Maria Nooke (Landesbeauftragte zur Aufarbeitung der Folgen der kommunistischen Diktatur), Roland Jahn (Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen), Dietmar Woidke (Ministerpräsident des Landes Brandenburg) und Rüdiger Sielaff (Leiter der BStU-Außenstelle in Frankfurt) bei einem Treffen im Januar in Frankfurt (Oder) / Foto: Klaus Lampe|rbb
Audio: Antenne am Nachmittag |16:40 Uhr| 5. Juli 2018| Michael Lietz /Foto: Klaus Lampe|rbb

Von Frankfurt(Oder) nach Cottbus - Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde soll umziehen

Nach rbb-Informationen soll Brandenburgs einzige Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde von Frankfurt (Oder) nach Cottbus umziehen. Dort soll sie am Menschenrechtszentrum, dem ehemaligen Zuchthaus Cottbus, angesiedelt werden. Roland Jahn, Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen, bestätigte dem rbb entsprechende Überlegungen.

In Frankfurt verbliebe lediglich eine Beratungsstelle. Ob in Cottbus neu gebaut oder ein altes Gebäude umgebaut wird, sei noch nicht entschieden. Grund für die Überlegungen ist ein Beschluss des Bundestages aus dem Jahr 2016, nachdem Roland Jahn ein neues Konzept für die Stasi-Unterlagenbehörde erarbeiten soll. Mit der Ansiedlung am Menschenrechtszentrum in Cottbus könne Bildungsarbeit besser betrieben werden, erwartet Dieter Dombrowski. Der CDU-Politiker, der auch Vereinsvorsitzender des Menschenrechtszentrums ist, sagte dem rbb, zum Ende der Sommerferien soll es einen Koordinierungstermin geben mit der Stadt Cottbus, dem Land Brandenburg, dem Bund und der Jahn-Behörde. Endgültig entscheidet über den Umzug von Frankfurt (Oder) nach Cottbus das Staatsministerium für Kultur und Medien in Berlin.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Was nützt die Stasi-Unterlagenbehörde wenn Führende Personen in der Gesellschaft, also Wendehälse, nicht enttarnt werden. Die Stasi-Unterlagenbehörde sollte geschlossen werden, zumal an der Schule die DDR an zwei Unterrichtstagen abgegessen ist.

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