Audio: Antenne Brandenburg |Dorett Kirmse| 13.07.2018 | Bild: dpa-Zentralbild
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Brandenburger Jugendliche in Thüringen erkrankt - Noroviren im Ferienlager

50 Ostbrandenburger Jugendliche und zwei Betreuer sind in einem Thüringer Ferienlager an Brechdurchfall erkrankt. Zwei der Feriengäste wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Die anderen stehen unter Quarantäne.

Das Feriencamp liegt in Rauenstein im Landkreis Sonnenberg. Bei den Betroffenen handelt es sich nach Informationen der MDR-Reporterin Bettina Ehrlich um Teilnehmer einer Konfirmandenfreizeit aus Frankfurt (Oder) und den Kreisen Oder-Spree und Märkisch-Oderland. Die Jungen und Mädchen sind zwischen 12 und 16 Jahren alt. Insgesamt besteht die Gruppe aus 215 Personen. Vorsorglich wurden die Erkrankten unter Quarantäne gestellt.

Zunächst wurden Noro- oder Rotaviren vermutet. Wie Michael Volk im Sonneberger Landratsamt MDR THÜRINGEN sagte, wurde das Noro-Virus jetzt in drei Proben von einem Speziallabor nachgewiesen. Inzwischen hatte das örtliche Gesundheitsamt auch auf Salmonellen oder ähnliche bakterielle Infektionen getestet.

Für die gesunden Kinder soll morgen die Heimfahrt organisiert werden. Das Landratsamt Sonneberg versucht Busse zu organisieren.  

Erst wenige Wochen zuvor kam es in dem selben Ferienlager bereits zu einer Massenerkrankung an Noroviren. Damals mussten 45 Gäste aus Berlin und Frankfurt am Main im Krankenhaus behandelt werden. Die Anlage wurde von einer Spezialfirma gereinigt und desinfiziert. Erst in dieser Woche wurde das Ferienlager wieder geöffnet. Ein Zusammenhang zwischen den aktuellen Ereignissen wird jetzt geprüft.

Sendung: Antenne Brandenburg, 13.07.2018

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