Symbolbild: Blick auf den Liepnitzsee bei Barnim in Brandenburg. (Quelle: dpa/Woodhouse)
Bild: dpa/Woodhouse

Riewendsee, Wittwesee und Liepnitzsee - Drei Tote aus Brandenburger Seen geborgen

Bei Brandenburg/Havel haben Rettungskräfte am Montagmorgen eine Frauenleiche aus dem Riewendsee geborgen. Ob es sich bei der Toten um die 55-jährige Schwimmerin handelt, die seit Freitag vermisst wird, konnte zunächst nicht zweifelsfrei geklärt werden, wie die Polizei am Montag mitteilte.

Zeugen hatten die Leiche am Montagmorgen entdeckt. Die Kriminalpolizei ermittelt nun die Todesumstände. Seit Freitag wurde mit Tauchern erfolglos nach der Frau gesucht. Am Montag sollte die Suche wieder anlaufen.

Mann im Wittwesee und Frau im Liepnitzsee verunglückt

Bereits am Wochenende waren zwei Menschen tot aus Brandenburger Seen geborgen worden. Am Freitagabend starb ein 55-Jähriger im Wittwesee in Rheinsberg (Ostprignitz-Ruppin). Der Mann wurde von einem Bekannten im Schilfgürtel leblos treibend entdeckt. Eine Reanimation durch einen alarmierten Notarzt blieb erfolglos. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung habe es nicht gegeben, so die Polizei.

Gleiches gilt für das Schicksal einer 72-jährigen Frau aus Bernau (Barnim), die am Samstag von Tauchern aus dem Liepnitzsee geborgen wurde. Angehörige hatten sie als vermisst gemeldet, nachdem sie aus dem Waldbad am Liepnitzsee nicht zurückgekehrt war. Die Polizei geht von einem Badeunfall aus.

Brandenburger ertrinkt in Schwerin

In einem See in Schwerin kam zudem in der Nacht auf Montag ein Taucher aus Brandenburg ums Leben. Rettungskräfte bargen die Leiche des 35-Jährigen aus dem Landkreis Märkisch-Oderland am Montagmorgen aus dem Ziegelinnensee, wie die Polizei mitteilte.

Ein Bekannter hatte den Mann als vermisst gemeldet, weil er nach einem gemeinsamen Tauchgang kurz nach Mitternacht nicht wieder aufgetaucht war.  Die Todesursache war zunächst unklar. Eine Obduktion sei beantragt worden, hieß es.

Nach ersten Ermittlungen besteht der Verdacht, dass nachts illegal nach Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht wurde. Im Ziegelinnensee und im benachbarten Pfaffenteich sind 1945 bei Kriegsende Unmengen von Munition entsorgt worden. Im Ziegelinnensee ist das Tauchen deshalb verboten.

Sendung: Antenne Brandenburg, 29.07.2019, 16 Uhr  

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