"Antenne Stammtisch" in Strausberg - Wie dem Wassermangel in Brandenburg Einhalt geboten werden könnte

Do 23.06.22 | 12:01 Uhr | Von Franz Paul Helms
  29
Antenne Stammtisch zum Thema "Wie lange reicht das Wasser?" in Strausberg
Franz Paul Helms/rbb
Video: Antenne Brandenburg | 23.06.2022 | Bild: Franz Paul Helms/rbb

In Brandenburg wird das Wasser knapp. Welche Folgen hat das und wie kann man dem Problem begegnen? Beim Antenne Stammtisch in Strausberg waren sich die meisten über die Tragweite einig. Bei den Lösungansätzen gingen die Meinungen auseinander. Von Franz Paul Helms

Rund 70 Interessierte sitzen dicht gedrängt an den Tischen im Volkshaus Strausberg (Landkreis Märkisch-Oderland). Alle Augen sind nach vorne auf die Bühne gerichtet. "Wenn wir Wasser sparen wollen, warum fangen wir dann nicht mit den Sport- und Golfplätzen an?", fragt eine Anwohnerin Richtung Podium. "Obwohl wir so wenig Wasser haben, werden immer noch so große Industriebetriebe hier angesiedelt, wie kann das sein?", ein älterer Herr.

Der Gesprächsbedarf war groß beim "Antenne Stammtisch" zur Wasserknappheit in Brandenburg am Mittwoch. Neben den Bürgerinnen und Bürger aus der Region im Publikum haben auch Gäste aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft gemeinsam über die Wasserknappheit und ihre Folgen und mögliche Lösungsansätze diskutiert.

Ein menschgemachtes Problem

Mehr als 3.000 Seen und tausende Kilometer Flusslauf gibt es in Brandenburg. Das Land ist bekannt für seine Seenlandschaften. Das Wasser wird aber immer knapper. "Wir haben es mit ständig sinkenden Pegelständen zu tun", erklärt Irina Engelhardt, Hydrogeologin an der Technischen Universität in Berlin. Zwar gebe es regionale Unterschiede in den Wasservorkommen und saisonale Schwankungen. Dennoch bestehe kein Zweifel daran, dass langfristig immer weniger Wasser zur Verfügung stehen wird, so Engelhardt.

Das lässt sich vor allem auf einen Faktor zurückführen: den Klimawandel. Seit Jahrzehnten erhöht sich die Durchschnittstemperatur in Brandenburg. Bis 2040 wird sie laut Experten um 2,1 Grad im Vergleich zu 1990 steigen. "Gleichzeitig bleibt die Menge der Niederschläge aber konstant", erklärt Marten Lange-Siebenthaler. Er ist ehrenamtlicher Wasserexperte beim Naturschutzbund (Nabu) und der Grünen Liga. Langfristig führe das zu weniger Regen im Sommer und mehr Sturzregen im Herbst und im Frühling. Dadurch werden die Böden immer trockener. "Wir können nicht darauf hoffen, dass wieder ein Jahr mit viel Regen kommt. Die Tendenz ist eindeutig", so Lange-Siebenthaler.

Antenne Stammtisch zum Thema "Wie lange reicht das Wasser?" in StrausbergModerator Andreas Oppermann (m.) im Gespräch mit Marten Lange-Siebenthaler (l.) und Irina Engelhardt

Straussee trocknet aus, Wasser wird rationiert

Den möglichen Folgen der Wasserknappheit waren sich die vielen Strausbergerinnen und Strausberger im Saal sehr bewusst. Denn seit Jahren verliert ihr Badesee, der Straussee, an Wasser. "Die Lage ist dramatisch", beklagt Frank Weber von der Bürgerinitiative zur Erhaltung des Gewässers. "Vor 20 Jahren hatte der See einen Pegelstand von 1,53 Metern, jetzt liegt er bei 20 Zentimetern."

Um der Knappheit entgegenzuwirken, hat der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) unlängst drastische Maßnahmen beschlossen. Im Einzugsgebiet ist der Wasserverbrauch für Neukunden ab 2025 auf 105 Liter pro Person und Tag limitiert, erklärt Henryk Pilz, Bürgermeister von Erkner (CDU) und Mitglied im WSE.

