Gusow-Platkow (Quelle: rbb)
Tödliches Silvesterunglück wird untersucht | Bild: rbb

Viele Fragen in Platkow - Tödliche Silvesterknaller in Platkow

Es sollte eine fröhliche Silvester-Nacht werden in Gusow-Platkow bei Seelow. Doch anderthalb Stunden vor Beginn des Neuen Jahres kam es zu einem tragischen Unglück. Beim Zünden von Feuerwerkskörpern ist ein 35-jähriger Mann ums Leben gekommen.

Auf dem Feldweg am Rosengarten geht der schwarze Matsch bis zum Knöchel. Ein paar Gehöfte liegen hier still am Ortsrand von Platkow. Kein Mensch ist zu sehen. Keine Absprrrung - nichts weist mehr auf das tragische Unglück vom Silvesterabend hin. Es begann wie eine normale Silvesterfeier, sagt berichtet Polizeisprecherin Bärbel Cotte-Weiss. Das 35-jährige Opfer wohnte allein in Neuhardenberg. Früher ging er in Gusow-Platkow zur Schule. Daher kannte er die Truppe, mit der er jetzt feiern wollte. Doch was dann gegen 22 Uhr 30 geschah, dafür gibt es keine Zeugen. Denn der Verunglückte war offensichtlich ohne Begleitung weit aufs Feld gegangen, um im Dunkeln vermutlich eine sogenannte Feuerwerksbatterie zu zünden.

Das hat auch der Bürgermeister von Gusow-Platkow Karlheinz Klein im Ort gehört. Und Rettungskräfte berichteten, dass sich das Opfer wohl noch über die Feuerwerkskörper gebeugt haben muss. Möglich ist, dass die so genannte Batterie nicht zündete oder verspätet explodierte. Die genaue Ursache soll nun ermittelt werden. Auch woher die Knallkörper stammen, interessiert die Polizei . Untersucht werden nun zum einen die Reste der Feuerwerkskörper. Zum anderen könnte auch unverbrauchte Knaller Aufschluss geben. Diese wurden im Auto des Toten gefunden.

 

Kommentar

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1 Kommentar

  1. 1.

    Es ist praktisch ausgeschlossen das es sich um eine hier von der BAM zugelassene Batterie und schon gar nicht um einen Böller gehandelt haben kann. Böller die hier verkauft werden haben nur Schwarzpulver mit einer maximalen Menge von 5 Gramm, damit kann selbst wenn man einen ganzen Schinken auf einmal zündet keinen Arm absprengen, ganz zu schweige ernsthafte Verletzungen verursachen. Wahrscheinlich war es ein sogenannter Böller als Polen der mit BKS bestückt war. Diese können problemlos z.B. Metall zerreißen.

    Auch das es eine zugelassene Batterie war die sowas verursacht ist mehr als ausgeschlossen, diese haben eine durchlaufende Zündschnur und gekapselte Bombemrohre, davon kann maximal immer nur eines losgehen und höchstens Verbrennungen verursachen.

    Selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eines legalesn Feuewerkes besteht sollte man nicht außer Acht lassen, das jedes Jahr durch Autounfälle weit mehr Menschen sterben als durch Feuerwerk.

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