Demonstrationen in zahlreichen Städten - 26.000 Teilnehmer bei Corona-Protesten in Brandenburg

Di 11.01.22 | 15:08 Uhr
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Menschen protestieren in Cottbus gegen die Corona-Maßnahmen. (Quelle: rbb)
rbb
Video: Brandenburg Aktuell | 11.01.2022 | C. Krippahl/M. Nowak | Bild: rbb

In Brandenburg hat es am Montagabend erneut Versammlungen von Corona-Kritikern und Impfgegnern gegeben, viele davon nicht angemeldet. In Potsdam nahm die Polizei nach einem Demonstrationsverbot Personalien auf. Kundgebungen gab es auch in Berlin.

In mehreren Städten Brandenburgs sind am Montag erneut Gegner der aktuellen Corona-Maßnahmen und Impfgegner auf die Straße gegangen. Insgesamt demonstrierten 26.000 Menschen gegen die Corona-Politik, wie das Polizeipräsidium Brandenburg am Dienstag mitteilte.

Nach rbb-Informationen gab es in Frankfurt (Oder) und den Kreisen Oder-Spree, Märkisch-Oderland, Barnim und Uckermark 25 zumeist unangemeldete Versammlungen. Laut Polizeidirektion Süd fanden in den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und in der Stadt Cottbus 21 Protestveranstaltungen statt, von denen nur einzelne angemeldet waren, darunter zwei Gegenkundgebungen. Nach Schätzungen der Polizeidirektion Süd am Montag beteiligten sich in Cottbus bis zu 3.000 Personen an den Protesten.

Der Demonstrationszug durch Cottbus wurde von vielen Polizisten begleitet, Beamte liefen am Rand mit und filmten auch. Es blieb überwiegend friedlich. Nach Beobachtung einer rbb-Reporterin drohte gegen 20 Uhr die Situation kurzzeitig zu eskalieren, als die Polizei einen Teil der Menge nicht durch einen Häusergang gehen lassen wollte. Rufe wie "Volksverräter" oder Beschimpfungen wurden laut. Die Situation beruhigte sich aber wieder. Rund 200 Leute blieben zuletzt noch auf dem Altmarkt stehen, verließen aber auf Aufforderung der Polizei den Platz.

In Potsdam kamen trotz eines Demonstrationsverbots am Montag Hunderte Menschen zusammen. Die Polizei nahm die Personalien von zahlreichen Teilnehmenden auf.

Die Polizei hatte die Versammlung zuvor mit der Begründung einer "unmittelbaren Gefährdung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung" untersagt. Vor dem Brandenburger Tor in Potsdam informierte die Polizei mit einer Info-Tafel, dass die Versammlung, ein sogenannter "Lichterspaziergang", nicht gestattet sei und eine Teilnahme daher als Ordnungswidrigkeit gelte. Zudem gab es mehrere Lautsprecherdurchsagen.

Trotz des Verbots versammelten sich im Bereich der Brandenburger Straße Hunderte Menschen. Die Polizei war mit zahlreichen Einsatzkräften vor Ort. Auch eine Reiterstaffel kam zum Einsatz. Polizisten zu Pferd sperrten die Straße ab und hinderten so Demonstranten am Weitergehen.

Auch Ersatzversammlungen an anderen Orten dürften nicht stattfinden, betonte ein Polizeisprecher. An verschiedenen Plätzen in der Innenstadt verteilten sich dennoch anschließend kleinere Gruppen. Gegenüber vom Potsdamer Landtag sowie am Nauener Tor fanden jeweils Gegendemonstrationen statt.

Nach Angaben der Polizei wurden in Potsdam im Laufe des Abends von insgesamt 128 Personen die Identitäten festgestellt und entsprechende Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen der Teilnahme an einer verbotenen Versammlung gefertigt. Die Polizei habe "Gefahren für die öffentliche Sicherheit minimieren" können, sagte der Leiter des Polizeieinsatzes Karsten Schiewe am Abend.

Auch in Frankfurt (Oder) demonstrierten Hunderte Menschen gegen die Corona-Bestimmungen und gegen eine Impfpflicht. Nach Beobachtungen eines rbb-Reporters versammelten sich rund 800 Menschen vor dem Rathaus. Von dort aus zog die Gruppe durch die Innenstadt. Eskortiert wurden die Demonstrationsteilnehmer von einigen Polizisten und Mitarbeitern des Ordnungsamtes, die aber eher mit dem Regeln des Verkehrs beschäftigt waren.