Andere Regionen in Deutschland ebenfalls betroffen

Dabei ist Brandenburg kein Einzelfall. Auch anderen Regionen in Deutschland haben mit Wasserknappheit zu kämpfen. Allerdings gibt es bislang kaum einheitliche Daten zur bundesweiten Verfügbarkeit. Das laut eigenen Angaben unabhängige und spendenfinanzierte Journalismusprojekt "Correctiv" hat sich dem Problem angenommen. Das Zentrum hat Daten zu Rechtsstreits um die Wasserversorgung ausgewertet. "In elf von sechzehn Bundesländern nehmen Gerichtsverfahren um die Wasserversorgung zu. Das ist ein Zeichen, dass es immer enger wird", so Katharina Huth, Klimareporterin bei Correctiv und Rednerin beim Stammtisch in Strausberg.

Antenne Stammtisch zum Thema "Wie lange reicht das Wasser?" in StrausbergDas Volkshaus Nord war beim "Antenne Stammtisch" voll besetzt.

Auswirkungen auf die Wirtschaft

Für Unternehmen ist eine verlässliche Wasserversorgung unabdingbar. So auch für den Elektroautohersteller Tesla. Immer wieder dreht sich das Gespräch und die Fragen des Publikums um das Werk des US-amerikanischen Konzerns in Grünheide (Oder-Spree). "Obwohl wir so wenig Wasser haben, werden immer noch so große Industriebetriebe hier angesiedelt, wie kann das sein?", fragt an dieser Stelle der ältere Herr ins Mikrofon.

Anke Hermann, Abteilungsleiterin für Wasser- und Bodenschutz im Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) beschwichtigt: "Bei jeder Ansiedlung eines Unternehmens muss ein Reserve-Nachweis erbracht werden". Ein Reserve-Nachweis, das ist ein Gutachten, welches belegt, dass ein Unternehmen nicht mehr Wasser verbraucht, als zur Verfügung steht. Aus dem Publikum stöhnt es - so ganz scheint man den Regularien nicht zu vertrauen.

"Tesla ist nicht gekommen, um uns das Wasser wegzunehmen"

Auch Gundolf Schülke von der Industrie- und Handelskammer Ostbrandenburg lenkt ein: "Vor kurzem haben wir uns noch über den Technologie-Zuwachs gefreut. Tesla ist nicht gekommen, um uns das Wasser wegzunehmen". Dafür gibt es verhaltenen Applaus aus dem Publikum.

Fakt ist: Tesla ist bei weitem nicht der größte Wasserverbraucher in der Region. Das Kalkwerk in Rüdersdorf (Märkisch-Oderland) etwa, verbraucht ein Vielfaches an Wasser. Frank Weber von der Bürgerinitiative in Strausberg sieht trotzdem noch Einsparungs-Potential: "Ich bin enttäuscht darüber, dass ein angeblich so moderner Konzern so viel Wasser in seiner Produktion verbraucht".

Entsalzung von Meerwasser als mögliche Lösung

Besonders die Frage nach möglichen Lösungsansätzen wird beim Stammtisch kontrovers diskutiert. TU-Hydrologin Irina Engelhardt sieht zwei mögliche Ansätze: die Umleitung oder Aufbereitung von Wasser. So könne die wertvolle Ressource aus Gebieten mit Überschüssen über Pipelines nach Brandenburg geleitet werden. Gleichzeitig hält Engelhardt auch Entsalzung für eine realistische Alternative: "Die Transportwege zur Ostsee sind relativ kurz und das dadurch gewonnene Wasser hat eine hervorragende Qualität". Beide Unterfangen würden das Land allerdings mehrere hundert Millionen Euro kosten.

Antenne Stammtisch zum Thema "Wie lange reicht das Wasser?" in StrausbergGundorf Schülke (IHK), Frank Weber (BI Strausberg) und Moderator Andreas Oppermann

Individuelle Verantwortung

Carsten Preuss vom Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) plädiert dafür, die kleinen Lösungen nicht aus dem Auge zu verlieren. Für ihn gehört eine bessere Waldpflege ebenso dazu wie mehr Nachhaltigkeit in der Landwirtschaft.

Frank Weber von der Bürgerinitiative Strausberg sieht auch die Bürgerinnen und Bürger in der Pflicht: "Jeder muss bei sich selbst anfangen". Derzeit liege der Wasserverbrauch mit 175 Litern pro Person und Tag über dem Bundesdurchschnitt. Besonders im Sommer käme es zu einem erhöhten Verbrauch durch die Bewässerung von Gärten oder das Befüllen von Pools.

