Corona-Pandemie - Frankfurt (Oder) bereitet sich auf 3G-Regel in Bus und Tram vor

Mo 22.11.21 | 13:56 Uhr
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Busse stehen auf dem Bahnhofsplatz in Frankfurt (Oder) (Brandenburg). (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 22.11.2021 | SVF-Geschäftsführer Christian Kuke | Bild: dpa/Patrick Pleul

Fahrgäste müssen sich voraussichtlich auf weitere Corona-Schutzmaßnahmen und somit auf Einschränkungen im Öffentlichen Nahverkehr einstellen. Ab Mittwoch könnte es heißen: Bus- und Bahnfahren nur noch für Geimpfte, Genesene und Getestete (3G). Die Stadtverkehrsgesellschaft Frankfurt (Oder) – kurz SVF – bereitet sich seit Montag auf den Ernstfall vor.

Einführung der Maßnahmen noch ungewiss

Nachdem Bundesregierung und Bundesrat vergangenen Woche neue Corona-Maßnahmen zugestimmt hatten, bereiten sich auch die Verkehrsbetriebe auf deren Umsetzung vor. "Also unvorbereitet trifft es uns nicht, weil das pfeifen die Spatzen ja schon seit mehreren Tagen von den Dächern", sagt SVF-Geschäftsführer Christian Kuke dem rbb. Derzeit könne jedoch noch niemand wissen, wann die offizielle Umsetzung einer möglichen 3G-Regelung im Öffentlichen Personennahverkehr erfolge. Die Bundesregierung geht derzeit von einem Start am Mittwoch aus.

Für den SVF bedeute das: "Wir sind jetzt natürlich gefordert, in kurzer Zeit wenigstens die Kundeninformationen so weit vorzubereiten, dass alle Fahrgäste dann auch darüber informiert sind", erklärt Kuke. So solle in einem ersten Schritt Nutzer der Tram- oder der Busverbindungen in Frankfurt (Oder) darauf aufmerksam gemacht werden, die neuen Regelungen auch umzusetzen. "Und dann werden wir mit den Ordnungsorganen der Stadt und der Polizei gemeinsam organisieren, wie wir das stichprobenartig kontrollieren können", sagt Kuke.

Personal soll nicht kontrollieren

Skeptisch zeigt er sich dahingegen, dass im Stadtverkehr die 3G-Regel von Mitarbeitern der SVF neben ihrer Arbeit kontrolliert werden könne. Klar sei nach Ansicht des Geschäftsführers nämlich, dass die SVF ein Verkehrsunternehmen ist und keine Polizeidienststelle oder ähnliches. "Im Stadtverkehr ist es zumindest bei uns nicht vorgesehen, dass das Fahrpersonal dann eben kassieren und irgendetwas anderes tun sollen. Sie sollen sich darauf konzentrieren, die Fahrzeuge sicher und pünktlich an die nächste Haltestelle zu fahren", betont Kuke.

Von dem Rest sollen die Mitarbeiter demnach entlastet werden. Die SVF sehe sich jedoch in der Verpflichtung, entsprechende Gesetze und Verordnungen umzusetzen. "Ich denke, da werden wir eine Lösung finden", sagt Christian Kuke.

Sendung: Antenne Brandenburg, 22.10.2021, 13:30 Uhr

2 Kommentare

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  1. 2.

    Reicht bei Minderjährigen ( 17 Jahre alt)schülern der Nachweis von der Schule quasi unterschrieben von den Eltern und der schülerausweis?

  2. 1.

    Mitmachen heißt sich schuldig machen!

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