Zwei Tote in Frankfurt (Oder) gefunden. (Quelle: rbb)
Bild: rbb

Vater und Sohn tot aufgefunden - Polizei geht von Familiendrama in Frankfurt (Oder) aus

Bei dem Tod zweier Männer in Frankfurt (Oder) hat es sich nach Angaben der Staatsanwaltschaft um ein Familiendrama gehandelt. Ein 52-Jähriger soll zunächst mit einem Messer auf seinen 83-jährigen Vater eingestochen haben, wie Sprecherin Ricarda Böhme am Mittwoch mitteilte. Der Senior sei an Brustverletzungen gestorben.

Anschließend habe der Sohn versucht, sich selbst mit Stichen in die Brust umzubringen. Diese Verletzungen hätten jedoch nicht zum Tod geführt, sondern erst ein Sprung aus dem vierten Stock des Wohnhauses. Dies habe die Obduktion der Leichen ergeben, so Böhme.

Tödlicher Sturz aus dem vierten Stock

Die Leichen der beiden Männer waren am Montag gefunden worden. Der Sohn lag auf dem Gehweg hinter einem Wohnhaus und wurde dort von einem Passanten entdeckt. Der tote Vater wurde anschließend in der gemeinsamen Wohnung gefunden.

Die Staatsanwaltschaft geht von einem erweiterten Suizid aus. Eine Beteiligung Dritter schließen sie aus. Die Wohnung sei von innen abgeschlossen gewesen. Zum Tatmotiv des Sohnes sei bisher nichts bekannt, erklärte Böhme.

Kreisen Ihre Gedanken darum, sich das Leben zu nehmen? Sollten Sie selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, oder dies bei Angehörigen vermuten, suchen Sie bitte umgehend Hilfe. Bei der Telefonseelsorge finden Sie rund um die Uhr Ansprechpartner, auch anonym. Telefonnummern der Telefonseelsorge: 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222 www.telefonseelsorge.de

Sendung: Antenne Brandenburg, 09.10.2019, 14:30 Uhr

Kommentar

Bitte füllen Sie die Felder aus, um einen Kommentar zu verfassen.

Kommentar verfassen
*Pflichtfelder

Mit Nutzung der Kommentarfunktion stimmen Sie unserer Netiquette sowie unserer Datenschutzerklärung (Link am Ende der Seite) zu. Die Redaktion behält sich vor, einzelne Kommentare nicht zu veröffentlichen.

1 Kommentar

  1. 1.

    Welch eine menschliche Tragöde! Vielleicht könnte uns die Redaktion da auf dem laufenden halten, bitte.

Das könnte Sie auch interessieren