Impfstart am Klinikum Frankfurt (Oder) (Quelle: rbb/Robert Schwaß)
Bild: rbb/Robert Schwaß

Januar 2021 - Corona-Blog Ostbrandenburg

Die Zahl der Corona-Fälle steigt in Ostbrandenburg weiter an. Bislang haben sich hier 14.395 Menschen infiziert. Frankfurt (Oder) gilt jetzt als Corona Hot-Spot. Der Landrat von Barnim zeigt sich besorgt über die aktuelle Entwicklung im Landkreis.

Fallzahlen 12. Januar 2021

Bestätigte Fälle gesamt (laut KKM)

 

Barnim 3.171 (+12)

Frankfurt (Oder) 1.135 (+6)

Märkisch-Oderland 3.838 (+11)

Oder-Spree 4.528 (+28)

Uckermark 1.656 (+56)

In Ostbrandenburg gab es innerhalb der letzten 24 Stunden 113 Neuinfektionen.

Frankfurt (Oder) ist jetzt Corona-Hotspot

In Frankfurt (Oder) liegt die 7-Tage-Inzidenz aktuell bei 204,33. Damit gehört die kreisfreie Stadt jetzt zum Corona-Risikogebiet. Ab einer Inzidenz von 200 gelten Landkreise und kreisfreie Städte als Covid-19-Risikogebiet. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner registriert wurden. Außerdem greift in Frankfurt (Oder) jetzt der 15-Kilometer Radius für Ausflüge, Sport und Bewegung im Freien. Das bedeutet, dass sich Frankfurter ab der Stadtgrenze nur noch 15 Kilometer weit bewegen dürfen.

Ab einer Inzidenz von 200 gelten Landkreise als Covid-19-Risikogebiete. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner registriert wurden.
Ab einer Inzidenz von 200 gelten Landkreise als Covid-19-Risikogebiete. Der Vergleichswert sagt aus, wie viele Neuinfektionen mit dem Coronavirus innerhalb einer Woche pro 100.000 Einwohner registriert wurden.

Zunahme der Corona-Infektionen im Barnim

Seit Ausbruch der Pandemie im März 2020 sind im Landkreis Barnim 3.171 positiv laborbestätigte Covid-19-Fälle gemeldet worden. Das sind 12 mehr als am Tag zuvor. Landrat Daniel Kurth zeigte sich gegenüber Antenne Brandenburg besorgt über die aktuelle Situation. Er sagte, dass kreisweit alle Krankhäuser voll sind. Daher sei es dringend notwendig, mit den Impfungen auch im Barnim zu starten. Allerdings wird die Eröffnung des Impfzentrums in Eberswalde um zwei Tage verschoben, auf den 27. Januar. Landrath Kurth appellierte an alle Barnimer, die unter 80 Jahre sind, die Corona-Hotline der Kassenärztlichen Vereinigung nicht zu nutzen. Die 116117 bricht ständig zusammen, auch weil viele Menschen, die nicht imfberechtigt sind, die Hotline nutzen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie im Barnim

Archiv - Feuerwehrleute aus Barnim, Berlin und Oberhavel stehen am 07.03.2020 in der Nähe eines zum Teil eingestürzten Mehrfamilienhauses in Hohen Neuendorf. (Bild: dpa/Paul Zinken)
dpa/Paul Zinken

Folgen der Corona-Pandemie - Eberswalder Feuerwehr hat zu wenig Personal

11. Januar 2021

Bewegungsradius für Ostbrandenburger ist ab heute eingeschränkt

Der 15 Kilometer-Radius gilt für touristische Ausflüge, Bewegung und Sport im Freien. In Landkreisen oder kreisfreien Städten greift die Regelung, wenn die Zahl der Neuinfektionen die 7-Tage-Inzidenz von 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner bereits einen Tag überschritten hat. Im Landkreis Barnim, im Landkreis Märkisch-Oderland, im Landkreis Oder-Spree sowie in der Uckermark wurde der Grenzwert von 200 schon überschritten. In Frankfurt (Oder) liegt die 7-Tage-Inzidenz heute bei rund 197.

