Beamtin der Spurensicherung im weißen Ganzkörperanzug steht auf der Treppe neben der Tür
Audio: Antenne Brandenburg | 05.08.2019 | Tony Schönberg, Dorett Kirmse | Bild: rbb/Tony Schönberg

Eberswalde - Polizei richtet Soko im Fall der getöteten 30-Jährigen ein

Im Fall der getöteten Frau in Eberswalde hat die Polizei jetzt eine Sonderkommission eingesetzt. Das sagte der Sprecher Polizeidirektion Ost, Ingo Heese, am Montag dem rbb. Die 30-Jährige wurde am Samstagmorgen tot in ihrer Wohnung im Leibnitzviertel gefunden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus. Das hat die Obduktion der Leiche ergeben.

Gegenwärtig sichert die Kriminalpolizei noch immer Spuren in der Wohnung der Getöteten. Zudem werden Zeugen gesucht, die am Freitagabend oder in der Nacht von Freitag zu Samstag etwas in der Alexander-von-Humboldt-Straße in Eberswalde gesehen haben. Bislang ermittelt die Mordkommission gegen Unbekannt. Nach rbb-Informationen steht neben der großen Familie der Getöteten auch ihr umfangreicher Bekanntenkreis im Fokus der Ermittler.

Die Frau lebte seit drei Wochen mit ihren drei Kindern getrennt von ihrem Ehemann. Die Kinder hielten sich zum Tatzeitpunkt beim Vater auf. Laut Polizei ist der Ehemann aktuell nicht mehr unter den Tatverdächtigen. Der Mann hatte den Angaben zufolge seinen Schwiegervater gebeten, nach der 30-Jährigen zu schauen, weil er sie selbst nicht erreichen konnte. Der Vater der 30-Jährigen fand sie daraufhin tot in der Wohnung.

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