Verlegung wegen Tesla-Werk - Planung des neuen Bahnhofs in Grünheide befindet sich in der Anfangsphase

Do 18.11.21 | 11:16 Uhr
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Eine Regionalbahn (Quelle: dpa/Soeren Stache)
Audio: Antenne Brandenburg | 18.11.2021 | Michel Nowak | Bild: dpa/Soeren Stache

Für das neue Tesla-Werk in Grünheide soll an der RE1 Bahnstrecke zwischen Berlin und Frankfurt ein neuer Bahnhof gebaut werden. Die bisherige Station Fangschleuse wird dazu verlegt. In fünf Jahren könnte der Bahnhof fertig gestellt sein.

Die Planungen befinden sich aber noch in der Anfangsphase. Das geht aus einer Antwort der Landesregierung auf Nachfrage der Fraktion Die Linke hervor. Die Gemeinde Grünheide soll demnach den Bahnhofsvorplatz bauen.

Tesla beteiligt sich nicht an Bahnhofsfinanzierung

Das Land ist unter anderem verantwortlich für die Anbindung sowohl zum Tesla-Werksgelände als auch zum bestehenden Straßennetz. Zusätzlich wird ein Fahrradwegekonzept erstellt. Zu den Kosten will sich die Landesregierung noch nicht äußern. Schätzungen gehen von rund 50 Millionen Euro aus – unter anderem für den größten Eisenbahntunnel für Fußgänger in Brandenburg.

Die Linke hatte heftig kritisiert, dass Tesla nach den bisherigen Plänen keinen eigenen Beitrag an der Bahnhofs-Finanzierung leisten muss. Das Verkehrsministerium verteidigt die Pläne.

Sendung: Antenne Brandenburg, Regionalnachrichten, 18.11.2021, 08:30

68 Kommentare

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  1. 68.

    „…größten Eisenbahntunnel für Fußgänger in Brandenburg."
    Wo führt er eigentlich hin, der größte Eisenbahntunnel Brandenburgs? Doch nicht etwa in die noch bewaldete Region nördlich der RE1-Gleise?
    Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wird mindestens eine Straße an den nördlichen Bahnsteig führen.
    Wo werden die vorgenannten Straßen ihren Anschluss finden?
    An die L23, für deren Zuwegung weiterer Wald vernichtet wird? Oder führt der Anschluss gar an die Eichenallee in Fangschleuse, womit auch der Wanderweg Löcknitztal und die Löcknitz durchkreuzt sowie deren Überschwemmungswiesen zubetoniert würden.
    Denn spätestens hier, befinden wir uns im LSG und Naherholungsgebiet, dass im Übrigen nicht weiter entfernt von der BAB und der RE1-Trasse entfernt liegt, wie der im Umbau zum Mischwald befindliche Wald in Freienbrink Nord, den man in Zeiten des fortgeschrittenen Klimawandels nun dem Bau der 44. Fahrzeugfabrik in Deutschland geopfert hat.

  2. 67.

    Dresden h a t einen ICE-Halt! Mir völlig schleierhaft, warum man - wenn man in Dresden wohnt - mit dem Auto zu einem ICE-Bahnhof fahren soll. Betrifft Sie nicht! Wer hingegen in einer Kleinstadt wohnt, kommt um einen Umstieg ohnehin nicht herum. Eben deshalb fährt zwischen Dresden und Zwickau die Regionalbahn und der Regionalexpress. Dort nämlich hält sich die Verspätung in Grenzen. Diese Variante könnte für Brandenburg möglicherweise interessant sein.

    Sie selbst fahren nicht mit einem Bimmelzug , wollen aber, dass ein Regionalexpress, zu einem solchen wird. Lieber etwas mehr Pünktlichkeit und einmal umsteigen, oft auf dem selben Bahnsteig, als stundenlange Verspätungen, weil der Anschlusszug und alle weiteren, nicht erreicht werden.