Daher gilt die Radius-Regelung noch nicht, sagte Uwe Meyer, Pressesprecher der Stadt Frankfurt, gegenüber rbb24. Der 15-Kilometer Radius gilt nach Überschreiten des Grenzwertes für fünf Tage. Ausgenommen von der Regel sind zwingend notwendige Fahrten, zum Beispiel zur Arbeit oder zum Arzt.

Laut Innenminister Michael Stübgen soll das Einhalten der Regelung stichprobenartig durch Polizei und Ordnungsämter kontrolliert werden.

Weitere mobile Impfteams gehen an den Start

Das Deutsche Rote Kreuz setzt in Brandenburg ab heute weitere mobile Impfteams in Pflegeheimen ein, um mehr Menschen gegen das Corona-Virus zu impfen. Der DRK Kreisverband Uckermark hat heute morgen in einem Pflegeheim in Schwedt mit den Impfungen begonnen. Im Asklepios wurden bereits 400 Mitarbeiter geimpft. Weitere mobile Impfteams waren heute in der Ostprignitz und in der Ostuckermark unterwegs. Am Dienstag geht es weiter in Einrichtungen in Eberswalde und im Barnim. Anschließend wird der DRK im Raum Frankfurt (Oder) und Oder-Spree impfen. Unterstützt wird das Deutsche Rote Kreuz auch von der Johanniter Unfallhilfe. Sie ist unter anderem in Eberswalde, Frankfurt (Oder), Schönefeld und Cottbus im Einsatz.

Geimpft wird täglich zwischen 9 und 16 Uhr, bei sehr großen Einrichtungen dauert der Impftag teilweise bis 19 Uhr.

Eine Frau geht bei Sonnenschein bei Märkisch Buchholz (Brandenburg). (Quelle: dpa/Paul Zinken)
dpa/Paul Zinken

15-Kilometer-Radius um Landkreise - Wohin Brandenburger aus Corona-Hotspots noch fahren dürfen

8. Januar 2021

Neue mobile Impfteams unterwegs

Um mehr Menschen in Brandenburger Pflegeheimen gegen das Coronavirus zu impfen, schickt das Deutsche Rote Kreuz (DRK) ab kommender Woche weitere mobile Impfteams raus ins Land. "Ab Montag geht es dann ganz konkret in die Städte Frankfurt (Oder), Schwedt (Uckermark), Kyritz (Ostprignitz-Ruppin) sowie Wittenberge (Prignitz)", wie DRK-Einsatzleiter Lee-Jerome Schumann dem rbb am Freitag sagte. Ab Dienstag sollen weitere Regionen wie zum Beispiel die Region Eberswalde (Barnim) angesteuert werden.

Insgesamt seien dann insgesamt 23 Teams unterwegs. Wie der Fachreferent weiter mitteilte, können für kommende Woche noch freie Termine für Angehörige in Heimen gebucht werden. "Vor allem im Norden und Osten des Landes gibt es tatsächlich noch einige verfügbare Termine", unterstrich Schumann.

15-km Radius gilt in Ostbrandenburg für einige Landkreise

Für Diskussionen sorgte im Vorfeld die Umsetzung der 15km Regel, also die Einschränkung des Bewegungsradius außerhalb des eigenen Landkreises.Die Regel gilt für Gebiete mit hohen Infektionszahlen von über 200 Fällen je 100.000 Einwohnern.

Frankfurts Oberbürgermeister Rene Wilke sieht die neue Maßnahme vor allem als Appell auf nicht notwendige Ausflüge zu verzichten: In Frankfurt (Oder) liegt die 7-Tage Inzidenz am Freitag bei 277. Somit würde die Regel dort ab Montag gelten, genau wie auch in der Uckermark. Dort liegt der Inzidenz-Wert bei derzeit knapp 230 und auch Oder-Spree mit 261.

Kontrolliert werden soll die 15km Regel laut Innenminister Michael Stübgen von der CDU stichprobenartig durch Polizei und Ordnungsämter.

