Antragsunterlagen für den Bau der Autofabrik von Tesla
Audio: Antenne Brandenburg | 30.06.2020 | Bild: rbb/John-Alexander Döring

Unterlagen werden ausgelegt - Tesla beantragt weitere vorzeitige Baumaßnahme

Nach umfangreichen Änderungen geht Tesla im Genehmigungsverfahren in eine zweite Beteiligungsrunde mit der Öffentlichkeit. Ab Donnerstag sollen die neuen Unterlagen ausgelegt werden. Gleichzeitig beantragt der E-Auto-Hersteller vorzeitige Rohbau-Arbeiten.

Die vom Elektroauto-Hersteller Tesla überarbeiteten Unterlagen zur in Grünheide (Oder-Spree) geplanten Fabrik sollen ab Donnerstag für einen Monat öffentlich ausgelegt werden. Das teilte das Landesumweltministerium am Dienstag mit. Bürger und Verbände können nach der Auslage Einwände zu den neuen Unterlagen einbringen.

Umfangreiche Änderungen

Schon im Januar hatte Tesla Genehmigungsunterlagen ausgelegt. Allerdings hat das US-Unternehmen jetzt die Fabrikpläne so umfassend geändert, dass die geänderten Dokumente noch einmal ausgelegt werden müssen.

Interessierte können die Unterlagen nach telefonischer Anmeldung im Landesumweltamt in Frankfurt (Oder), in den Rathäusern in Grünheide und Erkner sowie im Amt Spreenhagen einsehen. Allerdings müsse sich jeder wegen der Einschränkungen in der Corona-Pandemie vorher telefonisch anmelden. Damit soll sichergestellt werden, dass nicht zu viele Personen bei der Akteneinsicht zusammentreffen. Besonders ist, dass die Unterlagen wegen der Corona-Pandemie auch online veröffentlich werden.

Tesla mit Transparenz

Tesla will laut Landesumweltministerium mehr Dokumente veröffentlichen, als gesetzlich vorgeschrieben ist. So sollen nicht nur Informationen zu den Umweltauswirkungen der Fabrik, sondern etwa auch Bauzeichnungen und Pläne zur Logistik offengelegt werden.

Bis zum 3. September können Bürger und Verbände dann Einwände zu den neuen Unterlagen einbringen. Schon eingereichte Einwände zu den alten Unterlagen bleiben weiter bestehen. Der Erörterungstermin ist für den 23. September 2020 ab 10 Uhr in der Stadthalle Erkner vorgesehen.

Weitere Antrag für vorzeitigen Rohbau

Im Zusammenhang mit den von Tesla eingereichten Bau-Unterlagen, hat das Unternehmen zudem einen Antrag auf Zulassung einer weiteren, vorzeitigen Baumaßnahme gestellt. Wie das Landesumweltamt dem rbb bestätigte, wolle Tesla nun Teile des Rohbaus errichten, um den Eröffnungstermin 2021 zu halten, so die Sprecherin Frauke Zelt. Da das Hauptgenehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen ist, geschehe dies auf eigenes Risiko. Ob und wann der Antrag genehmigt wird, sei noch unklar.

Als vorzeitige Maßnahmen hatte der E-Autohersteller in Grünheide bereits Anfang des Jahres 90 Hektar Kiefernwald fällen lassen und mit dem Bau des Fundaments begonnen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 30.06.2020, 13:30 Uhr

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48 Kommentare

  1. 48.

    Umweltschutz wäre gewesen, wenn dieser Wald Landschaftsschutzgebiet geblieben wäre!!! Umwelt zerstören und dann über Schutzmaßnahmen nachdenken. Unglaublich überhaupt so zu denken.

  2. 47.

    Als Ergänzung noch ein Bild des knapp 3 km² großen VW-Werkes in Salzgitter, welches viele Einwohner gerade des Nordharzes sicherlich kennen, da die dorthin zur Arbeit pendeln: https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/hannover_weser-leinegebiet/vw5054_v-contentgross.jpg

  3. 46.