Das Publikum möchte das so nicht auf sich sitzen lassen. Eine Strausbergerin meldet sich zu Wort: "Gerade bei uns auf dem Land sind Gärten auch Lebensräume". Es gibt große Zustimmung im Saal, einige Anwesende klopfen auf ihre Tische.

Fest steht, eine einfache Lösung für die Wasserknappheit in Brandenburg wird es nicht geben.

Sendung: Antenne Brandenburg, Antenne Stammtisch, 22.06.2022, 21:00 Uhr

Die Kommentarfunktion wurde am 24.06.2022 um 15:33 Uhr geschlossen. Die Kommentare dienen zum Austausch der Nutzerinnen und Nutzer und der Redaktion über die berichteten Themen. Wir schließen die Kommentarfunktion unter anderem, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt.

29 Kommentare

Wir schließen die Kommentarfunktion, wenn die Zahl der Kommentare so groß ist, dass sie nicht mehr zeitnah moderiert werden können. Weiter schließen wir die Kommentarfunktion, wenn die Kommentare sich nicht mehr auf das Thema beziehen oder eine Vielzahl der Kommentare die Regeln unserer Kommentarrichtlinien verletzt. Bei älteren Beiträgen wird die Kommentarfunktion automatisch geschlossen.

  1. 29.

    Wie wäre es denn, gut gereinigtes Wasser nich durch einen Fluss weglaufen zu lassen, sondern an geeigneter Stelle wieder in den Boden einzuspeisen. Da ist es schneller wieder verfügbar, als warte man auf Regen.

  2. 28.

    Wie hoch ist denn der tatsächliche Verbrauch des Kalkwerks in Rüdersdorf, von dem hier berichtet wird? Hat hier jemand eine Quelle?

  3. 27.

    Die Aussage ist alt und stützt sich vermutlich auf die von ihm beobachteten schön grünen Vorgärten. Damals wohnte er noch in Kalifornierin, wo das Rasensprengern längst stark reglementiert ist und Grasanmaler Konjunktur haben.
    Oder er hat vielleicht aus dem Flugzeug heraus die Dampfschwaden der Kraftwerke gesehen, die mit über 12.000 Mio m³ in 2016 über die Hälfte des Wasserverbrauchs in Deutschland verantwortlich sind.

  4. 26.

    Der Herr Klink wird einen Teufel tun, kennt er doch auch StGB § 164 Falsche Verdächtigung. Bei der Polizei ist er ja nach eigener Aussagen rund um die öffentlich Anhörung auch schon bekannt.

  5. 25.

    "Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes haben diese Nutzergruppen im Jahr 2016 zusammen rund 24 Milliarden Kubikmeter Wasser aus den Grund- und Oberflächengewässern entnommen.
    ...
    Energieversorger entnahmen 12,7 Mrd. m³ Wasser für die Eigenversorgung und nutzen dies zum Beispiel für Kühlwasser.
    Als zweitgrößter Wassernutzer entnahmen Bergbau und Verarbeitendes Gewerbe zirka 5,8 Mrd. m³ für industrielle Zwecke.
    Auf die öffentliche Wasserversorgung entfielen 2016 etwa 5,2 Mrd. m³.
    Die Wasserentnahmen für die landwirtschaftliche Beregnung sind in Deutschland mit etwa 0,3 Mrd. m³ bisher gering." schreibt das UBA.
    Viele stören sich weiterhin nicht am enormen Wasserbedarf der Energiewirtschaft. dabei setzen auch dort die EE an.
    Insgesamt haben wir nicht zu wenig Wasser, es muss nur regional anders verteilt werden. Es braucht mehr Menschen wie Eupalinos, der im Jhdt. v. Chr. auf der Samos Wasser in einem Tunnel quer über die Insel fließen ließ.,

  6. 24.

    Elon Musk hat sich die Wasser-Rahmenbedingungen vor Ort vorher offenbar nicht genau angeschaut oder ihm war es einfach egal, sonst hätte er in einem Interview nicht so arrogant mit "It’s like water everywhere here.", "Does this seem like a desert to you?" und "It’s ridiculous. It rains a lot." auf die Wasserproblemfrage geantwortet.

  7. 23.

