Kräne und erste Pfeiler für die künftigen Tesla Giga-Factory sind auf dem Baugelände zu sehen. (Quelle: dpa/Patrick Pleul)
Bild: dpa/Patrick Pleul

Ansiedlung in Grünheide - Wasserverband stoppt Planung für Tesla-Wasserversorgung

Der Wasserverband Strausberg-Erkner schlägt Alarm: Weil Fördergenehmigungen ausblieben und eine Unterschrift von Tesla fehle, sei das gesamte Projekt in Gefahr. Ein lokaler Bürgermeister hat schon Pläne für Tesla ohne den Verband.

Der Wasserverband Strausberg-Erkner (WSE) hat die Pläne zur Wasserversorgung für die in Grünheide (Oder-Spree) geplante Tesla-Fabrik vorerst gestoppt. Das geht aus einem internen Schreiben des Verbandes hervor, das dem rbb vorliegt.

Versorgung angeblich nur bis 2022 gesichert

In dem Schreiben geht es um zwei Probleme: Zurzeit darf der WSE 15 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr aus dem Boden pumpen. Damit könne er zwar die derzeitige Bevölkerung in der Region und die derzeit geplante Tesla-Fabrik versorgen, befürchtet aber in naher Zukunft große Probleme: So wird erwartet, dass durch die Tesla-Ansiedlung mehr Menschen als ohnehin schon in die Region ziehen. Auch Unternehmen werden sich wahrscheinlich im Kielwasser von Tesla ansiedeln. Außerdem werden das im Barnim geplante Rechenzentrum der Bundeswehr und das Gewerbegebiet Altlandsberg in Zukunft Wasser benötigen. Der WSE rechnet daher damit, dass sein jährliches 15-Millionen-Kubikmeter-Wasserkontingent nur noch bis Ende 2022 reicht. Daher fordert der Verband von den Landesbehörden die Erlaubnis, zusätzlich drei Millionen Kubikmeter pro Jahr zu fördern.

Baut Tesla seine Fabrik in Zukunft noch aus, sodass sie mehr Wasser benötigt als die derzeit beantragten maximal 1,5 Millionen Kubikmeter pro Jahr, dürfte sich die Lage noch verschärfen.

Tesla-Ansiedlung "grundsätzlich gefährdet"

Laut dem Schreiben sieht der Verband noch ein weiteres Problem: Schon seit Mai habe Tesla einen Vertragsentwurf für die Wasserversorgung der Fabrik auf dem Tisch liegen. Dieser sogenannte Erschließungsvertrag sehe – wie von Tesla beantragt – maximal 1,5 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr für das Werk vor. Bisher habe das Unternehmen aber nicht unterschrieben. Auf Nachfrage sagte eine WSE-Sprecherin, das liege das daran, dass Tesla die Fabrik wohl später noch ausbauen will. Weil das Werk dann mehr Wasser bräuchte, wolle Tesla sich nicht auf die derzeit diskutierte Mengen festlegen. Aber ohne diesen Vertrag fehle dem Wasserverband die Rechtssicherheit für weitere Planungen, sodass er sie erstmal gestoppt habe. Weil dadurch nicht mehr sicher sei, dass in der Fabrik Wasser – wie bisher anvisiert – im November 2020 fließt, sei das ganze Projekt "grundsätzlich gefährdet".

Wie der WSE auf Nachfrage mitteilte, liege der Ball nun bei den Landesbehörden. Die müssten schnellstens 18 statt 15 Millionen Kubikmeter Wasserförderung pro Jahr genehmigen. Dann könnten alle erwarteten zuziehenden Menschen und Unternehmen versorgt werden. Mit entsprechend höheren Genehmigungen könne der WSE außerdem Tesla auch die Versorgung der eventuellen Fabrikausbauten garantieren, sodass wieder Bewegung in die Verhandlung um den Erschließungsvertrag käme.

"Wir agieren nicht gegen Tesla"

Hendryk Pilz ist als Bürgermeister von Erkner Verbandsmitglied im WSE. Er ist außerdem Vorsitzender des Verbands und sagt: "Wir sind nicht der Wasserverband, der gegen Tesla agiert, sondern wir sind die, die Tesla definitiv in unserer Region haben wollen." Er habe aber Bauchschmerzen, dass Tesla im Bereich Wasserver- und entsorgung nicht so schnell arbeite wie in anderen Bereichen. Pilz forderte außerdem das Land auf, schnell die nötigen Fördergenehmigungen zu erteilen. Letztlich sehe er das Projekt aber nicht "grundsätzlich gefährdet", wie es im internen Verbandsschreiben heißt.