    Seit Mitte November 2019 wird gebetsmühlenartig und nahezu unermüdlich über die angeblichen Vorteile der Tesla-Ansiedlung berichtet.
    Befindlichkeiten der Einwohner in und um Grünheide scheinen angesichts des zu erwartenden Geldsegens eine eher untergeordnete Rolle zu spielen.
    Schon Ihr Satz „Mehr Umweltschutz ist nicht möglich!“ lässt vermuten, dass sie dieser Industrialisierung und damit Zerstörung unseres Naherholungsgebietes äußerst aufgeschlossen gegenüberstehen. Zudem lassen Ihre Angaben zum Wohnort erkennen, dass Sie nicht direkt von den Auswirkungen dieser Ansiedlung betroffen sind.
    Was meine Person betrifft, habe ich selbstverständlich ein gewisses Interesse aufklärerisch auf die Menschen in der Region einzuwirken, da es mir ausschließlich um den Erhalt unseres Landschaftsschutzgebietes mit Wäldern und Seen geht.
    Würde ich unsere Landschaft, unter Vorgabe fadenscheiniger Gründe, in eine Betonwüste verwandeln wollen, wäre die Propagandatrommel ein durchaus adäquates Mittel.

  4. 45.

    So abwegig ist doch der Vergleich der beiden Autobahnen auch wieder nicht. Die B6 ist nach dem sechsspurigen Ausbau längst keine Bundesstraße mehr, sondern wurde zur Autobahn aufgewertet. Nach der neuen Nummer dürfen Sie einen Bahnbenutzer nicht fragen. Gibt schon eine Auftahrt , gleich am Ortsende, also sogar unter zwei Kilometern. Wenn man nicht auf völlige Detailtreue wertlegt, sind die Parellelen doch deutlich erkennbar. Bezüglich des ÖPNV , liegt der Harz sogar weit vorn (2 Buslinien a 30 Minuten).

    Natürlich sind die heutigen Fabriken wesentlich moderner und umweltfreundlicher als damals. Betrachtet man aber beide Anordnungen, im direkten Vergleich, braucht man kein Hellseher sein, um zu wissen, was einen erwartet.

  5. 44.

    Der NDR hat eine Internetpräsens. Sie können dazu bestimmt einen Link finden. Ganz fremd ist Ihnen das Neuland ja nicht, auch wenn Ihre Firma neben Ihrem Facebookeintrag darauf verzichtet.

    Sind Sie schon einmal in Zwickau oder Leipzig gewesen und haben sich moderne Autofabriken zum Vergleich angeschaut. Die schauen ganz anders aus als eine Chemiefabrik vom Anfang des vorigen Jahrhunderts mit den damals üblichen Umweltstandards wie auch die in Oker ansässige Hüttenindustrie andere Fabriken betreibt als die Automobilhersteller heute errichten. Die von Porsche soll nebenbei auch ein touristisch interessantes Ziel sein.

    Interesant auch dass Sie die Bundesstraße bei Goslar mit dem Berliner Ring bei Grünheide für vergleichbar halten.

  6. 43.

    Ja. Ich habe die Unterlagen in Punkto Grundwasserschutz, Luftreinheit und Monitoring bezüglich Umweltschutz gelesen.
    Als gelernter Dipl.Ing. für Anlagenbau kann ich sagen: Mehr Umweltschutz ist nicht möglich!
    Bitte lesen Sie sich ruhig die Unterlagen durch, bevor Sie hier weiter die Propagandatrommel rühren.

  7. 42.

    Erfahrung hin oder her. In mehreren Beiträgen (NDR1 Niedersachsen), wird des öfteren davor gewarnt, Obst und Gemüse jeglicher Art, in unmittelbarer Nähe des Chemiewerkes, ungewaschen und ungekocht zu essen, da sich seit Jahren die Luftschadstoffe im Boden angereichert haben. Sie finden in Oker (unterer Teil), kaum Obstbäume, während im oberen Teil , das Obst unbedenklich gegessen werden kann und das Quellwasser, als lindernd gegen viele Krankheiten gilt. Habe es selbst ausprobiert.

    Die Entfernung vom Harz zur Autobahn beträgt nur wenige Meter (Bad Harzburger Dreieck), oder ab Oker (Auffahrt Goslar-Bassgeige), etwa zwei Kilometer. Eine schöne Wanderstrecke , zum Gut Radau, Bündheimer Schloss , über Harlingerode, Campingplatz Göttingerode oder die Landstraße entlang, direkt nach Oker.










  8. 41.

