Grafik: Giga Grünheide - Tesla in Brandenburg #4. (Quelle: rbb24)
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rbb|24-Podcast zu Tesla in Brandenburg - Wie schädlich ist Tesla für die Umwelt in Grünheide? (4/8)

Abgeholzter Wald, enormer Wasserverbrauch und vertriebene Tiere: Es gibt viel Kritik an der Tesla-Fabrik, die derzeit in Grünheide hochgezogen wird. Was ist dran an den Kritikpunkten und welche Gegenargumente gibt es? Das diskutiert das rbb-Tesla-Team in der vierten Folge von "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg".

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Im beschaulichen Grünheide in Brandenburg will US-Investor Elon Musk Milliarden US-Dollar investieren, denn hier entsteht die erste Tesla-Fabrik Europas. Schon 2021 sollen dort eine halbe Million Elektroautos vom Band laufen und tausende Arbeitsplätze entstehen. In dem 9.000-Seelen-Ort gibt es viele, die sich auf die neue Fabrik freuen und andere, die dagegen auf die Barrikaden gehen.

Im Podcast "Giga Grünheide – Tesla in Brandenburg" erzählt das rbb-Reporter-Team Franziska Hoppen, Phil Beng und Philip Barnstorf Geschichten über ein Dorf, das zur Zukunft der Elektromobilität werden soll.

Der Podcast ist eine Koproduktion der Redaktionen von rbb|24, Inforadio und dem rbb-Studio Frankfurt (Oder).

40 Kommentare

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  1. 40.

    Der Artikel des RBB über das Auslegen von Unterlagen über das gesetzlich vorgegebe Maß überforderte offensichtlich so manchen Kernfusionsexperten der ehem. DDR. Leider ist dem auch entgangen, dass das seit Jahren nach zig öffentlichen Anhörungen immer noch überplante Industriegebiet ein beliebiger Waldacker ist wie es den in Brandenburg auf 1000en km² gibt wie auch der gleiche einen ausländischen (!) Verbrenner fahrende Fusionsexperte andere, deutsche (!)Fahrzeugfabriken in Wasserschutzgebieten als Vorbild darstellte. Dass er dabei keine Ahnung von mit dem ÖPNV leicht erreichbaren Wälder wie dem Tegeler Fleiß, den Spandauer Forst oder dem Grunewald hat, verwundert nicht bei jemandem, der nur Nutzforste kennt und gerne in der Vergangenheit schwelgt.

  2. 39.

    Leider komme ich auch nicht um die Corona-Bestimmungen herum. Was glauben Sie, wieviele Einnahmen verloren gehen, wenn man den gewählten Standort nicht beziehen kann? Da ist der fehlende Telefoneintrag das geringste Problem.

    Wenn ich an einem Standort 200 Arbeitsplätze sicher habe, bin ich besser bedient, als wenn ich alles auf einen einzigen Arbeitgeber setze, der seine eigenen Regeln hat.

  3. 38.

    "Himmeldonnerwetternochmal", da frötzelt der A.N. hier jeden an, der nicht auf die Knie fällt und TESLA anbetet. Tesla, die mit Salamitaktik sich einen Produktionsstandort erschlichen haben; es begann ja mit wenigen Akten und die wurden uns als mustergültigste Ausführung "verkauft". Für viele Bürger war das ein: Ohhh wie toll-eine Weltfirma aus USA hat unser Brandenburgfleck auserwählt". Andere bewiesen wie wunderbar der Waldboden duftet-so mit Moos und Kleingetier nahe Werlsee und Löcknitz. Plötzlich erfuhren viele auch erst, dass da ein ausgewiesenes Trinkwasserschutzgebiet ausgewiesen ist. Weil man inzwischen auch an die Natur denken gelernt hat sollte auch A.N. erkennen können, dass man dort keine Giga baut. Als Berliner lebt der schließlich im Großstadtmief aus dem er auch mal entfliehen möchte.

  4. 37.

    Leider besteht kein Bedarf kurzfristiger Bedarf an 10.000 Busfahrern, da die Regierungen zu wenig den ÖPNV ausbauen, egal ob hier die Aktivistin mit dem Dienstwagen oder erst recht in Flächenländern.
    Ja,das müsste sich langsam auch mal ändern.Das ist ja schon seit Jahren bekannt.

  5. 36.

    Jemand, der gegen Tesla mit dem Umweltschutz argumentiert und über Polrn lästert, sollte schon der eigenen Glaubwürdigkeit wegen ein kurzes Stück mit der Tram 88 zum Einkaufen fahren und nicht Feinstaub in Erkner produzieren.

  6. 35.