 

Dietmar Woidke (SPD), Ministerpräsident von Brandenburg, spricht auf der Sondersitzung des Landtages. Thema der folgenden Aussprache war nach der Beratung der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Merkel die weiteren notwendigen Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie. (Quelle: dpa/P. Pleul
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Corona-Pandemie - Brandenburg verschärft Corona-Maßnahmen ab Samstag

Das Brandenburger Kabinett hat die neuen Corona-Maßnahmen vorgestellt. Der Präsenzunterricht bleibt ausgesetzt, die nächtlichen Ausgangsbeschränkungen sind aufgehoben. Für Überraschung sorgt die Interpretation der umstrittenen 15-Kilometer-Regel.

07.Januar.2021

Verständnis in Frankfurt (Oder) bei Einschränkungen für "kleinen Grenzverkehr"

Bei der Einschränkung des sogenannten "kleinen Grenzverkehrs" ins Nachbarland Polen zieht die Stadt Frankfurt (Oder) ein positives Zwischenfazit. Die meisten zeigen Menschen zeigen sich verständnisvoll. Seit etwa drei Wochen gelten verschärfte Maßnahmen um gegen die weitere Ausbreitung des Corona-Virus vorzugehen.

In Polen gelten zudem seit dem 28. Dezember schärfere Corona-Regeln. Laut Auswärtigem Amt in Berlin gilt bis zunächst 17. Januar 2021 nach der Einreise grundsätzlich eine 10-tägige Quarantänepflicht.

Bestatter fordern Anerkennung als systemrelevant

Ostbrandenburger Bestatter fordern in der Corona-Krise die landesweite Anerkennung ihres Berufssstands als systemrelevant. Oftmals sei so die Notbetreuung von Kindern von Angestellten von Bestattungshäusern nicht sichergestellt, wie Fabian Lenzen von der Bestatter-Innung Berlin-Brandenburg AB klagte. Auch der Betreiber des Eberswalder Krematoriums Mario Gless steht vor ähnlichen Problemen, weil Mitarbeiter aufgrund der ungeklärten Kinderbetreuung regelmäßig ausfielen. Hier müsse von Seiten der Politik schnell gehandelt werden, appelliert Gless.

Eine DRK-Mitarbeiterin befestigt neben dem Eingang zu einer Corona-Teststation ein Plakat mit der Aufschrift "Zutritt nur mit Terminbestätigung". (Quelle: dpa/Soeren Stache)
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1.585 neue Corona-Fälle - Brandenburg meldet neuen Höchstwert bei Neuinfektionen

06.Januar.2021

Corona-Hilfen kommen verzögert an bei Unternehmern in Ostbrandenburg

Die Corona-Novemberhilfe ist bei vielen Unternehmen und Soloselbstständigen in Brandenburg angekommen - wenn auch nur als Abschlagszahlung. Das Satama Sauna Resort und Spa in Wendisch Rietz hat bisher 50.000 Euro Novemberhilfe erhalten. Allein die Fixkosten pro Monat belaufen sich aber auf mindestens 100.000 Euro. Unklar sei auch inwiefern ein Darlehen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)von der Staatshilfe abgezogen werden müsse. Wann der Rest der Novemberhilfen ausgezahlt wird, ist noch völlig offen.

Impfzentrum in Frankfurt (Oder) startet wohl später

Der geplante Start für das Corona-Impfzentrum in Frankfurt (Oder) könnte sich noch einmal um ein bis zwei Tage verzögern. Eigentlich war der 18. Januar für die Öffnung geplant. Der Termin könnte aber nach hinten verschoben werden, bestätigte Holger Rostek von der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg (KVBB) dem rbb am Dienstag. Auch andere Brandenburger Impfzentren könnten später öffnen als geplant. Das habe logistische Gründe, sagte Rostek.

Archivbild: Nur wenige Händler haben am 17.12.20 ihre Verkaufsstände auf dem Bassinplatz in der Innenstadt aufgebaut. In Deutschland ist zur Eindämmung der Corona-Pandemie ein Lockdown in Kraft getreten (Quelle: dpa / Sören Stache).
dpa-Zentralbild

Kritik an verlängertem Lockdown - Verband: Bis zu 12.000 Händler in Berlin und Brandenburg existenzgefährdet

05.Januar.2021

Jugendclub Blaupause in Neuenhagen geöffnet

Der Jugendclub Blaupause in Neuenhagen (Märkisch-Oderland) hat wieder geöffnet. Während der Corona-Pandemie dürfen sich nur maximal fünf Kinder im Alter bis 13 Jahren im Jugendclub Blaupause aufhalten. Auch die Öffnungszeiten sind verkürzt auf Dienstag bis Freitag von 16 bis 18 und am Samstag von 14 bis 18 Uhr. In der Zeit werden verschiedene Freizeitmöglichkeiten angeboten, wie ein Spielenachmittag, ein Kicker- oder Darttunier oder ein Kinotag.