Zu Beginn der Kundgebung gab es eine Lautsprecher-Durchsage der Polizei, dass sich ein Versammlungsleiter melden solle - dieser Aufforderung wurde aber nicht nachgekommen. Unter den Teilnehmern stellten rbb-Beobachter einige Rechtsextremisten fest, die sich aber nicht mit szenetypischer Kleidung zu erkennen gaben. Auch Mitglieder der AfD wie der Landtagsabgeordnete Wilko Möller waren dabei.

Menschen protestieren in Eisenhüttenstadt gegen die Corona-Maßnahmen. (Quelle: rbb)Eisenhüttenstadt am Montagabend

In Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) kamen nach rbb-Beobachtern etwa 550 Menschen zusammen. Es gab Rufe wie "Wir sind das Volk", es blieb aber friedlich.

In Beeskow (Oder-Spree) versammelten sich nach rbb-Informationen bis zu 450 Menschen auf dem Marktplatz. Banner, Fahnen, Sprüche oder Schilder gab es nicht. Nur wenige Beamte waren im Einsatz.

Auch in Fürstenwalde (Oder-Spree) zogen abends etwa 800 Menschen durch die Stadt. Auch hier war sehr wenig Polizei vor Ort, die eher den Verkehr regelte. Es gab eine angemeldete Gegendemo von "Die Partei" mit dem Motto "Recht auf Kaffeekränze". Auch in Fürstenwalde blieb es friedlich.

Ähnlich war die Situation in Seelow (Märkisch-Oderland), wo sich bis zu 300 Menschen vor dem Rathaus versammelten, um dann durch die Stadt zu ziehen. Die unangemeldete Versammlung blieb friedlich und leise - es gab keine Parolen, allerdings trugen viele Teilnehmende keine Masken.

In Prenzlau (Uckermark) versammelten sich etwa 250 Menschen.

Auch in Berlin wurde am Montagabend demonstriert - an sieben Orten. Der größte Aufzug fand in Köpenick statt, wo die Polizei etwa 1.000 Teilnehmer zählte. Unter den Linden in Berlin-Mitte zogen rund 800 Menschen entlang. Insgesamt beteiligten sich in Berlin 3.000 bis 4.000 Personen an den Kundgebungen.

Sendung: Brandenburg Aktuell, 19:30 Uhr, 10.01.2022

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72 Kommentare

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  1. 72.

    Maske tragen, Hände waschen, Abstand halten, Kontakte reduzieren.....gilt auch für drittgeimpfte...wird auch nach der vierten so sein...noch Fragen ? ....und seid wachsam

  2. 71.

    Ich sehe v.a. Menschen, welche gegen gewisse Auflagen sind und diese dann einfach nicht einhalten. Das sind die beiden paar Schuhe Meinung und Handeln nach Meinung, welche einfach gleichgestellt werden, obwohl sie es nicht sind.

    Und ich lese Ihre geheimnisvoll geraunten, quellenlosen Vorwürfe ... sehe das Nicht-Eingehen auf meine Argumentation ... das macht keinen guten Eindruck.

  3. 70.

    Im Mittagsmagarin (ard/zdf) wird gerade über Angriffe auf deutsche Polizisten berichtet. Beim rbb gibt es einen ähnlichen Bericht "Erneut Corona-Proteste in Brandenburg - bis zu 3.000 Teilnehmer in Cottbus".
    Es gibt aber einen Unterschied: die ard verurteilt Gewalt gegen die Vertreter der Staatsmacht. Der rbb veröffentlicht Kommentare, in denen das Prinzip umgekehrt wird. Der Staat ist derjenige, der gegen Menschenrechte verstößt. Am Beispiel Kasachstans werden Gewaltexeszesse gegenüber der dortigen Polizei verherrlicht statt sie zu verurteilen.

  4. 69.

    Ach, da droht uns der Andreas. Ganz lieb von dir, aber ich glaube an unsere Demokratie, die mit der Impfpflicht Menschen schützen will. Das tut die Mehrheit im Land, wir kennen den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie ganz genau und nicht einer auf der Straße will human und sozial sein. Kein Verständnis für unsoziale Aktionen, keine Chance, ist mir einfach zu blöd.

  5. 68.