    Leider besteht kein Bedarf kurzfristiger Bedarf an 10.000 Busfahrern, da die Regierungen zu wenig den ÖPNV ausbauen, egal ob hier die Aktivistin mit dem Dienstwagen oder erst recht in Flächenländern. Gerade in der Fläche ist der Kostendeckungsgrad noch viel schlechter. Gehen Sie mal von 1,50E pro Buskilometer aus und überlegen sich, wie man damit einen attraktiven ÖPNV auf die Beine stellen will.

  7. 34.

    Dass Sie keine Branchen als Alternative für diese Industriearbeitsplätze vorschlagen wollen, verwundert mich nicht.Die Alternative wurde mit den ÖPVN ja schon beantwortet.Vom Busfahrer,Strassenbahnfahrer oder S-Bahnfahrer.Aber da verdient man ja weniger als bei Tesla.Wenn die Parkplätze,Parkhäuser weg wären,und man den ÖPVN richtig ausbauen würde,dann würde die Tram88 auch wesentlich mehr Supermarkte anfahren.(Keine Parkplätze,Parkhäuser)mehr Platz für Supermarkt und Co=Neue Arbeitsplätze.Wann sind Sie das letzte mal mit dem ÖPNV in einem Flächenland unterwegs gewesen?Die Probleme kenne ich selber.Antwort:ÖPVN ausbauen.Taktzeiten verkürzen.Faire Entlohnung für den Busfahrer und Co.Verbesserung der Arbeitzeiten.Dann steht dem Fernsehbier auch mit Bus,Tram nichts mehr im wege.

  8. 33.

    Ich Frage nach dem Verhältnis...
    Der Einfluss von Tesla auf Klima und Wasser wird ja hier gern ins unermessliche gesteigert. Aber im Verhältnis zu dem was tagtäglich passiert rangiert Tesla im Promille-Bereich.
    Und nogfvier schrieben Klima, nicht Mikroklima. Da Frage ich mich dann schon, welchen imensen Einfluss die bis jetzt knapp 1 km2 gerodete Fläche ggü. den täglich 820 km2 gerodeten ( rund die Hälfte davon Regenwald) auf das Klima haben soll.
    Sie können ja stattdessen endlich meine Frage beantworten y woher die anderen 95 Hektar am Umspannwerk kommen sollen. Genehmigt sind ja nur 5.

  9. 32.

    Wer das jetzige Grünheide, die so nahe liegenden Seen und das Löcknitztal wirklich kennt, der weiß was man mit dem Teslabetonmonstrum da angerichtet hat. Immer wieder erfährt man was in der Giga in der USA-wüste alles passiert und wie da die Fluktuation aussieht. Wer hier in oder um Berlin einen halbwegs sicheren Arbeitsplatz hat, der bewirbt sich nicht bei Tesla. Es wird übrigens in so 2 Jahren viel bessere PKW geben aus Nicht-Teslaproduktion.

  10. 31.

    Wenn ich das jetzt richtig verstehe hat der A.Neumann nicht nur einen 320 PS -Diesel von Mercedes sondern auch einen vom VW-Konzern. Oder gar noch mehr oder doch nur den von VW ? Gelb ist der lackiert und man nennt so ein Gefährt schlicht und einfach BUS. Nun hörte ich heute, dass ein Hersteller sehr viele Hybrid-PKW zurück beorderte. Da ist der Akku innen verunreinigt und es besteht Brandgefahr. Habe die Meldung leider nur teilweise gehört; Hersteller und Stückzahl werde ich bestimmt noch erfahren. Sofort steht doch nun die Frage im Raum: Wer garantiert, dass dies bei Tesla nicht passiert. Warnung ist ja die Klebebandbefestigung des Wärmetauschers und das weggeflogene Dach eines ganz neuen Tesla.

  11. 30.

    Widersprechen sie sich da nicht? Laut irgendwelchen Gutachten soll sogar der Tesla Bau angeblich einen positiven Einfluss auf den Wasser Haushalt der Umgebung haben aber keinen Einfluss auf das Microklima? Dreihundert Hektar beton und dachflächen werden die Umgebung mehr aufwärmen als der vorher vorhandene Wald, der durch verdunstung die Luft eher abkühlt? Erst schreiben sie von Hektar, die täglich gerodet werden aber die waldflächen wachsen?

  12. 29.

    Es ist schon richtig, dass kein Auto eventuell eine kleine Einschränkung bei Einkauf bedeutet.
    Aber deswegen jeden Monat 4-800 € für die Karre ausgeben?

  13. 28.

    Also ein Argument so von den Füssen auf den Kopf zu stellen habe ich selten gesehen...

  14. 27.

    Ihnen ist aber schon klar, das in den Baggerseen in der Lausitz jedes Jahr der halbe Wasserbedarf von Berlin verdunstet? Und da müssen nochmal 19 Löcher geflutet werden.

