21.01.2019, Berlin: Ein Van vom Fahrservice der BVG "Berlkönig" hinter einem Berliner Taxi. (Quelle: dpa/Kalaene)
Bild: dpa/Kalaene

BVG weitet Rufbus-Angebot aus - Der "Berlkönig" fährt jetzt auch am Stadtrand

Vor dem geplanten Start des ersten Stadtrand-"Berlkönigs" zwischen Schulzendorf (Dahme-Spreewald) und Rudow am Montag suchen die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) bereits nach weiteren Einsatzorten für den Rufbus.

So werde derzeit überlegt, sowohl Leegebruch (Oberhavel) als auch Heiligensee mit dem U-Bahnhof Alt-Tegel zu verbinden sowie Altlandsberg (Märkisch-Oderland) mit der U-Bahn-Endstation Hönow. Dafür nannte die BVG aber keine Termine. Grundlage des Ausbaus ist ein Förderprogramm, das bis Ende nächsten Jahres läuft.

"Alle Fahrten enden am U-Bahnhof Rudow"

Nach dem Vorbild des digitalen Rufbus-Dienstes "Berlkönig" in der Berliner Innenstadt startet an diesem Montag als Test der "Berlkönig BC" zwischen dem brandenburgischen Schulzendorf (Dahme-Spreewald) und dem U-Bahnhof Rudow. Das Prinzip ist dasselbe wie in der Innenstadt: Fahrgäste buchen die Fahrt per App, ein Computer berechnet die Route so, dass mit möglichst wenigen Umwegen möglichst viele Fahrgäste eingesammelt werden. Das Ziel der Fahrt ist jedoch in der BC-Variante des Berlkönigs derzeit fest definiert: "Alle Fahrten enden am U-Bahnhof Rudow." Dort bestehe dann die schnelle Schienenverbindung in die Berliner Innenstadt, so die BVG.

Derzeit fahren die Rufbusse montags bis freitags von 5 bis 9 Uhr und von 14 bis 20 Uhr. Die Busse sind nach Angaben des Unternehmens auch für Rollstuhlfahrer geeignet.

Sendung: Abendschau, 02.08.2019, 19:30 Uhr

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5 Kommentare

  1. 4.

    Weshalb sieht sich der rbb veranlasst für eine Fahrdienst App der Fimen Daimler Benz und BVG Zu werben? Besteht eine höheres Interesse?

  2. 3.

    Die meisten Berlkönige fahren wie Rüpel. Hauptsache Werbung mit dem "Weil wir Dich lieben"-Logo als ÖPNV samt Busspurbenutzung.
    Hier sieht man gleich was Franchise ist, bei dem der Franchisegeber (BVG) den rechtlich und finanziell selbständigen Franchisenehmern ein Geschäftskonzept nach seinen Vorgaben zur entgeltlichen Nutzung überlässt...
    Der BVG ist das rechtlich egal, wie sie Unfälle bauen und umher gurken.
    Erinnert mich an Taxis, die sind auch immer auf der Flucht um die Einnahmen zu steigern.

  3. 1.

    Und der westliche Teil der Stadt wird weiterhin ausgelassen. Toll :-(

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