Blick über die Oder auf Frankfurt. (Quelle: imago/Sascha Steinach)
Audio: Antenne Brandenburg | 11.01.2018 | Staatsanwaltschaft Frankfurt | Bild: imago/Sascha Steinach

Ermittlungen in Frankfurt (Oder) wegen Mordversuchs - 33-Jährige misshandelt und in die Oder gestoßen

Polizei und Staatsanwaltschaft in  Frankfurt (Oder) ermitteln wegen eines Mordversuchs an einer 33 Jahre alten Frau.

Wie die Staatsanwaltschaft am Freitag mitteilte, soll die 33-Jährige am vergangenen Montag von drei Männern und drei Frauen erst auf offener Straße im Zentrum angegriffen und danach in ihrer Wohnung weiter misshandelt worden sein. Vier der mutmaßlichen Täter hätten zudem wertvolle Gegenstände aus der Wohnung geraubt, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Ricarda Böhme, dem rbb. 

Frau konnte sich selbst aus der Oder retten

Die drei Frauen sollen ihr Opfer schließlich zur Oder gebracht und dort "in Tötungs- und Verdeckungsabsicht" in den eiskalten Fluss gestoßen haben, so die Staatsanwaltschaft. Die 33-Jährige habe sich aber selbstständig retten können. Zu den Verletzungen der Frau und zum Tatmotiv machte die Staatsanwaltschaft bislang keine Angaben.

Gegen zwei 18 und 30 Jahre alte Frauen erließ das Amtsgericht Frankfurt Haftbefehle, ließ die Jüngere mit entsprechenden Auflagen allerdings auf freien Fuß. Einige der Tatbeteiligten sind bereits wegen Eigentums- und Gewaltdelikten aufgefallen.

Sendung: Antenne Brandenburg, 11.01.2019, 14.00 Uhr

Kommentarfunktion am 11.01.2019, 17.00 Uhr geschlossen.  

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