Ein junger Elchbulle läuft am 09.08.2019 durch den Nationalpark Unteres Odertal bei Criewen (Bild: Tim Bornholdt)
Bild: Tim Bornholdt

Seltene Beobachtung - Elchbulle auf Wanderschaft im Unteren Odertal gesichtet

Im Nationalpark Unteres Odertal bei Criewen (Uckermark) nahe der polnischen Grenze ist am frühen Freitagmorgen ein Elchbulle gesichtet worden. Das teilte das Umweltministerium mit.

Bislang habe es solche seltenen Sichtungen meist erst im September gegeben, wenn junge Elchbullen vor und während der Brunftzeit auf uralten Wegen von Ost nach West wanderten, hieß es weiter in der Mitteilung.

Die imposanten Tiere hätten sich bislang aber nicht im Unteren Odertal angesiedelt, sondern seien weitergezogen beziehungsweise in ihre polnischen Reviere zurückgekehrt. "Mit der Entwicklung von Wildnisgebieten im Unteren Odertal werden die Lebensbedingungen zunehmend elchfreundlicher, so dass die größte europäische Hirschart vielleicht irgendwann einmal im Nationalpark Unteres Odertal zu Hause sein wird", so das Ministerium.

Rund 150 Kilometer südwestlich des Unteren Odertals, im Naturpark Nuthe-Nieplitz, war zuletzt der Elchbulle Bert bekannt geworden. Er fiel vor allem dadurch auf, dass er sich gern in der Nähe von Kühen aufhielt. Bert wurde mit einem GPS-Sender ausgestattet und wird nun auf seiner Wanderung durch Brandenburg von Wissenschaftlern erfasst

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