    KLAGEN Sie endlich und nerven nicht mehr mit Ihren behaupteten Straftaten. Bei manchen können Sie auch Anzeige bei der /Polizei/Staatsanwaltschaft Anzei ge erstatten. Auch eine nicht ermittelnde Staatsanwaltschaft sollte von Ihnen wegen Strafvereitelung angezeigt werden....

  8. 22.

    Und ich Naivling habe geglaubt, die wollen dort Autos bauen

  9. 21.

    Darin findet man z.B. "die Umwandlung von Wald in eine andere Nutzungsart, ausgenommen soweit für die Umsetzung von Vorhaben im Geltungsbereich der zum Zeitpunkt des Inkrafttretens dieser Verordnung rechtskräftigen Bebauungspläne erforderlich,"
    Deshalb erklären Sie auch schon seit über zwei Jahren den demokratisch verabschiedeten Bebauungsplan willkürlich für illegal Das hatten wir doch schon unzählige Male.

  10. 20.

    Herr Neumann, das mir vorgeworfene Unverständnis besteht wohl eher bei ihnen. Zu ihrer Information, ihre Wasserverordnung heißt Wasserschutzgebietsverordnung (WSG-VO). Dort müssen sie nachschauen, um mitreden zu können. Sie ist letztendlich eine Untersetzung des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) und der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL). Die Einhaltung der darin aufgelisteten Verbote und Gebote dient dem Schutz des Grundwassers sowohl qualitativ als auch quantitativ. Sie finden in keinem übergeordneten Gesetz einen Hinweis, dass bei vorhandener Finanzkraft die zum Schutz des Grundwassers aufgestellten Verbote ausgehebelt werden dürfen. Im Gegenteil je größer die Gefahr ist, die von einem geplanten Objekt ausgeht, desto strenger sollte darauf geachtet werden, dass die Vorgaben eingehalten werden. Im Falle Tesla wird dieses Prinzip umgekehrt. Wird Tesla beim Verstoß gegen die WSG-VO erwischt, befreit das LfU den Konzern von diesen Verboten. Tesla genießt in Freienbrink Narrenfreiheit.

  11. 19.

    "Ein Reserve-Nachweis, das ist ein Gutachten, welches belegt, dass ein Unternehmen nicht mehr Wasser verbraucht, als zur Verfügung steht."
    Ist das die neue "Überschrift" für Wasser-Zuteilbescheide? Frau Hermann von MLUK muss wohl denken die Leute sind "blöd"?

  12. 18.

    Herr Neumann bezugnehmend auf ihren Kommentar Nr. 16 in Kürze folgende Erklärungen:

    Marktwirtschaft: Die hat uns dorthin gebracht, wo wir heute stehen, weltweite politische und wirtschaftliche Konflikte, Zerstörung unseres Planeten, Klima und Umweltkrise

    Tesla: ausschließlich profitorientiert und menschenverachtend baut unter Raubbau natürlicher Ressourcen und Umweltzerstörung zu Lasten der hiesigen Bevölkerung am falschen Ort Produkte, die niemand braucht.

    Die Wasserförderungsrate von ca. 580 Mio. m³/a in Brandenburg (2016), die in dunklen Kanälen verschwindet habe ich vorgestern beim rbb24-Stammtisch angemahnt. Die MLUK-Vertreterin war nicht in der Lage dazu Stellung zu nehmen. Auf der Strecke soll Wasser gespart werden, das aber nicht Tesla zugeschanzt werden darf.

    Rechtliche Verstöße durch Tesla-Bau: s. Kommentar Nr. 15, BImSchG §8a, ungültige FN-und B-Plan, unzureichende Untersuchung des Baugeländes, BNatSchG, WSG-VO, Störfallverordnung, und, und, und.

  13. 17.

    Schade, dass Sie die Wasserverordnung immer noch nicht verstanden haben wie auch die darüber stehenden Gesetze. Die Lex Klink kommt in einer Demokratie wie der Bundesrepublik nicht zur Anwendung. Es wird darin nach mehreren öffentlich Anhörungen explizit darauf abgehoben, dass Bebauungspläne ihre Gültigkeit behalten. Es stand damals allerdings auch noch keine US-Amerikanische Fabrik für E-Autos im Raum, so dass das Menschen wie Sie kaum interessiert hat. Familie Schicht war das aber noch bekannt.

  14. 16.

