Cover des Tesla-Podcasts Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg (Quelle: rbb)
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rbb|24-Podcasts zu Tesla in Brandenburg - Wie grün ist Tesla wirklich?

Elon Musk will in Grünheide "die umweltfreundlichste Fabrik der Welt" bauen. Das Unternehmen lebt von der Erzählung, dass Elektromobilität im Kampf gegen die Klimakatastrophe unerlässlich sei. Aber wie grün sind die Tesla-Autos auf der Straße und bei der Produktion tatsächlich?

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Über den Podcast

Im beschaulichen Grünheide in Brandenburg investiert Tesla-Gründer Elon Musk Milliarden US-Dollar, denn hier entsteht die erste Fabrik für die von ihm produzierten E-Autos in Europa. Noch in diesem Jahr sollen dort eine halbe Million Elektroautos vom Band laufen und tausende Arbeitsplätze entstehen. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen.

Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt das rbb-Reporter-Team Franziska Hoppen, Phil Beng und Philip Barnstorf Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.

Die zweite Staffel des Podcasts "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" ist eine Koproduktion vom rbb-Studio Frankfurt (Oder) und der Redaktion rbb|24.

Die Kommentarfunktion wurde am 31.03.2021 um 16:47 Uhr geschlossen

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48 Kommentare

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  1. 48.

    An Steuern/Zölle hatte ich auch zuerst gedacht.

    Ich sehe in der Abwasserleitung die wirklich letzte Hürde. Seltsam, dass Tesla jetzt erst den Antrag stellt.
    Von mir aus kann es auch im September losgehen.

  2. 47.

    "Man könnte auch mal googeln wofür z. B. Lithium noch so gebraucht wird. Das gleiche bei Cobalt, mir fällt spontan ein Industriezweig ein der Cobalt tatsächlich verbraucht. Vom Nickel fang ich erst gar nicht an*hust*Stahl*hust* so sie Herr Dominik.
    Wenn sie meinen, das schon zu wissen, dann machen sie sich bitte nicht Gedanken wie sie welcher Industriesparte, welche Ressourcen vor die Füße werfen würden, sondern wie das Leben auf der Erde verbessert werden kann. ohne sie weiter zu zerstören. Das wäre eine Ausrichtung der Entwicklung, die man guten Gewissens unterstützen kann. Das Gegenteil ist jedoch der Fall. In Freienbrink will man anscheinend auf höchstem Niveau von Umweltzerstörung mitmischen und setzt auf Wasservergeudung. Wenn man sonst zu allem anderen unfähig ist, hofft man wenigstens auf diese Weise ins Guinnessbuch der Rekorde zu gelangen. In puncto Abholzung konkurriert man auf dem 2. Standbein mit Brasilien.

  3. 46.

    Wenn Sie rechtzeitig an die Geschichte der Stadt Wolfsburg gedacht hätten, hätten Sie das nicht als Beispiel geliefert. BMW -> Wohnhaus rd. 150 m!

    Sie haben die Fragestellung von Dominik nicht verstanden. Es ging Ihm um Ihren Vorschlag, das Werk in der Stadt zu bauen., wobei sicherlich Tegel in Bezug auf "Innenstadt" schon gewagt ist. Unstrittig grenzt der Flughafen aber eben auch an Wohnbebauung wie Sie selber ja auch ausgeführt haben, dass neue Wohnungen dort entstehen sollen. Den Widerspruch zur Ihrer Aussage in Bezug auf Emissionen ignorieren Sie.

    Übrigens sollen die deutlich meisten neuen Wohnungen in Treptow-Köpenick entstehen, da dort die größten überplanten Flächen vorhanden sind. Ihr Beharren auf der Lausitz, weil in FFO die meiste Wohnungen entstehen könnten, entbehrt einer realen Grundlage. Dass es in der Lausitz kein so großes überplantes freies Industriegebiet gibt, blenden Sie seit Herbst 2019 geflissentlich aus. In B. war Marzahn die 90 ha-Alternative.

  4. 45.

    Also die 4 Standorte:
    1. Gründheide
    2. Tegel (welch ein Wahnsinn)
    3. irgendwo in der Lausitz
    4. irgendwo bei Neuruppin

    Gibts zu den Nummern 3 & 4 was genaueres? Dreieck A19/A24 oder so?

    Wo in der Lausitz? mein Scherzbeitrag Kraftwerk/Dreckschleuder Jänschwalde weg und Tesla drauf, ist wohl noch der beste Vorschlag oder?

  5. 44.

    Und sie haben bisher auch noch nicht benannt, was ihre 4 Vorschläge aus Sicht des Unternehmens JETZT besser machen.
    Das man alle Standorte irgendwann mal auf den gewünschten Stand bringen kann. Interessiert aber kaum wenn man schon einen hat der allen anderen ihrer Vorschläge in den gewünschten Aspekten JETZT voraus ist.

  6. 43.

    Wolfsburg grenzt an 2 Seiten an eine Kleinstadt, eine der wichtigsten künstlichen Wasserstraßen Deutschlands, ein umfangreiches Schienennetz und eine leistungsfähige Autobahn, die nur für VW existiert.