Arne Christiani ist Bürgermeister von Grünheide, wo Tesla derzeit seine Fabrik baut. Weil die Gemeinde teilweise vom WSE und teilweise vom Wasserzweckverband Fürstenwalde versorgt wird, ist Christiani in beiden Verbänden Mitglied. Wegen der Probleme mit dem WSE erwägt er nach eigener Aussage, den Ortsteil Freienbrink, wo das Werk entsteht, aus dem WSE-Netz auszukoppeln und ihn stattdessen an die Leitungen des Fürstenwalder Verbandes anzuschließen.

Weder die Landesregierung noch Tesla wollten sich am Freitag zu dem Thema äußern.

Sendung: Antenne Brandenburg, 17.07.2020, 16:45 Uhr.

 

Kommentarfunktion am 20.07.2020, 17:15 Uhr geschlossen

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41 Kommentare

  1. 41.

    Herr Ableiter, folgendes gaben sie bezüglich sauberer Luft zum besten: „Jedes Elektroauto verdrängt einen stinkenden und lärmenden Verbrenner." Meinten sie hinsichtlich der Ressourcenverschwendung und Luftverschmutzung? Sie haben Recht, denn das findet beim E-Auto ja schon im Vorfeld z.B. bei der Herstellung eines 2 t-Boliden von Tesla und abseits der Straße bei der Herstellung des elektrischen Stromes statt, der für die Fortbewegung eines 2 t-Kolosses notwendig ist, in dem ein 100 kg-schwerer Fleisch- Knochen-Klops sitzt.
    Herr Ableiter, haben sie überhaupt Vorstellungen, welche Mengen an Abprodukte Tesla in Form von Abwasser, Sickerwasser, Abdampf und Abgase an die Umgebung von Freienbrink ableiten will. Das ist entsprechend Teslas Motto gigantisch. Egal wie man das durch Unmengen an Frischluft und Frischwasser verdünnt, um irgendwelche Grenzwerte einzuhalten, am Ende werden es die Menschen der Umgebung zu spüren bekommen, indem sie es einatmen, trinken oder essen werden.

  2. 40.

    Was der Herr Ableiter alles weiß, Da muss man wohl bei einer parlamentarischen Anfrage Der Linken gelogen haben, dass Teslas fiktive Wiederaufforstungmaßnahmen schon im Kaufpreis enthalten sind. Tesla braucht sich darum nicht zu kümmern. Das geht Tesla am ???? vorbei. Dem Konzern interessiert nicht, ob, wieviel und wo Bäume gepflanzt werden. Großspurig wird behauptet, sogar das Dreifache aufzuforsten. Das muss man Tesla übrigens zu Gute halten, dass sie in diesem Fall überraschend zurückhaltend waren und nur mit dem Faktor 3 und nicht entsprechend ihrem Gigantomaniebestrebens mit dem Multiplikator 1000 oder 1000000 geworben haben.
    Übrigens wenn man bei der Flächenagentur Brandenburg nachfragt, die die Wiederaufforstungsflächen verwaltet, ist man dort gegenwärtig nur rein rechnerisch auf dem Papier in der Lage Tesla 143 ha und keine 300 ha Flächen zuzuordnen, weil noch nicht mehr Verträge mit den Eigentümern der geplanten Aufforstungsflächen Verträge abgeschlossen wurden.

  3. 39.

    Nun, "Waldäcker" würde keiner als "heile Natur" bezeichnen aber zum einen ist auf Sandboden nun mal die Kiefer heimisch, zum anderen waren diese Kiefern in dem Tesla-Gebiet bis zu 140 Jahre alt (wenn sie in dem BMW-Antrag 120 Jahre alt waren, ergibt sich diese Zahl durch Addition), zum dritten war diese Fläche zu 25% als "ökologisch wertvoll" katalogisiert und seit 20 Jahren durch Unterpflanzung in Umwandlung zum Mischwald begriffen, so wie es der Mediziner Professor Bier in Sauen vor 120 Jahren vorgemacht hat. Und ja, ein solcher hiebreifer Acker ist für erholungssuchende Berliner am Wochenende und in den Sommerferien in der Tat wertvoller als Großindustrie, zumal viele von ihnen mit den Fährrädern kommen, um verstopfte Straßen zu vermeiden. Wenn dadurch der ÖPNV überlastet wird, sollte an einen Ausbau desselben gedacht werden - wir reden doch gerade von "Mobilitätswende", oder?