    Jaja, die Marktwirtschaft ist schuld. Sie sind angeblich für Wasser sparen - aber vor nur in der US-Amerikanischen Fabrik der US-Amerikanischer für von Ihnen sogenannten "E-Monster" mit vielen von Ihnen sogenannten "Fremdarbeitern". Bei viel größeren industriellen Wasserverbrauchern sind Sie weiterhin auffallend still, egal ob PCK, LEAG oder die hier im Artikel explizit erwähnten Kalksteinwerke im Versorgungsgebiet der WSE. Rechtlich hatten Sie ja gegen Tesla nichts vorbringen können, was in der Realität überzeugte.

  15. 15.

    „Eine Maßnahme wäre auch, bestehende Verbote durchzusetzen.“ Melli, großartig ihre Idee, bitte LfU mitteilen, dass Tesla belangt wird für im WSG unerlaubtes
    Tanken
    Kahlschlagen riesiger Waldareale
    Entfernen schützenden Oberbodens
    Bewässern ungeschützten Grundwasserleiters
    Töten streng geschützten Tierarten
    Ableiten Straßenreinigungswässer ins Grundwasser
    Versickern belasteten Niederschlagswasser in Baugruben und -gräben
    Platzieren von Baustelleneinrichtung
    Abteufen Bohrungen, Sondierungen und Ramm- und Bohrpfählen
    vielfaches Verdichten Grundwasserleiters
    Anlegen illegaler Versickerungsgrube an Geländeoberfläche
    Betreiben Betonmischanlagen
    Temporäre Wasserspiegelabsenkung
    Abstellen KFZ auf ungeschützter Sandoberfläche
    Lagerung abschlämmbaren Schüttgutes auf ungeschützter Sandoberfläche
    temporäre Errichtung Verladestation
    Bau Abwasseranlage und Schadstofflagers
    Auslaufen schädlicher Flüssigkeiten vor Lackiererei
    Rodung nicht freigegebenen Waldflächen
    usw.

  16. 14.

    Wo sehen Sie denn Industrie in Brandenburg ? Da meinen Sie wohl, Agrarindustrie und Forstindustrie ? Über die Hälfte, in manchen Landkreisen sogar fast 70 Prozent, sind Monokulturen der Landwirtschaft. Diese Monokulturen, trocknen die Luft und die Böden aus, nicht das bisschen Industrie im Osten von Deutschland. Düngemittel und Gülle verunreinigen unser Wasser - schreien Sie die Monokulturen an - aber lassen Sie das bisschen Ost-Industrie in Ruhe.

  17. 13.

    Ihre Beiträge, egal ob Rechnung oder etwasmit Physik sind wirklich immer gut für mein Gemüt. Super Realsatire, perfekt als ernsthaft getarnt...

  18. 12.

    Wie dem Wassermangel in Brandenburg Einhalt geboten werden könnte?

    Die Überschrift des rbb24-Stammtisches und die Wettervorhersage für die nächsten 14 Tage sollten die Alarmglocken schlagen lassen. Nachdem es dieses Jahr nicht einmal richtig geregnet hat, sind für die nächsten 14 Tage immer Temperaturen zwischen 30 und 40 Grad vorhergesagt. Bloß auf der Bühne blieb alles ruhig. In Summe war das Stammtischgespräch nur kleinkariertes Gerede. Alle freuten sich anscheinend, dass es den Klimawandel gibt und man sich dahinter verstecken kann. Wann begreift man endlich, dass der Mensch eine große Mitschuld daran trägt. In vorderster Reihe steht die Industrie. Deshalb empfand ich den IHK-Vertreter als Fehlbesetzung. Die Industriegewaltigen führen uns immer tiefer in die Klimakrise. Marktwirtschaft richtet am Ende unseren Planeten zu Grunde. Das Wort Nachhaltigkeit dient in Industriekreisen nur als populistisches Geschwafel.

  19. 11.

    Dass "Putin" ein Vielfaches des Wassers für "Musk" benötigt, geht Ihnen ja weiterhin links dran vorbei.

  20. 10.

    Oh, jetzt soll ich sogar der Bürgermeister von Erkner sein. "Im Einzugsgebiet ist der Wasserverbrauch für Neukunden ab 2025 auf 105 Liter pro Person und Tag limitiert, erklärt Henryk Pilz, Bürgermeister von Erkner" steht in diesem sehr langen Artikel. Sie sollten sich mal entscheiden.

Nächster Artikel

Bild in groß
Bildunterschrift