Tesla baut seit diesem Frühling die Gigafactory 4. (Quelle: dpa/Thomas Bartilla)
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Interview | Grundstückspreise in Ostbrandenburg - "Durch Tesla sind Investoren stärker interessiert"

Grundstücke und Häuser in Ostbrandenburg werden immer teurer, auch wegen des neuen Flughafens BER und Tesla. Inzwischen interessieren sich auch internationale Investoren für die Region. Eine Maklerin aus Grünheide hofft deshalb auf zusätzliches Bauland.

rbb: Frau Schrobback, wie hat sich der Immobilienmarkt in Ostbrandenburg zuletzt entwickelt?

Barbara Schrobback: Etwa seit 2015 haben wir deutliche Preissteigerungen in der Region. Jedes Jahr um etwa 20 bis 30 Prozent. Das entspricht auch in etwa der erneuten Steigerung seit der Verkündung der Tesla-Ansiedlung. Die Nachfrage ist groß, das Angebot nur schmal. Der neue Flughafen BER, der Tesla-Bau und allgemein die Hauptstadt Berlin – viele vergleichen uns mit der Region um München und erwarten, dass die Bodenrichtwerte deutlich ansteigen.

Wie stark treibt das geplante Tesla-Werk die Preise?

Tesla ist ein Punkt. Auch der schwierige Wohnungsmarkt in Berlin ist ein Grund für den Zuzug. Außerdem ermöglicht die zunehmende Bereitschaft der Unternehmen, Mitarbeiter im Homeoffice arbeiten zu lassen, das Wohnen auf dem Land.

In Immobilienportalen werden Grundstücke in Grünheide mit Quadratmeterpreisen von 360 bis 1.000 Euro angeboten. Aber wenn man realistisch sein will, sollte man nicht nur auf Online-Portale gucken. Nach den jüngsten Auswertungen des Immobilienverbands liegt der Quadratmeterpreis in der Gemeinde Grünheide etwa bei 190 Euro. Wer ein normal großes Grundstück mit einem gut erhaltenen Haus kaufen will, muss mit rund 400.000 Euro kalkulieren.

Man hört immer mal, dass einige potenzielle Grundstücksverkäufer ihre Angebote vom Markt genommen haben, weil sie auf höhere Preise warten.

Ja, dieses spekulative Verhalten kann man seit der Tesla-Verkündung schon ablesen. Allerdings gab es im ländlichen Raum traditionell eine Zurückhaltung was Verkäufe betrifft. Wer sein Grundstück für Rübenanbau oder Hühner-Auslauf nutzt, will es selten teilen und zusätzlich bebauen lassen. Grundstück und Eigentum sollen oft in der Familie gehalten und weitergegeben werden.

Haben Sie mehr Kaufinteressenten als vor der Tesla-Ankündigung?

Vor allem aus Berlin kommen viele Anfragen. Durch Tesla sind jetzt auch Investoren und Unternehmen stärker interessiert. Zuvor hatten sie unsere Region nicht so auf dem Radar. Projektentwickler aus Berlin, die früher nach Potsdam oder Bernau schauten, haben uns wörtlich gesagt: 'Wir dachten immer, hinter Erkner beginnt Polen.' Da ärgern sich auch einige, dass sie sich nicht beizeiten Grundstücke gesichert haben.

Sind das für eine Maklerin gute oder schwierige Zeiten?

Mir wäre lieber, wenn sich die Grundstückspreise nicht so unberechenbar entwickeln würden. Ich will ja richtig bewerten und beraten können. Da wäre ein preisstabiler Markt einfacher. Aber man muss halt mit der Situation umgehen.

Fürchten Sie, dass Spekulanten auf den Markt drängen und Grundstücke kaufen könnten?

Wir haben Anfragen aus Spanien oder Frankreich, die sich nach Miet- oder Eigentumswohnungen erkundigen. Viele kennen aber gar nicht die Struktur und fragen beispielsweise nach Riesen-Häusern, die es hier gar nicht gibt. Mittlerweile verlagert sich diese Nachfrage auch nach Fürstenwalde und Eisenhüttenstadt. Da haben Investoren noch mehr Möglichkeiten. Man merkt, unsere Region ist beliebt geworden.

