Brandenburg, Lebus: Die Morgensonne scheint am 26. Juli 2019 auf den Kirchturm des Ortes am deutsch-polnischen Grenzfluss Oder (Quelle: ZB/Patrick Pleul)
Bild: ZB

Trockenheit und Niedrigwasser - Märkisch-Oderland appelliert zum Wassersparen

Die Kreisverwaltung Märkisch-Oderland appelliert an die Bewohner zum sparsamen Umgang mit Wasser. Aufgrund der anhaltenden Trockenheit herrsche eine ausgeprägte Niedrigwassersituation, die Grundwasserstände sinken, hieß es am Freitag in einer Pressemitteilung.

"Trotz der regionalen Niederschläge in der vergangenen Woche, bleibt die Situation insbesondere bei unseren Oberflächengewässern äußerst angespannt." Zudem würden Niederschläge derzeit komplett von der Natur aufgesogen. "Ein Abfluss in die Gewässer oder gar in das Grundwasser findet aber nicht oder nur unzureichend statt", hieß es. Die Wettervorhersage gebe der zuständigen Behörde Anlass zur Sorge.

Wasserentnahme ohne Genehmigung kann hohe Geldbuße bedeuten

Die Kreisverwaltung weist außerdem darauf hin, dass eine Genehmigung notwendig sei, um Wasser mittels Pumpem aus Flüssen, Seen oder anderen Oberflächengewässern zu entnehmen. Eine entsprechende Ordnungswidrigkeit könne mit einer Geldbuße von bis 50.000 Euro bestraft werden.

Auch wenn eine Erlaubnis vorliege, solle derzeit zwischen 6 und 21 Uhr kein Wasser entnommen werden, da dann die Verdunstungsverluste am höchsten seien.

Sendung: Antenne Brandenburg, 26.07.2019, 10.30 Uhr

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2 Kommentare

  1. 2.

    Ich hoffe, dass die Bürgermeisterin von Strausberg und der Wasserverband davon Kenntnis nehmen und dem Straussee auch eine Ruhe gönnen.

  2. 1.

    Das hatten wir zu DDR Zeiten auch schon mal.

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