    Das wollen Sie nicht ernsthaft mit einer entsprechend zu bauenden Autofabrik in Tegel vergleichen oder? Aber so ne kleine schnuckelige Manufaktur in Tegel hätte was, eventuell ja doch um Zölle für MS MX und Roadster zu umgehen. Aber selbst das wäre eine vollkommen unnötige Belastung der Verkehrssysteme, mitten in einer Großstadt.

    Und zu Tilburg: Laut Informationen ist es bei dem neuen MS & MX einfach nicht mehr möglich, Auto und Batterie getrennt zu transportieren, da neue Fertigungstechnologie angewendet werden. Bei Tesla sind die Batterien in Zukunft struktureller Bestandteil der Bodengruppe. Auch das trägt dazu bei, dass Teslas in Zukunft noch leichter werden als vergleichbare Verbrenner.

  7. 42.

    Herr Neumann, sie als Berliner?, der sie keinen blassen Schimmer von den Hintergründen in Marienfelde und Ludwigsfelde haben, sollten es gefälligst unterlassen durch Falschbehauptungen für Industriekraken wie Tesla zu werben.
    Dass in Berlin, wie sie sagen, Wohn- und Gewerbeflächen neu aktiviert werden, ist möglicherweise positiv zu werten. Nur die Ausweisung von Neuen stößt wie in Freienbrink auch auf Widerstand. Deutschlands Industriemacher sind so stolz auf Ihre hochgepriesenen, so fortschrittlichen Technologie-Visionen, ohne jedoch die Schäden infolge ihres Raubbaus und Verschwendung natürlicher Ressourcen zu benennen. Auf diesem Gebiet ist ihnen ein Armutszeugnis auszustellen. 2018 betrug die Siedlungs- und Verkehrsflächengröße in Deutschland 51318 km². Das ist 1,74 mal so groß wie Land BB. Seit 1992 ist der Flächenverbrauch um 178 km2/a gestiegen. Das entspricht dem 1,4-Fachen von Grünheide. Schon diese Zahlen zeigen, Freienbrink ist der falsche Standort für Tesla.

  8. 41.

    nanana, Sie kennen mich doch gar nicht. Ich bin auch nicht Rainald Grebe. Ich muss bei dem Lied immer nur schmunzeln....

    Meine Frau und meine Schwiegereltern sind Brandenburger. Ich habe einige Kollegen die sind Brandenburger, viele vollkommen ok, aber darunter sogar solche Gesellen die in dem Grebe-Lied "auf der Suche" sind (...finden keinen...). Das Wahlverhalten in einigen Gegenden gibt meinem persönlichen Eindruck auch Recht.

    Insofern wundert mich die Standortentscheidung sowieso. Wenn es ein groß genuges Grundstück im Berliner Verwaltungsgebiet gegeben hätte wäre die Entscheidung wohl auch klar gewesen. Aber in die Lausitz kriegt einen Investor keine 10 Pferde. Wobei BMW baut auch in Ungarn und VW bei den Uiguren....

  9. 40.

    Die Zölle als Grund für den Zusammenbau aus vorgefertigten CBU-Fahrzeugen des Model S und des Model Y in Tillburg hatte auch der Merkur genannt. Umgekehrt gibt es in den USA die "Chicken Tax", weswegen Mercedes zum Verkaufsstart in den USA zunächst auch Sprinter-Bausätze exportiert hatte. Mercedes ging damals sogar noch weiter und baute fertige Fahrzeuge vor dem Export wieder auseinander.

    Die Abwasserleitung könnte ein Show Stopper für Juli werden. Laut Tagesschau von gestern liegt z.B. den Fernstraßen-Bundesamt noch kein Antrag für die Genehmigung der Unterquerung der Autobahn vor.
    https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/tesla-gruenheide-genehmigungsverfahren-101.html

  10. 39.

    "Jeder Investor, der sich über die Gegend auch politisch informiert geht dann wohl lieber woanders hin".

    Ist Ihre Meinung, deckt sich aber nicht, mit der hohen Immobiliennachfrage in der Lausitz. Versuchen Sie mal, dort ein Schnäppchen zu machen, schwierig bis unmöglich. Für eine Gegend, in der niemand investieren will?
    Ziemlich unwahrscheinlich, finden Sie nicht?

  11. 38.

    ..." dass hier das 100-fache an Arbeitsplätzen entstehen ".

    Sofern Sie Buchhalter sind , wissen Sie, dass eine Bilanz zwei Seiten hat, Soll und Haben.

  12. 37.

    1. Die Geschichten von Wolfsburg und Siemensstadt kenne ich, weil ich Führungen in beiden Städten organisiere,
    erzähle ich Ihnen gerne, auch den Unterschied.
    2. Wolfsburg habe ich als Beispiel ausgewählt, weil es noch städtischer als Siemensstadt ist und auch viel
    bekannter. Das BMW -Werk liegt auch nicht genau in der Innenstadt, sondern im Gewerbegebiet.
    3. Sie haben die Fragestellung von Dominik auch nicht verstanden. Es ging nicht darum, dass das VW-Werk v o r
    der Stadtplanung errichtet wurde - ist bekannt - sondern ob es überhaupt ein Autowerk in der Innenstadt
    gibt. Ja, gibt es!
    BMW liegt auch nicht am Spandauer Bahnhof. Dann können Sie auch Daimler nennen, liegt in S-
    Bahnnähe, aber immer noch weiter weg, als VW.
    4. Schon haben Sie wieder von den anderen Standorten abgelenkt.