  4. 38.

    Herr Musk will die Welt nicht retten, er will Profit und die Ausbeutung von Mensch und Natur weiter forcieren.
    Musk ist kein Heiliger, er ist ist nur ein geldgeiles Menschenkind mit Ideen, die er sich von seinen Jüngern finanzieren lässt, ohne Anspruch auf einen wirklich besseren Planeten Erde.
    Ich habe von dem eher den Eindruck eines Sektenführers, oder dem Apple-Hype ähnlichen Techwahns.
    Wer Tesla kauft, kauft Aktien an der Zerstörung der Erde; ähnlich auch der, die immer die neuesten Autos kaufen (müssen).

  5. 37.

    Wa heißt denn werksnahe Wohnung?
    Wenn ich noch in Hellersdorf Wohnen würde, würde ich 20-25 Minuten fahren. Aus Pankow sind es auch nur 40 Minuten. Das Werk dürfe, dank der Autbahn vor der Tür, für viele im Umland und Berlin sehr gut erreichbar sein.
    Da ist man innerhalb Berlin, ob ÖPNV, Rad oder PKW, oft deutlich länger unterwegs.
    Da die Arbeiter in Schichten zur Arbeit kommen/gehen verteielt sie die Belastung auch noch über den Tag.
    Und im Vergleich zu manch Straße/Autbahn in Berlin dürfte die Auslastung noch gering ausfallen. Zum Vegleich. Auf der A100 sind es täglich um die 180.000 PKW.

  6. 36.

    Bitte belesen Sie sich: 1. Die Kosten für die Wiederaufforstungsmaßnahmen fanden bei der Kaufpreisermittlung für das Grundstück Beachtung 2. Die Aussagen vom Konzernchef Teslas zum gewünschten Engagement seiner künftigen Mitarbeiter (60 - 80-Stundenwoche).

  7. 35.

    Einfach mal nett nachfragen ob das Grundwasser nicht einmal für die erste Ausbaustufe reicht? Glauben sie, das der Wunsch der Politiker ausreicht das mehr sauberes Wasser aus dem Boden kommt als möglich ist? Tesla will wachsen. Das wird zu mehr Problemen führen, als wir uns jetzt vorstellen können. Plus Wachstum der umliegenden Gemeinden ... zb. Eine neue Kleinstadt, die direkt an Kagel geplant ist. Allein diese Vorstellung treibt einem Schauer über den rücken.

  8. 34.

    Da Elon Musk nicht weniger als die Welt retten will, darf er von seinen Arbeiten 60 oder 80 Arbeitsstunden pro Woche verlangen. Wenn man einmal nachrechnet, was nach Fahrtweg (es gibt keine werksnahen Wohnungen und die Straßen werden verstopft sein), den nötigsten Verrichtungen und einem Minimum an Schlaf bleibt, kommt man darauf, daß dies eine 6- oder 7-Tage Arbeitswoche bedeutet.
    Die Brandenburger täuschen sich nicht: wir wissen, daß uns unser Wertvollstes, nämlich unsere intakte Landschaft, unser gutes Hohenbinder Wasser, die Ruhe und die gute Luft soeben für en Appel und nen Ei verscherbelt wurden und daß ein Milliadär mit furchterregenden Zukunftsvisionen nach dem Rest unseres Lebens greift, nämlich nach unserer Zeit. Nur wie in grauer Vorzeit Honnecker und Ulbricht wissen jetzt Woidtke und Steinbach was das Beste für uns ist: schuften für Tesla und leben in zerstörter Naur.

  9. 32.

    Dieser Artikel schreibt gar nichts gutes über Tesla. Wer dort arbeitet, kann nur bemitleidet werden. Genauso schlimm wie Tönnies. Da muß ich mir nun keine Sorgen machen, daß Tesla Bus+Bahn die Arbeitskräfte wegnimmt. Die suchen ja gezielt nach Polen. Denn fließend polnisch sprechen nur wenige Deutsche. Ich wünsche Tesla nur, daß sie so schnell wie möglich zu Bruch gehen und keine Wasserversorgung das Wasser liefern kann. Das WSE nur 15 Mio m³ fördern darf, wird seinen Grund haben und kann so bleiben.

