Umweltausschuss - Bernau will mehr Balkon-Solarkraftwerke

Mi 21.09.22 | 12:30 Uhr
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Symbolbild. (Foto: picture alliance/blickwinkel)
Audio: Antenne Brandenburg | 21.09.2022 | Torsten Glauche | Bild: picture alliance/blickwinkel

Bernau soll mehr sogenannte Balkon-Solarkraftwerke für die Stromerzeugung bekommen. Das sieht ein Antrag vom Bündnis für Bernau und der FDP vor, der am Mittwoch im Umweltausschuss diskutiert wird. Ziel ist es laut Vorlage, Balkonsolarkraftwerke für alle Mieter in Bernau möglich zu machen. Deshalb soll es gezielt Absprachen mit den städtischen Wohnungsgesellschaften geben. Damit soll die Installation von Anlagen bis 600 Watt vereinfacht werden.

Entsprechende Richtlinien für die Balkon-Solarkraftwerke könnten demnach erarbeitet werden. Ein weiteres Ziel sei es, dass die Balkonkraftwerke nach Möglichkeit immer genehmigt werden können. Dazu gibt es einen Appell an die Wohnungsgesellschaften. Mit der leichteren Installation von Balkonkraftwerken solle die Energiewende vorangebracht und Mieter mit der Erzeugung von eigenem Strom entlastet werden.

Sendung: Antenne Brandenburg, 21.09.2022, 12:30 Uhr

3 Kommentare

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  1. 3.

    Das Vorhaben würde ich sehr begrüßen, denn ich habe eine Photovoltaikanlage da und darf sie nicht aufhängen und das bei einem städtischen Vermieter (Berlinovo)! Argumente zählten leider hier bisher nicht, und das einfach nur, weil die Bearbeiter bei diesem Vermieter sich damit nicht beschäftigen wollen. Leider muss man diese von anderer Seite dazu zwingen, denn Balkonkraftwerke sind neben der Ersparnis (ja ich weiß, das auch erst nach einigen Jahren)aber auch was für mein Gewissen und Wollen etwas beizutragen. Das Anbringen solch einer Anlage bedarf der Willkür-Entscheidung des Vermieters und klar auch die Anmeldung beim Versorger etc. Das mit der Steckdose ist ein hartnäckiges Gerücht, hierbei handelt es sich um eine Grauzone. Ein Schukostecker ist genauso anwendbar, wie ein Wielandstecker. Letztendlich verdient nur ein Elektriker dran, aber gut anderes Thema. Andere wollen Solarmodule und dürfen sie anbringen, ich hab Module und darf es nicht.

  2. 2.

    Daß der Vermieter das genehmigt, ist wohl eher ein kleines überwindbares Problem. Da solche Anlagen aber an das öffentliche Stromnetz angeschlossen sind, müssen sie auch entsprechend gemeldet werden - das sollte man vereinfachen. Wie sieht es eigentlich mit der Verfügbarkeit solcher Module aus, wäre die überhaupt entsprechend dem erwarteten Bedarf lieferbar? Gibt es noch genügend Produktion von Solarmodulen in Deutschland oder begeben wir uns damit in eine neue Abhängigkeit von Lieferanten im Ausland?

  3. 1.

    Das ist eine schöne Entwicklung, aber solange hier noch spezielle Steckdosen und ein Besuch von Elektriker erforderlich sind wird das wahrscheinlich für viele zu teuer und zu umständlich. Da ist der Bund in der Pflicht.

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