  13. 36.

    Warum beleidigen Sie die Brandenburger?

    Neben der Ihnen bekannten Nationalhymne "Märkische Heide" sollten Sie mindestens ein weiteres Lied kennen, nämlich "Zickenschulze" (aus Bernau). Ist auch die Heimatstadt von Jeanette Biedermann!

    Melden Sie sich zu einer Stadtführung an und Sie werden sehen, wie wenig Sie Brandenburg kennen und was Sie bisher verpasst haben, es ist egal wo!

    Brandenburg ist vielseitig und grün, Tesla nicht! Ich bin Radfahrerin und darf Tesla kritisieren, Ihre Worte !

  14. 35.

    Vielleicht kennen Sie ja einen zertifizierten Reiseführer, der Ihnen die Geschichte der Stadt Wolfsburg erklären kann. Es war zuerst das Werk da, dann kam die Stadt. Und falls Sie noch Kontakte nach Berlin haben, sprechen Sie mal einen kompetenten Fremdenführer hier an, der ihnen ggf. etwas über die Geschichte von Siemensstadt oder über Bramo (heute BMW) erzählen kann.

    Interessant finde ich aber, wie Sie mit Ihrem Standort-Vorschlag nicht nur die Natur als Grund für den Nichtbau in Grünheide beharrlich entkräften, sondern auch Ihren eigenen Vergleich des alten Chemiewerkes in einem Stadtteil von Goslar mit einer modernen Automobilfabrik. Bei einem Autowerk halten Sie die Emissionen dann doch eindeutig für vernachlässigbar, egal ob VW oder Tesla.

  15. 34.

    Das Werk in Tilburg ist einfach zu klein für eine wirtschaftliche Produktion. Keine Ahnung, was Elon Musk bewogen hat dort zuerst in Europa Autos zusammenzuschrauben. In Grünheide ist nicht zu erwarten, dass er nach einer Investition von mehreren Mrd € kurz nach Start die Produktion einstellt und alles wieder rück baut. Da würde ihn der Kapitalmarkt gnadenlos abstrafen.
    Ich bin mir sicher, sobald die 5 km Abwasserleitung stehen geht es los und es sind Lösungen gefragt, wie das Werk verträglich in die Umgebung integriert werden kann.

  16. 33.

    Warum ist Ihnen dann nicht aufgefallen, dass bis vergangenen Herbst der Flughafen Tegel noch in Betrieb gewesen ist, während in Grünheide seit über einem Jahr an der Fabrik gearbeitet wird?

  17. 32.

    In den Artukel steht übrigens auch due hier bekannte Zahl an Arbeitsplätzen drin, due entfallen soll. Ihnen scheint entgangen zu sein, dass hier dass 100-fache an Arbeitsplätzen entstehen soll. Aus dem sehr langen Artikel geht übrigens auch hervor, dass dort Fahrzeuge aus Zollgründen nur endmontiert, aber nicht wie in Grünheide von Grund auf neu hergestellt werden. Auch das hat Ihnen nicht zu denken gegeben.

  18. 31.

    Tja, ein Berliner hätte statt an eine Chemiefabrik im Harz z.B. an Mercedes in Marienfelde gedacht oder an das Werk om WSG Ludwigsfelde. Auch Ihnen scheint der Unterschied nicht bewusst zu sein.

    Dabei hatten Sie gerade zu einem anderen Artikel auch noch erhebliche Problem mit der räumlichen Vorstellung gezeigt. In weiten Teilen Brandenburgs einschließlich. Berlins sollen Wohn- und Gewerbeflächen aktiviert oder neu ausgewiesen werden und Sie halten deshalb das lange geplante neue Wasserwerk in Hangelsberg für deplatziert. Das erklärt auch den alten Irrtum, dass in Grünheide 10 km² zusätzlich bebaut werden sollen, den Sie sich zuschreiben.

  19. 30.

    "Ne Innerstädtische Autofabrik?"

    Wo würden Sie denn die Autofabrik von VW in Wolfsburg einordnen? Liegt genau am Hauptbahnhof!!!
    Sagen Sie jetzt nicht, Wolfsburg zählt nicht mit, weil eine Kleinstadt. Hat einen ICE Halt, wie Berlin und Dresden u nd sogar mehr Gleise, als Potsdam.

  20. 29.

    Möglicherweise ist die Freude an Tesla, schon vorbei, bevor sie begonnen hat. Heute meldete der Merkur, dass Tesla sein einzigstes Europawerk in Tilburg völlig überraschend geschlossen hat. Dann wäre der sinnlose Raubbau an der Natur völlig umsonst gewesen.

    Quelle: Merkur.de

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