Elektrozaeune sind zum Schutz vor der afrikanischen Schweinepest entlang der deutsch-polnischen Grenze am Ufer der Neisse bei Keune nahe Forst (Lausitz) aufgestellt (Quelle: dpa/Andreas Franke).
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Video: Brandenburg Aktuell | 11.09.2020 | Ute Kraatz | Bild: dpa/Andreas Franke

Nach Schweinepest-Fund - Brandenburg beginnt mit Aufstellen eines Elektrozauns

Nach dem ersten deutschlandweiten Fall von Schweinepest in Brandenburg beginnt die Landesregierung mit dem Aufstellen eines Zaunes. Zunächst soll in zwei Landkreisen die Kernzone eingezäunt werden, in der ein virusbelasteter Wildschweinkadaver gefunden wurde.

Mit dem Aufstellen eines Elektrozauns rund um den Fundort des mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierten Wildschweins ist nun schon am Freitag begonnen worden. Das hat der rbb von Spree-Neiße-Landrat Harald Altekrüger (CDU) erfahren.

Zunächst war für Spree-Neiße von Samstag die Rede. Vorgesehen sei ein Zaun auf einer Länge von bis zu zwölf Kilometern in der sogenannten Kernzone. Sie umfasst einen Radius von drei Kilometern rund um den Fundort des mit ASP-belasteten Tierkadavers.

In Oder-Spree werde die Kernzone der Amtstierärztin Petra Senger zufolge einen Durchmesser von drei Kilometern umfassen und Bomsdorf in der Gemeinde Neuzelle einschließlich der Kolonie Steinsdorf bis zur Bundesstraße 112 umschließen. Sperrschilder sollen aufgestellt werden. Mit landwirtschaftlichen Unternehmen und Jägern in den betroffenen Regionen habe der Kreis Kontakt aufgenommen, hieß es weiter. Als eine der ersten Maßnahmen wird demnach die Suche nach totem Wild in den genannten Bereichen verstärkt.

Nonnemacher: Zaun werde derzeit angeliefert

Die Brandenburger Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte am Donnerstagabend in der rbb-Sendung "Brandenburg aktuell" gesagt, der Zaun werde derzeit angeliefert. Zudem habe ein Krisenstab des Landes mit dem Landkreis den Umfang der Schutz-und Kontrollzone erarbeitet. Das Gebiet umfasse außer dem Landkreis Spree-Neiße auch Teile des Kreises Oder-Spree und kleine Teile des Landkreises Dahme-Spreewald. Für dieses Gebiet gelten ganz bestimmte Beschränkungen für den Tierverkehr.

Entdeckt wurde das tote Wildschwein auf einem abgeernteten Maisfeld sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Um den Fundort in der Gemeinde Schenkendöbern wurde ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von 15 Kilometern festgelegt. In der Zone gibt es nach Angaben des brandenburgischen Verbraucherministeriums rund 20 Schweinehalter, einer mit 5.000 Schweinen ist sieben Kilometer vom Fundort entfernt.

Zudem wurden weitere Maßnahmen erlassen, um eine Ausbreitung des Virus zu verhindern. So wurde unter anderem in der betroffenen Zone ein Jagdverbot erlassen, sowie die Maisernte untersagt. Auch eine Beteiligung von Schweinen etwa bei Volksfeste oder Tierschauen wurde verboten.

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte am Donnerstagabend in der Sendung "Brandenburg aktuell" des rbb gesagt, der Zaun werde derzeit angeliefert. Zudem habe ein Krisenstab des Landes mit dem Landkreis den Umfang der Schutz-und Kontrollzone erarbeitet. Das Gebiet umfasse außer dem Landkreis Spree-Neiße auch Teile des Kreises Oder-Spree und kleine Teile des Landkreises Dahme-Spreewald. Für dieses Gebiet gelten ganz bestimmte Beschränkungen für den Tierverkehr.

 

Entdeckt wurde das tote Wildschwein auf einem abgeernteten Maisfeld sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Um den Fundort in der Gemeinde Schenkendöbern wurde ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von 15 Kilometern festgelegt. In der Zone gibt es nach Angaben des brandenburgischen Verbraucherministeriums rund 20 Schweinehalter, einer mit 5000 Schweinen ist sieben Kilometer vom Fundort entfernt.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte am Donnerstagabend in der Sendung "Brandenburg aktuell" des rbb gesagt, der Zaun werde derzeit angeliefert. Zudem habe ein Krisenstab des Landes mit dem Landkreis den Umfang der Schutz-und Kontrollzone erarbeitet. Das Gebiet umfasse außer dem Landkreis Spree-Neiße auch Teile des Kreises Oder-Spree und kleine Teile des Landkreises Dahme-Spreewald. Für dieses Gebiet gelten ganz bestimmte Beschränkungen für den Tierverkehr.