Alle Kinder und Jugendlichen müssen zudem eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen. Genehmigt habe dies das Jugendamt, hieß es vom Jugendclub. Normalerweise bietet der Jugendclub Blaupause eine Vielzahl an Freizeitaktivitäten für Kinder und Jugendliche bis 27 Jahren aus Neuenhagen und Umgebung, darunter Kochworkshops, Konzerte oder auch eine Kinderdisco.

Impf-Hotline startet mit technischen Schwierigkeiten

Cottbus und Potsdam öffnen heute die ersten beiden Brandenburger Corona-Impfzentren. Die Ostbrandenburger Zentren in Schönefeld und Frankfurt (Oder) sollen voraussichtlich am 11. bzw. 18. Januar starten. Eberswalde und Prenzlau sollen am 25. folgen.

Auch wenn in Ostbrandenburg noch keine Impfzentren geöffnet sind, können hier bereits Personen ab 80 Jahren Impftermine vereinbaren. Das geht unter der kostenfreien Telefon-Hotline des ärztlichen Bereitschaftsdienstes 11 6 11 7. Die Hotline ist mit technischen Anlaufschwierigkeiten gestartet und stark ausgelastet. Neben den Impfzentren gibt es in Brandenburg daran angeschlossene mobile Impfteams. Die Teams werden vom Deutschen Roten Kreuz organisiert und sollen in Alten- und Pflegeheimen impfen. Das passiert in Ostbrandenburg allerdings erst wenn die Impfzentren geöffnet sind. Nach Möglichkeit sollen dann Hausärzte in den Alten- und Pflegeeinrichtungen impfen, da sie die Bedürfnisse der Bewohner am besten kennen.

Am 26.12.2020 ist durch den Lockdown die Haltestelle der Strassenbahn am Berliner Bahnhof Friedrichstraße ist fast menschenleer. (Quelle: imago images/Andreas Gora)
imago images/Andreas Gora

Corona-Pandemie - Lockdown wird bis Ende Januar verlängert und verschärft

Der Lockdown zur Eindämmung der Corona-Pandemie geht bis Ende Januar weiter. Bund und Ländern haben sich außerdem über Bewegungseinschränkungen bei hohen Inzidenzwerten verständigt. Die Kontaktbeschränkungen sollen verschärft werden.

04.Januar.2021

Landeselternrat fordert Ende des Distanzunterrichtes an Grundschulen

Sabine Buder, Mitglied des Landeselternrates, fordert ein Ende des Distanzunterrichtes an Grundschulen. Die Biesenthalerin bemängelt, dass es ein Lernen unter Anleitung einer Lehrkraft im Distanzunterricht nicht gibt. Die Aufgaben werden häufig per Mail an die Eltern geeschickt, die dann den Unterricht übernehmen müssen.

Ministerpräsident Woidke hatte aufgrund der Corona-Zahlen die Schulschließung bis Februar ins Gespräch gebracht.

Umweltökonom über Corona und Klima

Deutschland hat infolge der Corona-Krise sein Klimaschutz-Ziel für das Jahr 2020 übertroffen und 42 Prozent weniger Treibhausgase ausgestoßen als 1990. Ist die Pandemie also gut für die Klimapolitik? Umweltökonom Reimund Schwarze hat seine Zweifel: "Es ist der größte Einbruch an Emissionen, den wir in der Industriegeschichte je erlebt haben, weit stärker als der Zweite Weltkrieg oder die große Finanzkrise Mitte der 2010er Jahre. Wir haben mehr als zwei Gigatonnen CO2 eingespart. Die Temperatur und CO2-Konzentration ändert das aber nicht. "

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Symptomfreie Patienten - Apotheken dürfen Covid-19-Schnelltests durchführen

Apotheken dürfen bei symptomfreien Patienten Antigentests zur Feststellung einer Covid-19-Infektion durchführen. Patienten mit Symptomen müssen weiterhin zum Arzt. Der Verkauf von Selbsttests an Laien ist in Apotheken nach wie vor verboten.