    „In den heute veröffentlichten Unterlagen schafft Tesla nicht nur maximale Transparenz, …“
    Sie haben bereits 3292 Seiten, exklusive Anhang, gelesen und analysiert?
    Oder gehören Sie zu denjenigen die diese Antragsunterlagen erstellt oder geprüft haben?
    Dann wundert mich hier nichts mehr.
    Was Tesla, zusammen mit der Politik des Landes Brandenburg hier veranstaltet, ist nicht nur die unwiederbringliche Zerstörung eines Naherholungsgebietes.
    Vielmehr ist es die macht- und gier-gesteuerte Vernichtung von Natur- und Lebensraum für die hier lebenden Menschen und Tiere.
    Ob nun mit oder ohne B-Plan, das Ergebnis ist dasselbe.
    Angesichts dieses massiven Eingriffs in den Naturhaushalt mit noch nicht absehbaren Folgen für die Luftreinhaltung, Wasserhaushalt und letztendlich Klimawandel, ist die Schaffung von Arbeitsplätzen eine einzige Farce.
    Dies ist keine Chance für die Region, welche bejubelt werden sollte, sondern ein wahnwitziger Entschluss, für ein noch wahnwitzigeres Luxusprodukt.

  9. 40.

    Nochmal, die Fläche ist seit über 20 Jahren für Industrieansiedlungen dieser Art vorgesehen. Der B-Plan ist mehrfach besprochen und angepasst worden. Wer sich als Anwohner nicht rechtzeitig einmischt, braucht sich dann auch nicht über Behördliche Entscheidungen aufzuregen.
    Tesla ist ein Glücksfall für die Region, denn es entsteht nicht nur das 44. Autowerk, sondern auch noch in Schöneberg ein Entwicklungszentrum.
    In den heute veröffentlichten Unterlagen schafft Tesla nicht nur maximale Transparenz, in Punkto Sicherheit, Umweltschutz, Transportkonzept kommt die Firma der Region sehr entgegen. Und die Ersatzflächen werden ab Herbst aufgeforstet.
    Wer das Werk im östlichen Ausland bauen möchte, soll mal bitte erklären, wo die Sozialtransfers in die Region herkommen sollen.

  10. 39.

    Sie sind mitgefahren, haben aber nicht gesehen, dass im B-Plan und auch im dazu laufenden Änderungsverfahren keine Eigenheime stehen, weil die Wohnbebauung erst in einiger Entfernung zur Fabrik steht? In Oker hat man aus der dort immer noch ansässigen Bergbau- und Hüttenindustrie Erfahrung mit Luftschadstoffen. Nur darf man nicht den Fehler machen, dies auf eine Autofabrik direkt an einer viel befahrenen Autobahn (wie weit ist die nächste vom Harz weg? ;-) ) zu übertragen.

  11. 38.

    Die Tesla Manufacturing Brandenburg SE plant den Bau der GF4, die in der ersten Ausbaustufe Elektrofahrzeuge mit einer geschätzten jährlichen Produktion von 500.000 Elektrofahrzeugen herstellen wird.

    Auf Seite 4 in der Kurzfassung der seit heute ausliegenden Antragsunterlagen.

  12. 37.

    Infolge des starken politischen Willens, der die Ansiedlung der GF4 geradezu befeuert, liegt es klar auf der Hand, dass Fakten, die die Ansiedlung kritisch sehen oder gar infrage stellen würden, nur sehr spärlich herüberkommen.
    So z.B. der Fakt, dass Tesla die 44. Fahrzeugfabrik in Deutschland errichten möchte.
    Beinahe täglich wird über die angebliche Notwendigkeit dieser Ansiedlung berichtet, bzw. über die schweren wirtschaftlichen Folgen, falls diese doch noch im letzten Moment verhindert werden sollte.
    Da Tesla zunächst nur nach Europa bzw. in den EU-Raum wollte, wäre es durchaus denkbar, dass innerhalb der EU – fairer Umgang untereinander vorausgesetzt – das eine oder andere Land eine Industriebrache inklusive der für das Betreiben der GF4 benötigten Arbeitskräfte hätte vorweisen können.
    Hätte es im Vorfeld eine ordnungsgemäße Eignungsprüfung gegeben, wäre dieser Standort nie in die engere Wahl gekommen.
    Die „guten Clubs in Berlin“ sollten kein Entscheidungskriterium sein.

  13. 36.

    Wenn Sie die Auslegung des §8a juristisch zweifelhaft finden, dann sollten Sie vor Gericht ziehen. Doch wem wäre da geholfen?
    Politik und Wirtschaft haben aus dem BER-Desaster gelernt und planen, genehmigen und bauen Milliardenprojekte auf Sicht. Wäre der erste Spatenstich nach der endgültigen Genehmigung erfolgt, wäre die gesamte Planung aufgrund der Bodenverhältnisse Makulatur gewesen. Das was unter der Erde ist, ist eben nicht zu 100% erfassbar. So ist jetzt die Planung an die realen Verhältnisse vor Ort angepasst worden und Tesla ist auch auf die Forderungen der Umweltschützer eingegangen.
    Die Planungsunterlagen liegen ab heute aus, im September werden die Einsprüche öffentlich besprochen und im Herbst kommt die endgültige Genehmigung.

