Eisenhüttenstadt (Oder-Spree - Blitzer-Fahrzeug in Eisenhüttenstadt mit Steinen beworfen

Symbolbild "Tempolimit" Schnell fahrende Autos auf der Autobahn. (Quelle: dpa/Daniel Kubirski)
Bild: dpa/Daniel Kubirski

Unbekannte haben am Mittwoch in Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) ein Fahrzeug zur Geschwindigkeitsmessung beschädigt. Das teilte die Polizeidirektion Ost am Donnerstag mit.

Täter flieht mit Transporter

Den Angaben zufolge war ein Mitarbeiter der Stadt am frühen Abend im Ortsteil Fürstenberg (Oder) dabei, Kontrollen durchzuführen, als er einen lauten Knall hörte. Das Messfahrzeug war demnach mit zwei faustgroßen Steinen beworfen worden. Anschließend sei der mutmaßliche Täter nach Aussage des Kontrolleurs über einen Zaun geklettert, in einen schwarzen Transporter der Marke Renault gestiegen und geflüchtet. Der Mann soll dunkel gekleidet gewesen sein und sein Gesicht unter Kapuze und Schal bedeckt haben.

Die Polizei Eisenhüttenstadt hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Schaden beläuft sich auf circa 3.500 Euro.

Noch keine Spur in Angermünde

Im Fall eines mit einem Baseball-Schläger zerstörten mobilen Blitzer vom Montag in Angermünde (Landkreis Uckermark) gibt es laut Polizeisprecher Gerd Pilkun noch keine heiße Spur. Man habe aber die Ermittlungen auf andere Landkreise ausgeweitet, ob es ähnliche Fälle gibt, so Pilkun am Donnerstag auf Anfrage.

Sendung: Antenne Brandenburg, 03.06.2021, 15:30 Uhr

16 Kommentare

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  1. 16.

    Zitat: "Und wer im eigenen Stadion den Imbiss abbrennt … Lizenzentzug … oder ?"

    Mal davon abgesehen, dass die Bierbude nicht abgebrannt, sondern "nur" angesöckert wurde, hat Ihr Beitrag was genau mit dem Thema zu tun, Ule?

  2. 15.

    Lange genug war ich gewerblich im Personentransport und privat bis zu 60000 km jährlich bei jedem Wetter unterwegs. Alles unfallfrei und ohne Punkten Flensburg. Aber fahren Sie einmal auf Landstraßen außerhalb von Ortschaften auf einer 100 er Strecke zwanzig Kilometer und mehr, ohne überholen zu können, einem PKW welcher beispielsweise nur 65 bis 70 Kilometer pro Stunde fährt hinterher. Jeder Fahrplan funktioniert da nicht mehr. Ich kann damit umgehen, fahre trotzdem gesittet weiter und raste nicht aus. Bleiben Sie dann noch als Hinterherfahrender ruhig? Ich schon. §1 und die zulässige Höchstgeschwindigkeit sind übrigens für mich kein Fremdworte. Das war damit gemeint.

  3. 14.

    @ Mirko Dwilling-Haß: Und wer das in irgendeiner Weise relativiert ist charakterlos und geistig... nun ja.

  4. 13.

    @ Mirko Dwilling-Haß und rbb24: da meine bisherigen Kommentare leider nicht genehmigt wurden, sage ich es mal so: Egal ob Blitzer-Auto oder ein ganz normales Fahrzeug eines ganz normalen Verkehrsteilnehmers, es gehört sich nicht.

  5. 11.

    "bei der Auswahl der Stelle, wird sich schon jemand was gedacht haben." Ja logisch, die notorisch leeren Kassen zu füllen. Das Geld ist bereits voll im Haushalt verplant. Deswegen muss es auch generiert werden, sonst macht man noch mehr Schulden.
    "Wo kämen wir denn hin, wenn jeder selbst entscheiden würde, ob ein Blitzer an einer bestimmten Stelle stehen darf, oder nicht?" Genau meine Meinung. Ganz besonders die NICHT, die davon einen Finanziellen Vorteil haben sollten das entscheiden. Und die sollten auch nicht die Regeln dafür aufstellen dürfen.

  6. 10.


    Einfach nur da blitzen wo es sicherheitsrelevant ist und angemessene Geschwindigkeitsbegrenzungen dort einrichten wo es wirklich nötig ist, dann fahren auch weniger zu schnell. Die dinger heißen ja im Sprachgebrauch nicht umsonst Fallen. Ich selbst bin Anfang des Jahres wegen 3 km/h zu schnell geblitzt worden. 3 km/h sind weniger als halb so schnell als ein Fußgänger läuft.
    Vor allem das wichtigste, die "Erlöse" sollten nicht denen zu "Gute" kommen die die Regeln machen und dann auch noch selbst die Kontrollen durchführen sondern irgendwem, der nicht mit jenen in Verbindung steht oder deren Zwecken dient. Das ist irgendwie mit der Gewaltenteilung nicht vereinbar. Etwa dem ADAC Abschleppdienst oder den Gelben Engeln etc. Dann gäbe es plötzlich kaum noch Unfallschwerpunkte.