03.Januar.2021

Woidke warnt vor Kritik bei Impfstoff-Order

Brandenburgs Ministerpräsident Woidke hat vor Kritik an der Impfstoff-Bestellung von EU und Bundesregierung gewarnt. Besserwisserei helfe gar nichts. Wer aus der Vergangenheit schlaue Ratschläge gebe, mache es sich zu einfach, sagte Woidke dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Wichtig seien nun Plausibilität und Verlässlichkeit. Unter anderem in der SPD, aber auch bei Linken und FDP war Kritik geäußert worden, dass die EU und die Bundesregierung auf die falschen Impfstoffe gesetzt und zu wenig bestellt hätten und dass bei den Impfungen Chaos herrsche.

02.Januar.2021

Keine weiteren Prämien für Brandenburger Krankenhauspersonal geplant

Die Brandenburger Landesregierung plant momentan keine weiteren Prämienzahlungen für medizinisches Personal an Krankenhäusern. Einer der Gründe dafür sei, dass es so immer wieder zu empfundenen Ungerechtigkeiten und Ungleichbehandlungen kommen würde, wie das Gesundheitsministerium auf eine Anfrage der AfD-Fraktion mitteilte. Entscheidend für die Beschäftigten seien gute Arbeitsbedingungen und bessere Verdienstmöglichkeiten.

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dpa/Markus Scholz

Impfung, Lockdown, Intensivstationen - Wie wir das Coronavirus 2021 in den Griff bekommen könnten

Das Coronavirus hat uns 2020 so viel beschäftigt wie kaum ein einzelnes Thema zuvor. Und auch wenn es einen Lichtblick für 2021 gibt dank der Impfung, einige Fragen bleiben offen. Hier ein paar vorläufige Antworten. Von Haluka Maier-Borst

01.Januar.2021

Jahreswechsel in der Pandemie sehr ruhig

Begleitet durch Corona-Eindämmungsmaßnahmen haben Berlin und Brandenburg das neue Jahr begrüßt. Die Brandenburger Polizei zog insgesamt eine positive Bilanz. Sie verzeichnete nach eigenen Angaben kaum Verstöße gegen die Corona-Eindämmungsverordnung. Manche Menschen hätten beim Silvesterfeuerwerk etwas zu nah beieinandergestanden. Sie seien aber Hinweisen der Polizei mit Verständnis begegnet, sagte Sprecherin Stefanie Klaus der Deutschen Presse-Agentur am Neujahrstag. In Potsdam waren trotz Verbots zahlreiche Böller zu hören.

Die Polizei hatte sich wegen der Kontrollen der Corona-Beschränkungen zu Silvester ihr zufolge breit aufgestellt. Drei Hundertschaften seien in Brandenburg im Einsatz gewesen, eine weitere Hundertschaft aus Oranienburg habe die Polizei in Berlin unterstützt. Insgesamt seien 250 Einsatzkräfte mit 150 Streifenwagen im gesamten Land unterwegs gewesen. Die meisten Menschen hätten sich an die Corona-Beschränkungen gehalten.

Brandenburg Themen 2021 (Quelle: dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres/Patrick Seeger)
dpa/Thomas Bartilla/Geisler-Fotopres/Patrick Seeger

Landespolitik - Fünf Themen, die Brandenburg 2021 beschäftigen

Die Corona-Pandemie hat in Brandenburg im vergangenen Jahr fast alles in den Schatten gestellt. Nur die geplante Tesla-Fabrik kommt dem noch nahe. Auch 2021 werden diese und drei weitere Themen ganz oben auf der Agenda der Kenia-Koalition stehen. Von Amelie Ernst

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Im beschaulichen Grünheide investiert Elon Musk derzeit Milliarden, denn hier in Brandenburg entsteht die erste Tesla-Gigafactory Europas. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen. Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt ein rbb-Reporter-Team Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.