    Aber Tesla ist an allem Schuld, ja klar!

  15. 26.

    Ein paar Sprechblasen ais der Mottenkiste abzusondern, ist leicht. Aus einem Scheinargument eine Diskussionsgrundlage zu machen, ist jedoch wesentlich schwieriger. So mancher ist halt schon glücklich, wenn am Standort einer Margarinefabrik 200 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

    Wenn ich Ihre Service in Anspruch nehmen möchte, schaue ich gerne ins Telefonbuch und kontaktiere Sie für ein Angebot - falls Ihre Firma irgendwann einen Eintrag darin hat.

  16. 25.

    Sie haben natürlich recht. Sicher wird es irgendwelche Kleinigkeiten geben, die bei der E-Mobilität bisher übersehen wurden.

    Andererseits ist es natürlich so, das Verbrennermotoren seit 150 Jahre verbessert werden und immer noch 80% Kraftstoff sinnlos verschwenden. Und da ist noch nicht mal die Kraftstoffherstellung mitgerechnet!

    Wird es nicht langsam Zeit mal einer anderen Technik eine Chance zu geben?

  17. 24.

    Ich hätte gerne auch ein anderes Fahrzeug, aber die Regierung ... Deshalb muss ich oft leider auch noch den 320 PS-Diesel aus dem VW-Konzern nehmen.

    Dass Sie keine Branchen als Alternative für diese Industriearbeitsplätze vorschlagen wollen, verwundert mich nicht. Ich habe sogar erwartet, dass Sie einfach ein Buzz-Word ohne weiteren Inhalt rausgehauen haben.

    Der Fahrer eines Fahrzeuges mit Internal Combastion Engine(ICE im Gegensatz zu den BEV) hat wegen der vielen Parkplätze die Wahl des Supermarktes und kauft sein Fernsehbier dort, wo es gerade ein paar Cent billiger ist und nicht in dem, vor dem die Tram 88 hält.

    Wann sind Sie das letzte mal mit dem ÖPNV in einem Flächenland unterwegs gewesen? Der Running Gag mit dem 320PS-Diesel funktioniert auch nach Monaten immer wieder. Die Autos, mit denen ich durch die Stadt fahre, sind meist gelb. Elfenbein ist mir zu teuer.

  18. 23.

    Der Beitrag auf den ich geantwortet habe, bezog sich darauf das der Wasserverbrauch durch Tesla die Region austrocknet. Da Tesla im Verhältnis zu umliegenden Verbrauchern nur Peanuts verbraucht, ist dies recht unwahrscheinlich.

    Genauso wie sie daran festhalten, das eine Fläche von 300 Hektare Einfluss auf das Klima haben soll. Auch diese Fläche ist im Verhältnis zu anderen Flächenverbrauchern in Brandenburg winzig ist. Geschweige denn zur täglichen Waldrodung noch unbedeutender wird. Aber sie können ja auch mal konkret werden. Täglich wird ca. 273 mal so viel Fläche gerodet wie das gesamte Grundstück von Tesla in Grünheide umfasst. Wie groß ist also der Einfluss? Dabei natürlich nicht vergessen das die Waldflächen in Deutschland immer weiter zunehmen.

  19. 22.

    So, der 320PS-Mercerdes Diesel wartet.Was nützt Ihnen 320 PS,wenn Sie im Stau stehen.
    Wenn ich Mercedes fahren will, ruf ich mir ein Taxi.
    Da steht der Mercedes nicht über 90% der Zeit nur herum.

  20. 21.

    Leider kann ich aufgrund Ihrer Rechtfertigung der Entlohnung keine Antwort geben.Im ÖPVN vedient man also etwas weniger als bei Tesla.Weil Sie bisher auch immer Positive Antworten hatten?Sie Reden sich doch alles schön,Sie verweisen doch immer auf andere hin.Das ein ICE-Fahrer nicht an jeden Supermarkt halten kann,ist wohl bekannt.Eine Tram hält da schon öfters in der nähe von Supermarkt und Co.Wenn erst mal Parkhäuser und Parkflächen weichen würden,dann gäbe es auch mehr Platz für neue Supermärkte ect.Man müsste die Städte nur Menschenfreundlicher gestalten.Den MIV lehne ich ab,weil es um die sogenannte Verkehrswende geht.Und da braucht man auch keine Verbrennermotoren gegen E-Mobilität austauschen?Auch die Elektromobilität ist eine sinnlose Ressourcenverschwendung.Alle Fahrzeuge tragen zu Staus,Verkehrsunfällen und Flächenverbrauch bei.Mit der Förderung von E-Autos fördert die Bundesregierung aber effektiv nicht die Verkehrswende,sondern nur die Antriebswende.

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