Die Preise steigen. Was muss passieren, damit das nicht zu schnell geht?

Wir hoffen, dass neue Bauflächen ausgewiesen werden in Bereichen, in denen wir der Landschaft nicht so sehr schaden. Es gibt kommunale Flächen mit Potenzial. Das könnte die Preissteigerung relativieren.

Es stellt sich aber die Frage, ob es planungsrechtlich möglich ist, Bauland zu schaffen. Die Landesregierung deckelt das in Grünheide bisher – so wie auch die Entwicklung der Einwohnerzahlen. Die Gemeinde würde aber ihr Land nicht zu spekulativen Preisen verkaufen und dann würde es hoffentlich weitere Angebote für Bauwillige geben.

Insgesamt dürfte sich aber so oder so an der Knappheit der Ressourcen auch in den nächsten Jahren nicht viel ändern.

Das Interview führte Michel Nowak, Studio Frankfurt (Oder).

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.11.2020, 14:10 Uhr.

31 Kommentare

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  1. 31.

    Tram88 hatte andere Großfabriken geliebt, bei den Ihre Kritik ebenfalls zutreffen würde. Mit Uhren Einwänden sind Sie alldeung im Rahmen dieser Diskussion ein Jahr zu spät dran. Stöbern Sie mal in den alten Artikeln, zu denen schon vergangenen Winter die Rechtslage erläutert wurden ist. Die Frist für Ihre Einwendungen ist teils schon seit Dekaden abgelaufen.

  2. 30.

    Anders als Sie, bestimmt auch unter einem Pseudonym postet, mag ich in der Tat Verbrenner nur als 320Ps-Diesel und Stimme dabei dem gesellschaftlichen Konsens zu. Setzen Sie bitte meinen Kommentar in den Zusammenhang des Diskussionsstranges.

    Stöbern Sie dazu auch mal in den Kommentaren zu den alten Artikeln des RBB. Neue Argumente bringen der Scheinheiligen schon lange nicht mehr vor, verwickelt sich aber ständig in Widersprüche.

    Auch der Wert dieses Holzackers ist bekanntlich auch aus ökologischer Sicht gering. Seinen Wert gewinnt er für viele nur deshalb, weil Tesla hier E-Autos bauen möchte.

  3. 29.

    1. Man baut keine Großfabrik (mit geplanter Batterieproduktion) in den Anstrom an ein Wasserwerk und gefährdert damit die Trinkwasserversorgung von 10.000en Menschen.

    2. Man baut keine Großfabrik in unmittelbarer Nähe zu einem wertvollen Naturschutzgebiet und europäischen Fauna-Flora-Habitat, dem Löcknitzal als dem "lieblichstenTal der Mark" (Theodor Fontane)

    3. Man baut keine Großfabrik, wenn dafür als Vorrausetzung mehrere 100 ha Wald platt gemacht werden müssen (und nein, es wachsen nicht nur Kiefern auf der Fläche).

    4. Man baut keine Großfabrik, wenn die Folgen davon weiterer Frächenfraß in den Wald durch begleitenden Straßenneubau, Leitungsneubau (inkl. Umspannwerk) und Neuausweisung von Wohngebieten sind.

  4. 28.

    Sie unterschlagen, dass dieses Industriegebiet als Potentialfläche für weitere Ansiedlungen angesehen wurde. Erwartet wurden aber her kleinere Firmen wie man sie gegenüber oder im GVZ Wustermark vorfindet. Großansiedlungen wie von BMW oder Tesla sind extrem selten.

    Wie kommen Sie auf mehrere hundert ha Wald? Das hatten andere schon zig-fach behauptet, konnten aber keine Quellen dafür liefern. Können Sie es?

    Bzgl. der Batterieproduktion gab es übrigens auch andere Interessenten, die aber zu spät kamen und jetzt ins Saarland gehen.