  7. 9.

    "Aber auch diejenigen Verkehrsteilnehmer, welche ständig und überall ohne Anlass zu langsam fahren, sollten viel mehr zur Verantwortung gezogen werden, dann gäbe es viel weniger Raser".
    Also sind die Opfer von Rasern diejenigen die zu langsam fahren ? Was für ein Unsinn.

  8. 8.

    Grüße nach Köpenick. Ganz gleich wo der Blitzer stand. Meiner Ansicht nach sollte es auch empfindlich sanktioniert werden, wenn jemand "wegen" nicht mit Genitiv gebraucht ;-)

  9. 7.

    Interessant, solche Leute wie sie entscheiden wo ein Blitzer notwendig ist. Ich kanns mit der Abzocke nicht mehr hören. Einfach an die zulässige Geschwindigkeit halten und schon ist die Abzocke vorbei.

  10. 6.

    Leider waren es nicht die ersten Blitzer, welche zerstört wurden und werden diesbezüglich nicht die letzten Blitzer gewesen sein, welche das Schicksal der Zerstörung ereilt. In Strausberg wurde in den 2000 er Jahren erst ein Blitzer abgesägt und später samt Steuerkasten im See versenkt. In Hangelsberg der Blitzer erst angebohrt und danach irreparabel in Brand gesteckt. Aber ganz ehrlich mal, die Herabsetzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit allerorten, teilweise gepaart ohne erkennbaren Grund, gekoppelt mit der Anzahl und Länge der durchgezogenen Mittellinien und Überholverboten hat im Gegensatz von vor 20 Jahren erheblich zugenommen. Ob sinnvoll oder sinnfrei bis sinnlos bleibt einzelfallweise dahingestellt. Mir ist aufgefallen, daß in vielen Bereichen der Gesellschaft und nicht nur im Verkehr, alles mit Gesetzen, Regelungen und Verordnungen überreglementiert bzw. überreguliert wird. Mündigkeit und Eigenverantwortung der Bürger und Bürgerinnen, ist nicht mehr erwünscht. Viele Planer und Politiker scheinen, sich damit ein eigenes Denkmal setzen zu wollen . Die Folge ist, dass viele Fahrer frustriert sind, weil sie erwischt wurden oder gar ihren Frust an andere Verkehrsteilnehmer auslassen! Das geht natürlich gar nicht!!! Auch wer sich, wie ich an die Geschwindigkeit hält, lächelt nur müde über die Blitzer und hat nichts zu befürchten. Falls man doch einmal zu schnell ist, muss nunmal mit den Konsequenzen leben und daraus lernen. Aber auch diejenigen Verkehrsteilnehmer, welche ständig und überall ohne Anlass zu langsam fahren, sollten viel mehr zur Verantwortung gezogen werden, dann gäbe es viel weniger Raser, Unfälle und emotionale Entladungen im Verkehr. Eins muss man bedenken, Gefühle und sich nicht an die Regeln zu halten, haben im Verkehr nichts zu suchen, das provoziert nur Unfälle! Letztlich erinnere ich an den §1 der StVO, und trotzdem entspannt bleiben in problembehafteten Situationen, damit fährt jeder immer und überall gut!

  11. 5.

    Wo immer dieser Blitzer gestanden haben mag und Leute deshalb geblitzt worden sind, weil sie zu schnell gefahren sind, hat er genau richtig gestanden; bei der Auswahl der Stelle, wird sich schon jemand was gedacht haben. Wo kämen wir denn hin, wenn jeder selbst entscheiden würde, ob ein Blitzer an einer bestimmten Stelle stehen darf, oder nicht? Sie scheinen ja eine etwas eigentümliche Auffassung von „Recht und Ordnung“ zu haben ...

  12. 3.

    Abzocke ?
    Passiert nicht schon genug wegen schnelles Fahren ?
    Lesen sie mal die Nachrichten.
    Niemand hat das Recht schneller zu fahren als erlaubt.Wer das nicht begreift-harte Bestrafung.

  13. 2.

    Nein ist es nicht. Gewalt bleibt Gewalt. Aber sonst bestimmt immer ganz besorgte Kommentare über die Verrohung der Geselschaft schreiben....

  14. 1.

    Interessant wäre ja noch, wo der Blitzer stand.
    Dort, wo es wirklich um Sicherheit ging, oder dort, wo es einfach nur um die sichere Abzocke ging.

    "Der Mann soll dunkel gekleidet gewesen sein und sein Gesicht unter Kapuze und Schal bedeckt haben."
    Da hat zumindest einer nachgedacht.

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