Rauschgifthandel - Ermittler heben Drogenlager mit 115 Kilogramm Marihuana in Bernau aus

Festnahme einer Person als Symbolbild (Quelle: piture alliance/Fotostand / K. Schmitt)
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Audio: Antenne Brandenburg | 10.09.2021 | Regionalnachrichten | Torsten Glauche | Bild: Fotostand

Ermittler des Zollfahndungsamtes Berlin-Brandenburg und der Frankfurter Schwerpunkt-Staatsanwaltschaft "Organisierte Kriminalität" haben ein Rauschgiftlager in einem Bernauer Gewerbegebiet ausgehoben.

Insgesamt wurden dabei rund 115 Kilo Marihuana und weitere Beweismittel sichergestellt, bestätigte die Frankfurter Staatsanwaltschaft dem rbb.

Ein 43-Jähriger Bernauer wurde festgenommen, seine Wohnung durchsucht, Auto und Mobiltelefone beschlagnahmt. Eine Ermittlungsrichterin erließ auf Antrag der Frankfurter Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl gegen den Mann, der offenbar als Zwischenhändler fungierte.

Nach bisherigen Erkenntnissen stammt der Stoff aus Spanien. An welche Abnehmer es letztlich geliefert werden sollte, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen, so eine Sprecherin der Anklagebehörde.

Auf die Spur gekommen sind die Ermittler dem 43-Jährigen ihren Angaben zufolge nach einem Hinweis aus den USA, wie es hieß. Das FBI habe im kriminellen Milieu die anoyme App "Anon" infiltiert, sodass die Ermittler die Kommunikation zwischen mutmaßlichen Tätern entschlüsseln konnten. Ob der Festgenommene möglicherweise Mitglied einer internationalen Bande ist, ist Ermittlungsgegenstand.

Sendung: Antenne Brandenburg, 10.09.2021, Regionalnachrichten, 13:30 Uhr

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