  3. 66.

    fehlende sachliche Argumente.....Sie zu diskretitieren?

    YMMD

    Wirklich Herr Werner, der war richtig gut!

  4. 65.

    Herr Werner, Sie muss doch niemand diskreditieren. Bei ihren komischen Gerede bin ich mir zumindest oft nicht sicher ob Sie das selbst überhaupt denken/glauben, so absurd ist das oft. Ich erinnere nochmal gerne an die PV die durch mehr eingefangene Sonnenstrahlen zum Klimawandel beträgt....

  5. 64.

    Da ich beruflich nur noch in Europa fliege (international muss ich zum Glück nicht mehr, nur freiwillig) und ansonsten in Deutschland die Bahn nutze, sage ich ganz ehrlich, dass ich mit dem Auto zum nächsten ICE-Bahnhof fahre. Ich fahre nicht noch Ewigkeiten mit Bimmelzügen bis zum nächsten ICE Bahnhof in die falsche Richtung. Klar muss ich dann oft in Frankfurt 1mal umsteigen, aber ich suche mir immer die Züge mit maximal WENIGEN umstiegen...

  6. 63.

    Stopp Herr Neumann, irgendwann reicht es, ihre miese Methode VVB und RBB gegen mich aufzuwiegeln geht nun eindeutig zu weit. Ich verwahre mich dagegen, dass ich die beiden verleumdet habe. Ist diese Masche ihr letzter Strohhalm mangels sachlicher Argumente, mich zu diskreditieren? Pfui, kann ich da nur sagen.

  7. 62.

    „Schon wieder das alte Märchen mit der Kurve gen Osten.“ das meinen sie Herr Neumann.

    Ich bin mir recht sicher, dass dieses Märchen wie sie sagen in Erfüllung gehen wird, wenn Tesla logistisch auf die Schiene setzt. Ob meine Prognose, dass Teslas Gleise im Bereich des Standortes Bahnhof Fangschleuse an die RE 1-Strecke angebunden werden, das wird die Zukunft zeigen. Ungeachtet dessen ist es einfach nicht hinnehmbar, dass fast 2 Jahre nach Baubeginn Tesla immer noch nicht die Pläne offengelegt hat, ob und was der Konzern bahnmäßig vorhat. Das hätte in den ersten Antragsunterlagen im Januar 2020 geklärt sein müssen. Es ist ungeheuerlich, wie kann das LfU ohne diese Angaben zulassen, dass ab Mitte Februar 2020 Tesla mit dem Bau beginnen durfte.

  8. 61.

    Ich weiß, dass Sie auf Fakten allergisch reagieren, die Ihre Märchen widerlegen. Dann suchen Sie ja auch immer wieder Ausflüchte und verleumden auch den RBB und den VBB.

  9. 60.

    Man muss sich wirklich fragen, wie solch ein Industrieklotz überhaupt mit einem Landschaftsschutzgebiet vereinbar sein kann. Nach wie vor befindet sich zumindest komplett um die Fabrik herum das LSG "Müggelspree-Löcknitzer Wald- und Seengebiet", inbetriebgenommen 2006 (vorher seit 1965 Grünau-Grünheider Wald- und Seengebiet).
    Ich frage mich gerade, ob die LSG-VO eigentlich die Schaffung zusätzlicher Seen gestattet, so wie neulich beim eher durchschnittlichen "Starkregen"?

  10. 59.

    Hat denn mein beruflicher Werdegang und mein Bekanntenkreis etwas mit diesem Thema zu tun?

