.“

    Der „Staatsschutz“? Übertreiben Sie da nicht vielleicht doch ein klitzekleines bisschen?

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