René Wilke (Linke), Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder), spricht am 18.06.2018 auf einer Pressekonferenz (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Audio: Antenne Brandenburg | 04.07.2018 | Uta Schleiermacher

Dämpfer für Oberbürgermeister in Frankfurt (Oder) - Wilke scheitert mit seinem Vorschlag für Stellvertreter

Frankfurts neuer Oberbürgermeister René Wilke (Die Linke) kann seinen Stellvertreter vorerst nicht benennen. Das Stadtoberhaupt musste seinen Vorschlag für den Posten am Mittwoch in einer Sondersitzung der Stadtverordnetenversammlung zurückziehen.

Zweifel an fachlicher Qualifikation

Wilke wollte ursprünglich den Orchestermusiker Stefan Große Boymann vom Staatsorchester als seinen Stellvertreter vorschlagen. Das Brandenburger Innenministerium hatte bereits im Vorfeld Bedenken gegen diesen Personalvorschlag angemeldet. Es zweifelt die fachliche Qualifikation an, weil Große Boymann Diplom-Musikpädagoge ist.

Der CDU-Politiker sollte Beigeordneter für die Bereiche Ordnung, Sicherheit und Wirtschaft werden. Wilke kündigte allerdings an, seinen Kandidaten dann in der nächsten Versammlung im September zur Wahl vorzuschlagen.

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1 Kommentar

  1. 1.

    Die Begründung, der Kandidat, von Beruf Diplom-Musikpädagoge, wäre für das Amt des stellvertetenden Bürgermeisters nicht geeignet, verwundert.
    Es gibt etliche hochrangige Pulitiker, die haben gar keinen Beruf.

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