    Sie erliegen einem fundamentalen Irrtum, wenn Sie sämtliche Demonstranten gegen Corona-Maßnahmen in die Schwurbler- und Verschwörungsecke passen. Dem ist aber nachweislich nicht so. Die gibt es natürlich auch, es ist aber offensichtlich nicht die Mehrheit und die Politik begibt sich auf ein gefährliches Eis, wenn sie dies nicht endlich anerkennt und sie realen Sorgen der Menschen ernst nimmt und einen Dialog auf Augenhöhe führt. Der Politikstil der letzten Jahre hat sich leider dahin entwickelt, die Bürger wie kleine, unwissende Kinder zu behandeln und immer mehr über ihr Leben bestimmen zu wollen. Wer damit nicht einverstanden ist, wird mit Idioten in eine Ecke gestellt. Der Protest gegen die Corona-Maßnahmen und insbesondere eine Impfpflicht kommt aus der Mitte der Gesellschaft, unabhängig von Parteipräferenzen und es ist nun auch nicht so, dass sich diese Menschen nicht auf seriöse Wissenschaftler stützen könnten. <= Sage ich als Geimpfter!

  6. 67.

    @Volle
    Freiheitseinschränkungen fangen klein an und am Ende stand eine Mauer, die das Ehegebot mit Familentrennungen brach. Für mich als Christen die Sünde selbst und über den 10 Geboten steht keine Sünde, noch eine Pfarrers Tochter, die auf welches Recht Ihren Eid geschworen hat? Christus sagt, schwört nicht mal in seinem Namen, schwört gar nicht. Ich kann meine Teilhabe in den 10 Geboten nicht mal in 3 Dekaden begründen, wenn mir derweil gar der Gottesdienst nur getestet und geimpft gestattet wird. Christenverfolgung!

    @Karl-Heinz
    Die Moderation mit journalistischer Aufgabe schreibt mir nicht mal per E-Mail, warum Sie meine Beiträge nicht freischaltet. Soviel zur Teilhabeaustausch in Spalten. Wer in der sovjetischen Zone treu ergeben war, der durfte sich nach Linie äußern, Vorzüge genießen. Christus aber macht keinen Unterschied zur geburtsgegebenen Menschenwürde an der Lebensteilhabe, weil kein Kind als Kommunist oder Demokrat geboren wird, sondern aus Liebe gezeugt.

  7. 66.

    Im Mittagsmagarin (ard/zdf) wird gerade über Angriffe auf deutsche Polizisten berichtet. Sie haben mit ihrem Beitrag, den sie mehrmals eingereicht haben, völlig Recht. Aber vermutlich gibt es nach linksextremistischer Denkweise keine Legitimation des Staates , das Gewaltmonopol durchzusetzen. Das man sie dann noch verhöhnt und verspottet ist Ausdruck der politischen Heimat, die sich zusammenrotten darf und durch Gleichgesinnte Unterstützung bekommt.

  8. 65.

    Gleich zu Anfang: die meißten Maßnahmen waren und sind zweifelhaft. Die Beraterstäbe von den Politikern laufen bei steigenden Inzidenzen zu populistischer Höchstform auf. (Masken im Freien tragen wurde bereits letztes Frühjahr wissenschaftlich widerlegt) Es ändert allerdings nichts an einigen Verhaltensgrundlagen während einer Pandemie. Und wir haben den immensen Vorteil über funktionierende Impfstoffe zu verfügen. Ja, ich will auch wieder "ins normale Leben". Nur gemeinsam beenden wir die Situation. Ihr Einwurf -man schaue nur nach Bremen-, erinnert mich an Trump mit der Äußerung: -was war den da in Schweden?-. Sehr geistreich! :-)
    Ich gehöre zur sogenannten Mehrheit und ich bin alles andere als schweigend. Im Gegenteil: diese naive Bequemlichkeit zwischen Gut und Böse, Hippies-Love-and-Peace-Gequatsche und dieses anmaßende -Wir-sind-das-Volk-Gebrüll zeugt nur davon, daß die meisten dieser "Spaziergänger" die Zusammenhänge nicht begreifen.

  9. 64.

    Habe ich irgendwie gesagt das keiner demonstrieren darf? Das kann jeder machen....das Wie habe ich angezweifelt. Bitte lesen Sie richtig bevor sie hier was schreiben.
    Ich finde es unangebracht das viele Menschen sich ohne Abstand und Maske treffen und damit zur weiteren Verbreitung von Corona beitragen. So werden wir das wohl nie los. Man kann auch auf andere Art und Weise demonstrieren. Aber dazu fehlt wohl die Kreativität......
    Und im übrigen ist jede OP die nicht stattfinden kann schrecklich. Auch wenn sie nur vereinzelt sind. Und wenn die Zahlen weiter steigen werden wohl noch mehr dazu kommen. Aber solange man nicht selbst betroffen ist...

