Wandervögel - Tausende Kraniche im Nationalpark Unteres Odertal eingetroffen

Fr 30.09.22 | 16:38 Uhr
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Kraniche (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, stehen auf einem Feld.Kraniche (Grus grus), auch Grauer Kranich oder Eurasischer Kranich genannt, stehen auf einem Feld.(Quelle:dpa/P.Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 30.09.2022 | Dirk Treichel | Bild: dpa/P.Pleul

Im Nationalpark Unteres Odertal ist die sogenannte Kranichwoche gestartet. Bis zum 9. Oktober lädt der Nationalpark zur Beobachtung der Vögel ein. Die Zugvögel sammeln sich im Nationalpark vor dem gemeinsamen Flug in die Winterquartiere im Süden. Für sie geht es meistens nach Frankreich, Spanien und Nordafrika.

Gute Bedingungen für Kraniche dieses Jahr

Viele Tausende Kraniche seien bereits im Nationalpark eingetroffen, sagte der Leiter Dirk Treichel dem rbb. "Zählungen haben bis 12.000 Exemplare im Norden des Nationalparks ergeben."

Dieses Jahr sollen in Brandenburg sehr gute Bedingungen für die Kraniche herrschen. "Es gibt sehr viele abgeerntete Maisfelder rund um Gartz und Mescherin. Das zieht die Kraniche an, weil sie dort tagsüber Nahrung suchen", erklärte Treichel. Der Wasserstand der Oder sei momentan gut, so dass die Schlafplätze im Oderland flach überstaut seien, so Treichel weiter. "Das mögen die Kraniche, weil sie dann sicher sind von Fressfeinden wie der Fuchs."

Besucher können im Nationalpark zu Fuß, mit dem Fahrrad, dem Kanu oder mit Kleinbussen zu den Rastplätzen gelangen. Der Nationalleiter verspricht ein "buntes Programm". Geplant sind ein Kranich-Fest in Mescherin, Vorträge und tägliche Kanutouren und Exkursionen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 30.09.2022, 15:30 Uhr

11 Kommentare

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  1. 11.

    Da braucht es aber kein Wikipedia. Den Artikel lesen reicht auch.
    "Dieses Jahr sollen in Brandenburg sehr gute Bedingungen für die Kraniche herrschen. "Es gibt sehr viele abgeerntete Maisfelder rund um Gartz und Mescherin. Das zieht die Kraniche an, weil sie dort tagsüber Nahrung suchen""
    Und in den Oderlöchern, Gräben, Mauselöchern findet sich bestimmt auch noch das eine oder andere Leckerli.

  2. 8.

    Kraniche sind keine Fischfresser. Sie ernähren sich pflanzlich. Sehr zum schaden der Bauern, denn Kraniche können ganze Felder leerfressen und somit die Ernte vereiteltn

  3. 7.

    Von Linum aus kommend über die L17 (Kuhhorster Weg), später Richtung Osten abbiegend (auch L17) und zum Verschnaufen Richtung Süd in den Rollinsruher Weg einbiegen (Ziegenkäserei und Wiesencafe). Entlang der L17 finden sie auch vom Fahrbahnrand gute Möglichkeiten zu schauen und fotografieren. In Linum selbst gibt es noch den Parkplatz an den Teichen (von der Nauener Str. nördl. abbiegen). Von Nauen aus über die Hertefelder Chaussee Richtung Nord/West gibt es auch einige gute Stellen mit Haltemöglichkeit. Öffis: Bus 758 (bescheiden schöne Verbindung)

  4. 6.

    Soweit mir bekannt ist, sind Kraniche keine Fischjäger, sondern ste ernâhren sich vorwiegend pflanzlich, besonders gerne auf angeernteten Feldern

  5. 5.

    WO kann man die Tiere gut sehen? Bin gehbehindert, würde das „Spektakel „aber gerne erleben.

  6. 4.

    Die Flächen zwischen Linum, Fehrbellin, Friesack und Nauen sind auch gut besucht.

  7. 2.

    Das sind so schöne Vögel. Einfach großartig, dass sie so zahlreich vertreten sind. Ich werde mir dieses Ereignis nicht entgehen lassen, freu mich schon darauf.

  8. 1.

    Und wie ist die Wasserqualität der Oder dort aktuell?
    Und gibt es noch Nahrung für die Kraniche in selbiger oder sind zu viele Lebewesen gestorben?

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