    Lokale Auswirkungen hätte es auch an Ihren hypothetischen Standortalternativen gegeben. Brandenburg ist wie weitere tele des Restes der Bundesrepublik dafür viel zu sehr zersiedelt.

  5. 27.

    Frau oder Herr Neumann, schreiben Sie unter unter Originalnamen? Ich frage mich und bestimmt der ein oder andere Kommentator, wollen Sie belehrend wirken, Polemik oder Neid gegenüber Häuslebesitzer loswerden. Sie predigen gegen Verbrenner, gegen Wald, gegen Landschaft. Kurz Sie hassen die Natur und haben wohl wenig Ahnung, was der Heilsbringer aus Kalifornien zum Klimawandel selbst beiträgt. Dem interessiert nicht der Wald in Grünheide. Das ist gemessen für die USA ein Vogelsch.... und Brandenburg ist nun mal ein Agrarland..
    Sie tragen zumindest zur Unterhaltung bei.

  6. 26.

    Wer das Industriegebiet kennt, weiß, dass es direkt an der Autobahn liegt und über einen Eisenbahnanschluss verfügt. Das Verkehrskonzept, über das der RBB in Grundzügen bereits vergangenen Winter berichtet hatte, sieht einen schrittweisen bedarfsgerechten Ausbau der Infrastruktur vor. Im ersten Step bedeutet das einen temporären Autobahnanschluß sowie den Ausbau der vorhandenen Straße zwischen Industriegebiet und GVZ sowie Shuttle-Züge ins Werk. Zum Wasser gab es auch bereits früh Lösungen. Wer sich die Karte des WSG anschaut, erkennt leicht, dass nicht nur Grünheide betroffen ist.

    Gerade durch die verkehrsgünstige Lage in der Metropolregion wird erwartet, dass besonders viele Arbeitnehmer mit dem ÖPNV pendeln werden.

  7. 25.

    Fürstenwalde ? Da wo früher die Kohlevorräte bergeweise lagerten kann man durchaus einige Massenquartiere füt Teslamitarbeiter bauen. Wer da aber woanders Wald vernichtet, der ist in keinster Weise glaubhaft, dass man ja alles für das gute Klima tut. Vertreibt in Berlin die Leute, die nur Probleme machen. Dann hat man freie Wohnungen.

  8. 24.

    Nochmal, Sie posten am Thema vorbei. Es geht hier um Wohnen, Baugrundstücke und die Erschließung des Umlandes. Nicht zum x-ten Mal um das Gewerbegebiet.

  9. 23.

    Der Herr, der unter wechselnden Namen gegen Tesla agitiert, weil die E-Auto bauen aus den USA kommen und Polen beschäftigen wollen, hat auch hier wieder einmal auf den Wald abgehoben. Dabei ist ihm als überzeugten Verbrennerfahrer die Umwelt anders als er vorgibt völlig egal. Er führte z.B. den Welthandel mit seinen Frachtschiffen als wesentlich größeres Übel an, fährt aber selber einen Asiaten, dem der ADAC eine überdurchschnittlichen Verbrauch und eine erhöhte Partikelzahl attestiert hatte.

    Der Flächenverbrauch in ländlichen Region zum Wohnen ist auf dem Land um ein Vielfaches größer als in der Stadt. Dem gegenüber steht hier ein verkehrsgünstig direkt an der Eisen- und Autobahn gelegene Fabrik, die im Vergleich zu anderen sehr kompakt gebaut werden soll. Er entblödet sich dabei aber auch nicht, zuzugeben, dass er sich die Pläne etc. gar nicht anschauen will.

  10. 22.