    Nun, denn! Ich bin nicht als Reiseveranstalter geboren worden und so gab es vorher eine andere berufliche Orientierung, die durchaus für den Beruf des Reiseveranstalters hilfreich sein kann. Die Forderung nach längeren Bahnhöfen ist mir auch aus anderen Bundesländern bekannt, trotzdem sollte es erlaubt sein, über eine Alternative nachzudenken, eine "Expresslinie" mit einer hohen Verspätung und geringer Chance, einen Anschlusszug im Raum Magdeburg zu erwischen, pünklicher fahren zu lassen. Es dürften nur wenige Fahrgäste sein, die in Fangschleuse oder anderen kleineren Orten unbedingt nach Magdeburg oder Frankfurt (Oder) fahren wollen und wer es möchte, freut sich, wenn er bis zu einer Stunde eher dort ist.

  11. 58.

    Nein! Die Leute fahren mit der Regionalbahn die kleinen Städte an und steigen in den größeren Städten in den Regionalexpress um. Kennen Sie von der Regionalbahnverbindung Dresden - (Zwickau) - Hof RE3 /RB30. Umstiege in Freiberg, Chemnitz und Zwickau.

    Sicher nehmen Verkehrsverbünde Marktanalysen durch und führen Zählungen unter den Reisenden durch, aber eine hohe Verspätung schreckt Reisende ebenso ab, wie ein schlechtes Verkehrskonzept und unnötige Kosten lassen sich durch eine bessere Erreichbarkeit der Anschlüsse vermeiden.

  12. 57.

    Herr Neumann, sie wissen doch wie ich reagieren, wenn sie wieder in andere Gegenden flüchten. Was interessiert die Einwohner dieser Region, was an anderen Orten getrieben wurde. Begreifen sie nicht, die Region um Grünheide ist erhaltenswert, sie soll in 10 Jahren nicht so aussehen wie in Wolfsburg. Die Beton- und Sandwüste, die in Freienbrink bereits entstanden ist, bereitet schon genug Grauen.

  13. 56.

    Schon wieder das alte Märchen mit der Kurve gen Osten. Die ist nach derzeitigem Planungsstand weder erforderlich noch würde die bis in den Bahnsteigbereich hinein reichen, da dazwischen bekanntlich noch die Überholgleise zu finden sind. Sie setzen wieder einmal auf die Ahnungslosigkeit der Leser oder wollen absichtlich die Fabrikgegner mit Ihren wilden Geschichten auf den Arm nehmen.

  14. 55.

    Herr Neumann, bitte erklären sie mir, warum ich weiter recherchieren soll? Sie haben mir doch den Tipp gegeben, dass ich auf der Seite des rbb24 vom 28.11.2019 nachschauen sollte. Dort erfuhr von den zurückdatierten Bahnsteigsverlängerungsvorstellungen der Deutschen Bahn. Nun schimpfen si weder mit mir Herr Neumann. Man kann es ihnen einfach nicht recht machen. Stimmt das nun auch nicht, dass diese Bahnankündigung 16 Tage nach Herrn Musks Bahnhofsverlegungswünschen erfolgte. Ich kann doch nichts dafür, dass die Bahn so schnell versprach, Herrn Musk dienlich zu sein. Bitte glauben sie mir, ich bin völlig unschuldig an deren Absprachen.

  15. 54.

    Herr Neumann, egal was sie jetzt wieder wetterwendisch quasseln, ihr Link auf eine rbb24-Seite vom 28.11.2019 beweist doch nun eindeutig, dass die Bahn erst auf Anregung des großen Visionärs, dem Herrn Musk, auf die Idee mit den Bahnsteigverlängerungen gekommen ist. Die führenden Landesbediensteten haben diese Mitteilung freudig aufgegriffen, weil sie nun ein Scheinargument hatten, um den Leuten in demagogischer Weise zu erklären, warum der Bahnhof versetzt werden müsste. Damit waren die Voraussetzungen für des Bürgermeisters und des Wirtschaftsministers Lottogewinn erfüllt. Si pfiffig war ich nie. Ich musste bisher meine Lottoscheine immer in irgendwelchen Lottoannahmestellen teuer erwerben und ging meist verlustig aus. Ich muss das Lottospiel wohl nicht richtig verstanden haben? Ich sollte mich wohl mal bei richtigen Profis wie den Herren Steinbach oder Christiani beraten lassen.