  10. 63.

    Nun kommen Sie mal wieder runter.
    Es ging um das Thema der "schweigenden Mehrheit".
    Und in der DDR (die ich bewusst erlebt habe) hätten die Oberen sehen können bzw. müssen (wenn sie denn in ihrer Borniertheit auf jemanden gehört hätten), dass die schweigende Mehrheit beileibe nicht zu 100% eine zustimmende ist.

    Mir persönlich macht die aktuelle Schwarz-Weiß-Sicht auf die Demonstrationen ("es sind Rechtsradikale und Mitläufer") Sorge. Das Abqualifizieren des recht großen friedlichen Teils der Teilnehmer als "Mitläufer" (oder "Leerdenker", wie es einige stereotype Kommentare immer wieder gern tun) ist ebenfalls borniert und liefert eine verharmlosende Sicht auf die aktuellen Verwerfungen in unserer Gesellschaft.
    Eine differenziertere Sichtweise fand ich u.a. in der Berliner Zeitung (Corona-Proteste: „Das bürgerliche Spektrum geht momentan auf die Straße“, 5.1.21). Leider hinter der Bezahlschranke, aber einige werden's lesen können.

  11. 62.

    Nein, zu DDR-Zeiten hat sich die Mehrheit nicht aus Bequemlichkeit sondern vor allem aus Angst dem existierenden System unterworfen.

    Aktuell ist es für viele einfach bequemer die Maßnahmen ohne weiteres Hinterfragen oder lautem Murren hinzunehmen. Für mich und Andere ist allerdings
    ein Punkt erreicht, an dem wir die Maßnahmen (so richtig, wichtig und nachvollziehbar diese Anfang 2020 waren) mittlerweile als schädlicher denn nützlicher für unsere gesamte Gesellschaft erachten. (Jobs, Rente, Sozialer Frieden, Kultur, Psyche, Physis usw.)

    Ich persönlich gehe auch nicht gegen eine Impfpflicht spazieren. Ganz im Gegenteil: Wenn diese Impflicht zum Schutz der Gesundheit und des Gesundheitssystems kommen soll, dann doch bitte auch für Tuberkulose und Polio doch vor allem auch ein absolutes Alkoholverbot, Rauchverbot, Helmpflicht im Auto, turnusmäßige Fahrtauglichkeitstest PKW für ü 60, sowie ein Verbot von Junkfood.

  12. 61.

    noch darf man demonstrieren und das ist wichtig und erst recht wenn es um das Thema Impfpflicht geht .
    Die meisten sind ja friedlich und wollen nur ihre Grundrechte verteidigen und das ist richtig so.
    und wenn die Politik jetzt schon angst hat dann wird es erst richtig lustig sollten sie es wagen die gesetzwidrigen Impfpflicht zu legalisieren dann wird es richtig knallen .

  13. 60.

    Volle Zustimmung. Diese DDR-Parallelen sind absurd. Genau diese Kommentarspalten, die hier genutzt werden, hätte es damals nie gegeben.

  14. 59.

    Nein es war eine angemeldete Versammlung. Die Polizei und das Ordnungsamt sind hier sehr kooperativ, auch weil die Menschen hier im grossen und ganzen friedlich demonstrieren. Leider durften wir beide nicht auf dem Campus R...i zusammensitzen. Hatte deswegen ein bischen Schwierigkeiten mit der Zählung.
    LG.

  15. 58.

    O.BaumannOberkrämerDienstag, 11.01.2022 | 08:13 Uhr
    Warum wird nicht darüber berichtet, dass auch in Oberhavel viele Demonstrationen stattfanden, z.B. die in Oranienburg mit über 2000 Teilnehmern. Alles friedliche Menschen!!!

    Ich mache Ihn einen Vorschlag, damit Ihre schiefe Sicht der Welt bestätigt wird: Ich habe Ihren Kommentar nicht gelesen, ich zitiere ihn oben auch nicht, ich antworte nicht auf Ihren Kommentar, Sie sind also nicht gehört worden.

    Da das ja offenbar Ihre Wahrheit ist und das was ich Ihnen hier Ihren Kommentar hier schreibe gar nicht hier geschrieben steht,
    können Sie weiterhin wahrheits- und tatsachenwidrig behaupten, es gäbe gar keine Berichterstattung über eine Demonstration in Oranienburg. Obwohl es diese Berichterstattung ja gibt.

