Symbolbild: Ein Wolf im Winter (Quelle: imago)
Video: Brandenburg aktuell | 09.01.2019 | Riccardo Wittig | Bild: imago stock&people

Aufregung im Barnim - Wolf in Joachimsthal gesichtet

Wolfsalarm in Joachimsthal: In der Kleinstadt in der Schorfheide (Barnim) soll ein Wolf immer wieder durch die Straßen streunen. Direkt begegnet ist ihm zwar noch keiner, doch ein Video, das seit vergangener Woche in den sozialen Netzwerken kursiert, zeigt ihn klar und deutlich.

Es zeigt, wie das Tier durch die Mühlenstraße in Joachimsthal läuft. Bürgermeister René Knaak-Reichstein sei bereits von vielen Bürgern auf den Film angesprochen worden. "Einige sagen, um Himmels Willen, es muss etwas geschehen zu dem Thema. Andere sagen: 'Bleibt ruhig, betrachtet es vernünftig. Macht keine Panik.'"

Inzwischen wurden die Videos von Wolfexperten begutachtet. Sie gehen davon aus, dass es sich um Jungwölfe handelt, die ihr Revier erkunden.

Verhaltensempfehlungen im Amtsblatt

Immer wieder wurden einzelne Wölfe in den Wäldern um Joachimsthal beobachtet. Für Aufsehen sorgte vor vier Jahren ein Sprung von Oberförster Roland Ueckermann aus dem Fenster, um seine Hündin Hanka vor einem Wolf im Garten zu retten.

In Absprache mit einer Wolfsexpertin möchte Bürgermeister René Knaak-Reichstein nun Verhaltensempfehlungen für die Begegnung mit dem Tier im Amtsblatt veröffentlichen.

Mehr zum Thema

Illustration: Der Wolf in Brandenburg (Quelle: rbb|24/Caroline Winkler)
rbb|24/Caroline Winkler

Illustrierte Erklärungen - Die zehn wichtigsten Fakten über Wölfe in Brandenburg

    

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

1 Kommentar

  1. 1.

    Hauptsache die Wölfe fühlen sich wohl hier. Nutztiere und Haustiere sibd ja nur Sachen, die benötigen keinen echten Schutz.
    Das wird so lange weiter gehen, bis genügend Hunde getötet wurden und das erste Kind verletzt wurde. Dann krakeelt die Presse wieder von wilden Bestien. Wölfe sind weder niedlich, noch lieb. Unsere Vorfahren hatten schon Gründe sie auszurotten. Deutschland ist zu dicht besiedelt für so etwas. Ist doch auffällig, dass die großen Gegner der Wolfsregulierung in den Städten leben. In erster Linie sollten sollten die entscheiden, die mit den Wölfen leben müssen.

Das könnte Sie auch interessieren

Aus Frankfurt(Oder) für Ostbrandenburg - 20. September 2019

+++ 100 Jahre Volkshochschule in Frankfurt (Oder) +++ Erstes Saisonspiel für die Basketballer des SSV LOK Bernau +++ Wie wird er aussehen, der Wald der Zukunft +++ Vor der Bürgermeister-Stichwahl in Werneuchen +++ Klimaschutz-Demos in Ostbrandenburg +++

Aus Frankfurt(Oder) für Ostbrandenburg - 18. September 2019

+++vor der Bürgermeister-Stichwahl in Schönefeld+++Sanddorn-die bedrohte Frucht?+++polnische Arbeitnehmer in Berlin und Brandenburg+++Cannabisbesitz-ein Fall für's Bundesverfassungsgericht?-ein Richter in Bernau setzt sich für Legalisierung ein+++