  10. 31.

    Man kann auch einfach mal nett nachfragen, wenn eine Unterschrift fehlt?? Aber da sieht man wess Geistes Kind Manche Verantwortlichen sind.

  11. 30.

    Wie war das doch gleich in Fremont während der Corona-Krise?
    Spaß beiseite, und folgenden Artikel mal lesen:
    https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/wenn-noetig-nachts-arbeiten-was-deutsche-fachkraefte-bei-tesla-erwartet/26004392.html?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

  12. 29.

    Tatsächlich haben Sie das. Und es wird gerade neu das Verladen von Rindern aus Brandenburg für den Transport nach Russland thematisiert.

    Und auch das Arbeitssystem bei Tesla wird gerade diskutiert.

    Und das alles sogar beim rbb!

  13. 28.

    Ja ne, "Es wird doch kein Mensch mit vorgehaltener Waffe gezwungen bei Tesla zu arbeiten!" Ne, bei Tönnies wurde auch keiner gezwungen, zu arbeiten. Dennoch werden die Arbeitskräfte ausgebeutet, weil sie aufs Gehalt angewiesen sind.
    Die unterschreiben für 40 Std, aber schon in der Stellenausschreibung steht was von Überstunden, Nacht- und Sonntagsarbeit, ohne Ausgleich und ja, wir von der IGM kennen unsere Pappenheimer. Der Bauer erkennt seine Schweine am Gang...

    Träumt weiter, Brandenburger, denn das Aufwachen folgt unbarmherzig und schonungslos.

  14. 27.

    Ja, da haben sie was verpasst, auch diese Proteste verhallen, weil sie nicht weiter Beachtet werden, weil es nur ein regionales Thema ist. Die es nicht kennen, verstehen das nicht. Wie bei Tesla, die nicht wissen, was hier zerstört wird, sprechen von irgendwelchen “Gewinnen“ für die Region. Ich vermute, dass hier das öffentliche Interesse flach gehalten wird. Lediglich die angeblichen Vorteile werden verbreitet.

  15. 25.

    Den gleichen Aufstand der hier veranstaltet wird, hätte ich mir bei der Ansiedlung der Massentierställe gewünscht. Oder habe ich da was verpasst?

  16. 24.

    Seit Jahren sparen? Sie haben doch gejammert, dass Sie vor gar nicht so langer Zeit wesentlich mehr für den m² Bauland haben zahlen müssen als Tesla in dem Industriegebiet. Was ist eigentlich aus dem Vorgang geworden? Wollten Sie nicht dagegen vorgehen?

    Geruchsproblem bei Abwasserdruckleitungen können übrigens dadurch entstehen, dass die Verweilzeiten des Abwassers zu lang sind, da in einem *über*dimensionierten System die Pumpen häufiger pausieren müssen. Falsch platzierte Entlüftungsrohre verstärken das zusätzlich. Dem kann man durch Zugabe verschiedener Chemikalien (Kalk, O2, Metallsalze) und auch häufigerer Wartung/Reinigung begegnen. Blöd, dass das Abwasser von Tesla nicht Richtung Grünheide gefördert werden soll und so Ihr Problem damit nicht gelöst wird.

    Wenig schlagzeilentauglich ist die für manche im Artikel zu gut verstecke vergleichsweise einfache Lösung bei der Wasserversorgung.

  17. 23.

    Was haben Sie denn gefrühstückt? Ich habe selten so wirres Zeug gelesen:
    "Nun will Tesla den künftigen Mitarbeitern den Rest abkaufen: ihr Leben. 60 bis 80 Wochenarbeitsstunden verlangt Elon Musk"
    Es wird doch kein Mensch mit vorgehaltener Waffe gezwungen bei Tesla zu arbeiten!

  18. 22.

    Tja, haben viele, auch ich, von Anfang an gesagt. Und nun? Wird auch bei einem anderen "Anbieter" von Wasser nicht mehr. Und Herr Neumann, wir sparen seit Jahren H2O, wir werden nämlich in schöner Regelmäßigkeit dazu aufgefordert. Was das Abwasser betrifft, die Pumpanlagen schaffen das jetzt bereits kaum noch, rund um diese Pumpanlagen stinkt es wie auf einem Klo. Das kann noch heiter werden. Ich bleibe dabei. Tesla ist und bleibt ein schlechter Scherz.

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