    Äh - Entschuldigung - auf welcher Grundlage wollen Sie für was gehört werden? Das Sie tatsachenwidrig behaupten können nicht gehört zu werden?
    Sie haben alles Recht im Unrecht zu sein und können es (auch hier) verbreiten.

  16. 57.

    Es ist ein unterschied, ob ein Mensch der neben der Demo steht von der Polizei von hinten angegriffen wird oder gegen Menschen, die nur gemeinsam laufen ohne etwas zu sagen oder Plakate hochzuhalten mit Pfefferspray attakiert werden oder wenn Menschen, die anderes Eigentum im Brand setzen und mit Steinen zerstören. Was glauben Sie, wo greift die Polizei härter durch? In der aktuellen Situation. Und glauben Sie mir, die Medien zeigen nur das, was das Volk sehen soll...

  17. 56.

    "Lasst Euch impfen! Lasst Euch impfen Punkt!"
    Ich bin geimpft und das ohne Impfpflicht o.ä. sondern weil ich davon überzeugt war das richtige zu tun.
    Hätte es zu der Zeit schon eine Pflicht gegeben weiß ich nicht wie ich mich entschieden hätte, ich hasse Zwang!
    Lasst die Ungeimpften einfach in Ruhe, der größte Teil wird sich eh mit Omikron infizieren und danach Antikörper bilden.
    Politik und Medien sollten etwas "Dampf aus dem Kessel lassen" und zu einer normalen Umgangssprache zurückkehren und Demonstranten sollten auf jegliche Gewalt verzichten.
    Einer muss den Anfang machen, wer auch immer!

  18. 55.

    Ich habe im Laufe der letzten 15 Jahre bevor es zu der Seuche kam an genug Demos zu den von mir genannten Themen teilgenommen.
    Ich bin jetzt in einem Alter wo man sagt, genug wenn du noch was vom Leben und deiner Freizeit für deine Familie und dich haben willst. Jetzt sind mal die Anderen drann. Ich finde es auch sehr gut das sich viele Jugendliche dafür einsetzen das unsere Erde bewohnbar bleibt auch wenn diese dafür von den verschiedensten Seiten angefeindet werden. Klar auch ich bin da mit einigen Themen nicht konform mit der Jugend aber sie befinden sich auf einem guten Weg.
    Doch mit den Demos von Impfgegnern mit ihren Pseudolehre, tut mir leid, kann ich nun einmal absolut nichts anfangen. Vielleicht denkt und handelt man auch völlig anders wenn man selber wegen Corona im Klinikum lag?

  19. 54.

    Diese Menschen kommen durch die Algorithmen der sozialen Medien gar nicht mehr aus ihrem Verschwörungsloch heraus. Nennt sich Echo Chamber / Filterblase. Es wird nur das angezeigt was sie interessiert = Lügen, verbreitet von Faschisten und alternativ Medizinern die Kasse machen wollen. Ich habe im Bekanntenkreis eine Person die ständig Schwachsinn erzählt: "Ich habe neulich ein Video gesehen, darin wird erzählt das ... " und sie glauben es natürlich sofort.

  20. 53.

    "In der DDR sind in vielen Jahrzehnten keine Massen auf die Straße gegangen"
    Sie vergleichen ernsthaft die drohenden Konsequenzen in DDR bei regierungskritischen Äußerungen/Versammlungen mit den jetzigen auf Proteste?! Welche gibt es denn, massenweise Verhaftungen und Gefängnisaufenthalte etwa? Brutales Niederknüppeln und Einsatz von beißenden Hunden?

    Aktuell regelmäßige Gewaltaufrufe, Gewaltausübung sowie Bedrohung, Beleidigung und Einschüchterung Andersdenkender bei den "Spaziergängen"/Demos? Diese Straftaten muss der Staat hinnehmen?
    In einem gebe ich ihnen recht. Diese Proteste hätte es in der DDR gar nicht gegeben, denn da wurden DDR-kritische Leute schon vorab aus dem "Verkehr gezogen". Können Sie das für die heutige Zeit belegen? Welche Konsequenzen haben die TN an den in Teilen nicht mehr so friedlichen Spaziergängen zu befürchten? Die können doch alle täglich spazieren gehen. Ggf. kurzzeitige Festnahme, IDF und ab nach Hause. Und morgen wieder zur Demo. Und in der DDR?

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