    Ein weiteres Verteilzentrum mit einer Ausdehnung von 300 Hektar? Mit 40. 000 Mitarbeitern? Wo sind denn nun die Planungen für die Verkehrswege? Die neuen Strassen, die wiederum mehrer hundert Hektar Wald in Anspruch nehmen werden? Der angeblich nur “erweiterte“ B Plan soll es sein? Es ist einfach in dieser Größenordnung zu kurz bzw gar nicht geplant und zu viel vorab Genehmigt. Das dicke Ende kommt. ...Ach so, ein neues Genehmigungsverfahren für die Batterieproduktion? Chemiefabrik mit lachsen Vorabgenehmigungen? Ich bin gespannt was noch so möglich ist! Im übrigen fühlen sich die Aussagen zur Veränderung der Umgebung wie Schadenfreude oder sogar Hohn an. Darüber würde ich an ihrer Stelle mal nachdenken bevor man solche Aussagen ins Netz stellt.

  11. 21.

    Ein weiteres Verteilzentrum mit einer Ausdehnung von 300 Hektar? Mit 40. 000 Mitarbeitern? Wo sind denn nun die Planungen für die Verkehrswege? Die neuen Strassen, die wiederum mehrer hundert Hektar Wald in Anspruch nehmen werden? Der angeblich nur “erweiterte“ B Plan soll es sein? Es ist einfach in dieser Größenordnung zu kurz bzw gar nicht geplant und zu viel vorab Genehmigt. Das dicke Ende kommt. ...Ach so, ein neues Genehmigungsverfahren für die Batterieproduktion? Chemiefabrik mit lachsen Vorabgenehmigungen? Ich bin gespannt was noch so möglich ist! Im übrigen fühlen sich die Aussagen zur Veränderung der Umgebung wie Schadenfreude oder sogar Hohn an. Darüber würde ich an ihrer Stelle mal nachdenken bevor man solche Aussagen ins Netz stellt.

  12. 20.

    Zu den kleinen Häuschen gehören aber keine Großländereien. Die Leute dort leben auch nicht hinter Mauern mit Videoüberwachung. Können sie sich an das SCHLECKER-Anwesen erinnern ? Zu DDR-Zeiten hatten in Gh. viele Kleintierzucht und bauten Gemüse u. Erdbeeren im Garten an. Fahren sie mal nach KLEIN WALL. Da können sie sogar ohne Angelschein angeln. Robert Havemann war auch Grünheider. Kennen sie den überhaupt noch ? In Gh. gibt es aber eine REHA, Kita, Schule ( sogar privat ) und tolle Gaststätten. Mit dem Boot die Löcknitz entlang; traumhaft. So etwas murkst man nicht ab ! Seit dem unsere TRAM so tolle neue Züge hat sind wir alle begeistert. Verfallen sie nicht immer so psychopathisch in ihre Denkstarre weil ich mit dem 1-10 zu Hornbach oder Kaufland fahre. Lieben sie doch ihren Musk; kaufen sie seine Klebebandkiste und tanken mit Kohlestrom.

  13. 19.

    Mal wieder am Thema vorbei eine unbelegte Behauptung ins Forum gestellt.
    Natürlich hat sich die Infrastruktur nach der jeweiligen Investition zu richten. Ob auf dieser Fläche sich ein weiteres Verteilzentrum, ein Einkaufszentrum oder ein Industrieunternehmen ansiedelt war vor 15 Monaten nicht klar.
    Die ehemalige Staatsreserve in Fürstenwalde wurde vor über 20 Jahren erschlossen und wird kaum genutzt. Das ist Vergeudung von Steuergeldern.
    Ihre Umgebung wird sich ändern, auch wenn es wehtut.

  14. 18.

    Lesen sie mal über die "Alte Poststraße" nach. Es standen da auch Bäume, die lange vor der Stasizeit gepflanzt wurden. Aber auch jüngere. Wenn man mit der Tram88 nach Friedrichshagen fährt erkennt man auch die Altgehölze; z.B. am Stammdurchmesser und dann die Schonungen; noch sehr dicht stehende Jungbäume. Ganz in der Nähe hat man viele Altbäume stehen gelassen und ringsum wachsen wildversamte Laubbäume. Das abbiegende Stasigleis war lange ein Geheimnis. Mir erzählte mal jemand es wäre da hinterm Zaun alles Armeeobjekt. So wie in Strausberg hinter Torfhaus.