  16. 53.

    Sie irren mal wieder. Vertragspartner der ASten ist der VBB, nicht "die Bahn". Dabei wird das Semesterticket bisher von der Solidargemeinschaft der Studenten finanziert, die es mit ihrem Semesterbetrag bezahlen., egal ob sie den ÖPNV nutzen oder nicht.

  17. 52.

    "Das Halten längerer Züge an zu kurzen Bahnsteigen kann nur der örtlich und zeitlich befristete Ausnahmefall sein" schreibt das bundesdeutsche EBA in einer Fachmitteilung und " betrachtet an bestehenden Bahnsteigen ausnahmsweise eine erforderliche Bahnsteiglänge von erster bis letzter Tür des Reisezuges zzgl. 5 m Sicherheitszuschlag für das ungenaue Halten und ggf. weiterer erforderlicher sicherheitsrelevanter Zuschläge als Mindestmaßstab für die Gewährleistung der Sicherheit." Es präzisiert damit die entsprechende Passage im EBO, da nicht nur der VBB Züge bestellt hat, die zu lang für bestehende Bahnsteige sind.

  18. 51.

    Genau wie Sie den von mir zitierten RBB der Lüge bezichtigen, hoffen Sie auch hier mal wieder darauf, dass andere nicht merken, dass Sie das Haar in die Suppe getan haben. Der VBB hatte lange vor Tesla Züge ausgeschrieben, die nochmals verlängert werden sollen und für des deshalb längerer Bahnsteige bedarf - und zwar nicht nur an einzelnen Knoten wie von PotsMi behauptet. Z.B. hatte Siemens anlässlich der Auftragserteilung der ODEG für die neuen Züge im März 2019 auch über die längeren Bahnsteige berichtet. In den alten Grundsatzdiskussionen können Sie weitere Quellenangaben dazu finden.

  19. 50.

    Es passiert in D. häufig, dass Straßen und Eisenbahnen entsprechend des Bedarfes ausgebaut werden. Hier in Berlin Berlin die Reaktivierung der Siemensbahn vorangetrieben, weil das Siemens für den Erhalt des Standortes gefordert hatte. Solche Maßnahmen betreibt man aber nicht für "jeden dahergelaufenen Hanswurst ". Der muss schon etwas im Gegenzug zu bieten haben. In Baunatal und Hannover hatte man z.B. die Straßenbahn auch bis zum jeweiligen Werk eines anderen Automobilherstellers verlängert, Schon in den 50ern drängte der gleiche Hersteller darauf, dass der Bahnhof in WOB ausgebaut werden solle, was dann auch geschah.

  20. 49.

    Ich erinnere mich dunkel, dass Sie als jemand, der in der Reisebranche arbeitet (laut Facebook-Eintrag gilt das immer noch) und Zertifikate als Führer für 200 Städte und Regionen erworben hat, sich schon früher, als Sie noch in Halberstadt wohnten, zusammen mit Ihrer Bekannten Wolf,R. und dem Thomas aus dem Voigtland dafür eingesetzt haben, dass die Touristen aus dem Harz auf dem Weg nach Polen keine Autofabrik sehen müssen, weil die ja schon die alte Chemiefabrik in Oker kennen.

    Mit Ihrem Hinweis auf den Westast des RE1 haben Sie dabei zwar durchaus recht, nur hat das nichts mit dem Bahnhof Fangschleuse zu tun. Die Forderung nach Bahnsteigverlängerungen und niveaufreier Kreuzungen ist dabei zudem eh schon älter als der RE1 Teil des Maßnahmenpaketes i2030 ist. Das wörtliche Zitat aus dem verlinkten RBB-Bericht zeigt dabei nur den Irrtum von PotsMi auf. Andere Links findet oftmals nicht mehr den Segen der Moderation.

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