  14. 35.

    Ich erinnere mich auch daran, dass es in der Ausbaustufe 150.000 Fahrzeuge sein sollen und 500.000 im Endausbau.

  15. 34.

    Natürlich fahre ich nach Polen mit, da fallen mir Veränderungen auf. Wenn alle Pläne umsetzt sind, ist Grünheide nicht wiederzuerkennen. Neuer Bahnhof, viele Parkplätze, mindestens sechs Gleise, viele Straßen und Zufahrtsstraßen, noch mehr Verkehr, Lärm , Dreck und eine riesige, versiegelte Fläche. Sehr wahrscheinlich wird die Zahl der Allergiker , Asthma - und Bronchialkranken ansteigen.

    Und dann kommt die Kurabgabe, für die Heerscharen von Touristen, die eine einzigartige Bauruine besichtigen
    wollen. Da bekommt man richtig Lust, sich dort niederzulassen. Das Wasser bringe ich mir dann in Kanistern,
    aus den Harzquellen mit.

  16. 32.

    44 Autofabrik in Deutschland ? Die BRD hat 16 Bundesländer. Also gibt es nach ihrer Rechnung ca. 3 große Autowerke in Brandenburg und ca. 3 weitere große Autowerke in Berlin. Ach Nein !!! Es reicht ja wenn die großen Verbrenner-Autowerke zumeist in West-und Süddeutschland produzieren und Arbeitsplätze schaffen-und Tesla nach Osteuropa abwandert. Dann sind ja wenigstens die 1 bis 3 Quadratkilometer Nadelwald an der A10 gerettet. Und das Wir in der Elektro-Mobilität irgendwo auf Platz 1 sind, wusste Ich auch noch nicht.

  17. 31.

    Ihr Vergleich hinkt, Herr Neumann.
    Wer ein wenig größenwahnsinnig ist, plant in Ausbaustufen.
    Sie erinnern sich doch, oder?
    Dann noch einmal kurz wiederholt:
    TESLA PLANT DIE GF4 IN GRÜNHEIDE IN 4 (VIER) AUSBAUSTUFEN.
    Ab morgen liegen die Genehmigungsunterlagen für die 1. Ausbaustufe - zum zweiten Mal - aus.
    Also dann mal schnell den Rechner geknechtet:
    100 x 500.000 x 4 = 200.000.000
    Ganz klar, die Menschheit braucht das.

  18. 30.

    Hier noch die Quellen, wer sich selbst ein Bild machen möchte:
    Bundes-Immissionsschutzgesetz § 8a: https://dejure.org/gesetze/BImSchG/8a.html,
    OVG-Urteil OVG Berlin-Brandenburg, 20.02.2020 - 11 S 8.20: https://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Gericht=OVG%20Berlin-Brandenburg&Datum=20.02.2020&Aktenzeichen=11%20S%208.20

  19. 29.

    Lamentieren hat einen höheren Spaßfaktor!
    Das hätten sich die Erfinder des kleinen, irgendwann zwischen §8 (Teilgenehmigung) und §9 (Vorbescheid über einzelne Genehmigungsvorausssetzungen) gequetschten Paragraphen 8a (Zulassung vorzeitigen BEGINNs) auch nicht träumen lassen, das damit mal eine ganze Autofabrik gebaut werden soll...
    Nicht, dass dieser kleine Paragraph da mal arg überstrapaziert wird!
    Der pauschale Verweis auf das OVG-Urteil ist für ihre Verhältnisse eine recht magere Argumentation, Herr Neumann. Es ging hauptsächlich um die Frage, ob die Abholzung des Waldes vor der Erörterung der Einwendungen zulässig wäre, was angesichts der sonstigen Wartezeit von 7 Monaten (Vegetationsperiode) bejaht wurde.
    Ob sich damit noch der Rohbau rechtfertigen lässt, darf bezweifelt werden. Das OVG hat der weiteren Anwendung des Paragraphen 8a jedenfalls enge Grenzen gesetzt. Die Träume vom "Probebetrieb" auf der Basis des 8a dürften wohl alle Grenzen juristischer Kreativität sprengen.

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