  15. 17.

    Nein, da haben sie wohl etwas falsch verstanden. Es ist nicht mein Leben... es betrifft alles Leben in diesem Wald und unsere nachfolgenden Generationen. Von denen einige lieber ihre Drohnen über die WÜSTE fliegen lassen. Wiederum einige werden erst in einigen Jahren verstehen, was sie dokumentiert haben. ANDERE werden es nie begreifen.... Jedenfalls ist es keine Energiewende oder Verkehrswende! Maximal ein Personenkult. Und die Hoffnung, auf ewiges Wirtschaftswachstum.

  16. 16.

    Dieser 'Wald' wurde zu DDR Zeiten gepflanzt, als Sichtschutz für die Aktivitäten der Stasi auf dem Gelände. Das Gelände ist nicht erst seit 20 Jahren ein Gewerbegebiet. Das wurde nur 20 Jahre lang nicht genutzt.
    Es tut mir leid für Sie, dass sich in Ihrem Leben etwas ändert. Aber das passiert manchmal.

  17. 14.

    Am Thema vorbei? Wenn ein Industriegebiet für eine Giga Fabrik geplant wird sollte die Infrastruktur im Vorfeld geplant und durchgeführt werden. Hier soll die Fabrik produzieren aber die ,vorerst geplanten 12000 Mitarbeiter sollen mit den Hubschrauber täglich eingeflogen werden? Die benötigen Rohstoffe werden per luftpost abgeworfen? Wasser und Abwasser per tankschiff ? Und alles zusammen mit dem Bau der Fabrik vorab umweltrechtlich geprüft hätte auf keinen Fall eine Genehmigung bekommen. Und das versuchen sie seit Monden zu vertuschen... indem sie auf belanglose Anhörungen verweisen, die maximal innerhalb der Gemeinde veröffentlicht werden und das jetzige geplante Ausmaß von bis zu 40.000 Mitarbeitern in keinster Weise benannt hatten.

  18. 13.

    Sie haben die Reihenfolge verwechselt: Die Politiker haben zuerst das Grundstück angeboten. Es hat wie im letzten Jahr bereits zig-fach geschrieben auch niemanden aus Grünheide gestört, dass die Gemeinde sich bei den öffentlichen Anhörungen im Rahmen der Erstellung der Wasserverordnung dafür eingesetzt hatte, dass der alte Bebauungsplan Gültigkeit behält. Ebenso hat es niemanden aus Grünheide gestört, dass die Gemeinde das Grundstück auf der eigenen Internetseite beworben hat.

    Ich hatte bereits mehrfach auch erwähnt, das nach der Wende viele Gewerbegebiete voll erschlossen worden sind und die Kosten für die beleuchteten Landschaften umgelegt worden sind. Das war sogar Thema beim Rechnungshof. Wie man den Plänen entnehmen kann, passt dem Vorhabensträger der Platz für die Fabrik wie auch die meisten Infrastrukturmaßnahmen in dem Industriegebiet stattfinden.

  19. 12.

    Welches Industriegebiet? Jener Wald, der vor mehr als zwanzig Jahren zum Industriegebiet erklärt wurde? Dafür dann nie genutzt wurde? geschweige denn in der verstrichenen Zeit die Infrastruktur für das Vorhaben geplant und hergestellt wurde? Der Wald sollte dem Landschaftsschutzgebiet wieder zugeordnet werden, deswegen gab es keine Infrastrukturellen Planungen. Plötzlich lassen sich die Politiker unter Druck setzen und kramen uralte Unterlagen hervor ohne dabei in der Lage zu sein ein wirklich passendes Industriegebiet anbieten zu können. Aber Herr Muskel möchte doch am besten in Berlin seine GIGA FABRIK haben. Wird überall kommuniziert Giga Berlin! Und trotzdem von seiner dachterasse über das Giga Werk in die vertrockneten baumwipfel in einigen Kilometer Entfernung schauen.

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