 

Entdeckt wurde das tote Wildschwein auf einem abgeernteten Maisfeld sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Um den Fundort in der Gemeinde Schenkendöbern wurde ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von 15 Kilometern festgelegt. In der Zone gibt es nach Angaben des brandenburgischen Verbraucherministeriums rund 20 Schweinehalter, einer mit 5000 Schweinen ist sieben Kilometer vom Fundort entfernt.

 

Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hatte am Donnerstagabend in der Sendung "Brandenburg aktuell" des rbb gesagt, der Zaun werde derzeit angeliefert. Zudem habe ein Krisenstab des Landes mit dem Landkreis den Umfang der Schutz-und Kontrollzone erarbeitet. Das Gebiet umfasse außer dem Landkreis Spree-Neiße auch Teile des Kreises Oder-Spree und kleine Teile des Landkreises Dahme-Spreewald. Für dieses Gebiet gelten ganz bestimmte Beschränkungen für den Tierverkehr.

 

Entdeckt wurde das tote Wildschwein auf einem abgeernteten Maisfeld sieben Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Um den Fundort in der Gemeinde Schenkendöbern wurde ein vorläufiges gefährdetes Gebiet mit einem Radius von 15 Kilometern festgelegt. In der Zone gibt es nach Angaben des brandenburgischen Verbraucherministeriums rund 20 Schweinehalter, einer mit 5000 Schweinen ist sieben Kilometer vom Fundort entfernt.

 

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.09.2020, 13:30 Uhr

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5 Kommentare

  1. 5.

    Diese Schweinepest mit der weltweiten Corona-Pandemie zu vergleichen, triffts nicht ganz. Die Mobilität von Menschen zu kontrollieren ist wohl rational machbarer als die Wege der Natur. Im Vorfeld wurden ja schon im Frühjahr kilometerweit Zäune an den Ostgrenzen gestellt. Aber so dicht ist das Netz nicht. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Tierseuche auch uns erreicht. Zum Glück ist die für den Menschen ja erstmal nicht gefährlich. Im Allgemeinen kuscheln wir Mitteleuropäer ja nicht so mit wilden Tieren, als dass dadurch noch eine Pandemie entstehen könnte. Hoffentlich...

  2. 4.

    Nein, das stimmt so nicht. Die Zäune, die jetzt aufgestellt werden, umzäunen ein Kerngebiet. Das kennt man ja nicht, bevor nicht ein totes Wildschwein gefunden wird. Dadurch, dass zusätzlich nicht geerntet und gejagt wird, sollen die Schweine in diesem Kerngebiet gehalten werden. Da das Virus relativ zügig tötet, schlägt man so zwei Fliegen mit einer Klappe.

    Die Länder haben alle Vorsorge getroffen. Leider nicht nur sinnvolle Vorsorge. Zäune zu ziehen ist keine sinnvolle Vorsorge, da Wildschweine von Zäunen nicht aufgehalten werden. Allenfalls kommen sie über Umwege rein oder machen die Zäune einfach kaputt. Zudem hat man das Problem, dass das Ziehen von Zäunen nicht nur auf Staatsgrund passieren müsste, sondern auch auf Privatgrund. Das geht natürlich nicht so einfach. Stellen Sie sich vor, sie haben einen Grund und der Staat stellt ihnen einfach einen Zaun drauf und das auf unbestimmte Zeit und sie können nichts dagegen tun.

  3. 3.

    Die wildschweine werden Wege finden, sei es durch Straßen, Ortschaften, Wildbrücken, Gewässer usw.

  4. 2.

    Jedem Bundesland jetzt seine Mauer.
    E-Zäune haben auch gegen Wölfe nichts gebracht.

  5. 1.

    Ist wie bei der corona Pandemie. Man sieht es offenen Auges auf einen zu rasen und wenn der Zug einen überrollt hat fängt man an den Zaun aufzustellen! Das ist doch alles nur noch lachhaft in dem Land!

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